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Starchild Global with Celia Fenn

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Wir freuen uns über jeden netten Gästebucheintrag:-)

Kommentare: 217
  • #217

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 16:19)

    Verehrte Leser/Leserin des Gästebuches Spiritueller Verlag. Ich erlaube mir einige Seiten aus der Novelle „ Die Mythe“ – eine fingierte Familiengeschichte um den letzten Pontifex der kath. Kirche ins Gästebuch zu stellen und bedanke mich zugleich bei den Madames und Messieurs vom Spirituellen Verlag für diese Möglichkeit der von Eintragung. Die Geschichte ist noch nicht zu End‘ geschrieben; sie ist offen, so es dazu heißt:
    Die Mythe
    Im Spiegelbild des Zeitgeschehens
    Teil 1
    Im Spiegelbild des von Zeitgemäßen, im Jahre 2 Tausend soundso viel, war wird sein, dass zu Rom im Kirchenstaate Vatikan, seine Heiligkeit, Papst Clemens, Jeselius der XVII seines Amtes waltend weile, der dem Klerus der katholischen Kirche, ihren Gläubigen als Pontifex stehe vor. Und so erzählt man sich heute schon die Legend‘, die mit unbekannter Herkunft wird betitelt. Ob diese als nachfolgende Geschichte an Wahrheitskern physisch; weit oberhalb dem Wende-kreises des Krebses, bereits ihre Spuren spähend hat ausgelegt. Oder könnte es schon sein, dass dieses Geheimnis sich bereits mitten drin im Zeitgeschehen dieser Welt, Anno 202? sich befinde, von dem das Menschengeschlecht so viel wie keine Ahnung hat, habe? Oder kann es in etwa sein, dass dieses Memorandum erst im Morgentau des Wassermanns Zeitalters, nach und nach arrangierend seine Parität religiöser Alternative trete in Erscheinung. Die Quelle aus deren Bereich diese Botschaft stamme, besage nur:
    Seid weder überraschen noch erstaunt, wenn nachfolgende Synode sich auf dem irdischen Weltenplan etabliere. Die Zeit, das Zeitprognom ist längst mehr als nur reif, geradezu überfällig durch die ständig anwachsende Maße an Menschenfülle auf dem Planeten Erde, indem dass dieser Plan sich unweigerlich in Szene setze. Welche Dramen dabei entstehen, kann nur der erahnen, der die der zeitliche Weltenszene instinktiv durchleuchte, sie sich vors Auge führe, mit ihren Wahn an Menschenmassen, die den herrlich blauen Planeten Erde vernichtend in die Zange nehmen.
    Dem Leser dieser Zeilen ist es natürlich vorbehalten, wie er die Dinge sieht, sie beäug‘, oder bedeutungslos, sie mit blanker Elle einfach vom Tisch des Lebens wisch‘ feg weg. Sich letztlich aber die Frage stelle. Wird es so kommen oder dem auch nicht? Man wird sehen, inwieweit in den nächsten 30 – 40 – 50 Jahren diese Legend‘ aus den Seelentiefe des kollektiven Unbewussten der Erde, an Existenz gleich Datenträger erwachen wird. Steigt auf aus der Dämmrigkeit irdischer Gezeitenfelder als Memorandum, das volllebendig auf Erden in Erscheinung tritt, trete, begleitet im Stigma seelischer Not der Völker, die einen neuen religiösen Zyklus an Charakter schwören geradezu herauf mit „erlöse mich“, so die Signe der, der kommenden neuen Zeit.
    Die Legend‘ die ich hier erzähl‘, leg‘ dar, sie schreib nieder an Inbrunst als meiner Seele Sage, liegt wie ein Opfertuch auf der Tafel des Lebens. Sie ist Teil eines Auf wie Ab der Menschheit Geschichte Milieu. Gleicht dem Traum, der fehlenden Wissens einfach nicht enden will, weil stetig Altes, Neues kommt hinzu, bei diesem Spiel von Mann und Frau auf dem Globus Erde. Dabei wäre es gediegen, gelingend einfach, wenn des Menschen Egos Epos hierzu spielte mit. Aber dessen unkluge Eifersüchteleien an Neid wie Missgunst niederer Geisterwelten, vereiteln Klarsicht an Geistesweite. Zwingen den Geschöpfen Streitigkeiten der von Kriegen auf, die niemand braucht noch haben will und macht sie so zu irdischen Erben mit dem Vermerk. Die Last anderer zu ertragen, die diese bewusst vom Zaun brachen, anstatt einander im freien Visasvis an Gleichberechtigung zu achten. Damit Jenes sich erfülle, was die Götter einst für das Menschengeschlechte sahen vor. Bei diesem Epos an Gegebenheit der Menschheit Dynastien und
    in diesem Gedankenspiel beginnt hier die Geschichte von der Idee, die des freien Mannes, der sich Zwängen unterwarf mit dem Ziel.

  • #216

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 16:13)



    Teil 2
    In diesem Sinne Stil bemächtigt sich ein Gedanke in mir, der fließen lässt die Energie für die Worte, die nötig ist, um sich formbildend zu etablieren an Geschichtslegende, die nachfolgend hier zum Zuge kommt. Ob deren Obsession jemals in die irdische Wirklich tret‘ ein. Plan quadratisch setze ihre Punkte auf dem Globus Erde. Diese Frage bleibt offen, denn sie ist an Zeit und Raum mit seinen Menschen gerichtet, mit dem Vermächtnis: Wer weiß schon um das Geschehen, dem Geheimnisvollen der eignen „Seele“, wie deren Ziele lauten. Ich, ich kenn‘, weiß von all dem nichts, oder etwa doch? Das Leben wird es zeigen, ob der Inhalt nachfolgender Sage fasse jemals Fuß auf dem Planeten Erde. Wo das neue Licht integrierend ist bereits schon unterwegs, weit, weit unterhalb dem Wendekreis des Steinbocks. Von dem die Jetztzeit Menschheit wenig, wenn überhaupt, dann nur ein Fünklein an Ahnung hat. Indem der Pfad für dieses Ereignis an Drama, wurde unerkannt bereits beschritten und ich fange an zu weinen, denn ich bin innerlich so sehr bewegt. Und nun beginnt das Zeilenspiel von und mit an Worten, die geschrieben werden möchten, aus jenem Grund, den ihr am Ende der Geschichte erkennen solltet.
    (aber es sind an die 450 Seiten, die niemand kennt außer???)

    Es liegt ganz bei euch beziehungsweise in eurer Hand, ein noch mehr an Voraufklärung braucht, bedarf es nicht. Ihr, ihr braucht nur zu lesen, was nachfolgend Schwarz auf Weiß geschrieben steht, sich trägt zu, zu jener Zeit. Wo und indem große Menschenmassen den Planeten Erde übervölkern, die durch ihre Lebensart wie Weise das Gleichgewicht des Globusses Erde, Menschheit – Natur unerträglich aus seinen Bahnen wirft, wie das in der Menschheitsgeschichte war so noch nie der Fall. Wobei und indem die Divergenzen alles Bisherige in Frage stellen und dabei die Lebensqualität für zu viele aus ihren Angeln hebt und da taucht unerwartete in ihrer Effizienz, oben angedeutete Legende auf und so stand erst unbewusst, dann bewusst das Datum fest. Indem zu Rom im Staate Vatikan, auf Grund weltweiter sozialer Miss-stände, betreffend in Staaten die durch globale Firmengeflechte in ihrer Sozialstruktur, was ihre Bevölkerung angeht, stark benachteiligt sind und es deswegen zu Ausschreitungen kam. Nicht zu übersehen Staaten, die in Art politische Diktatur regiert werden und natürlich Staaten in denen religiös gesteuerte Aufmärsche stattfinden, indem und wobei Anders-
    denkende zum Schweigen verurteilt sind. Eine interne Zusammenkunft aller europäischen Bischöfe find‘, fand statt. Von der man sich Einwirkung auf den Weltfrieden erhofft, erhoffe. Nicht zuletzt neue Erkenntnisse in den katholischen Glauben integrierend einbinden zu können. Diese Professur wurde bereits von dem, im Jahre 2013 gewählten Papst Franziskus eingeleitet. Stockte aber noch in dessen Amtszeit und das aus verschiedensten Gründen, mit einbezogen gar gestützt auf die Prophezeiungen der heiligen Brigitta von Schweden, unter anderem mit der Bekundungen zum Zölibat. Dass dieses ein besonderes Geschenk des Himmels wäre. Und so gehen die kath. Bischöfe erneut die Sache an, Veränderungen im Vatikan zu bewirken, die das Fundament der christlich, Katholischen Religionen stärken sollen. Im Besondern gegenüber der Einflussnahme des Islams, der sich in den christlichen Mutterländern des Abendlandes immer breiter aufstellt. Wobei die Toleranzgrenze sich in einer geradezu verdrehten Schieflage befindet. Indem es im Besondern gilt, den Trend, hin zur christlichen orientierten Erneuerung auf breiter, psychologischer Basis, in den Fokus der Öffentlichkeit zu heben, um nachhaltig die Position der kath. Kirche zu festigen. Eine erhoffte These des Vatikans, deren Ergebnis aber da-von abhängig sein dürfte, inwieweit Rom Veränderungen zulässt bzw. der neue Papst mit seinem erweitertem Programm Fuß fassen kann, könne‘ und darauf kommt es an, so interne Kenner wie Kritiker der katholischen Kirche.

  • #215

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 16:00)

    Teil 3
    Das Memorandum dieser internen Klausur, trägt den Leitsatz: „Die Psyche des Menschen ist sein ureigenes heiliges Fundament, die seiner menschlichen Existenz „Und hierzu vermag der Islam wenig entgegenzusetzen, eigentlich gar nichts und das ist weltweit bekannt, wenngleich deren Gläubige das völlig anders sehen! Denn die Seele, auch mit dem Wort Psyche belegt. In ihr befinden sich all jene Muster an Leitbildern, die es der Wesenheit gegenüber dem Menschen ermöglicht, sich als Mann oder Frau in der physischen Welt zu verwirklichen. Wobei immer mehr Menschen mit homosexueller Tendenz, männlich wie weiblich geboren werden, ganz zu schweigen von Individuen mit transsexueller Körperlichkeit. Dennoch und das im Besondern gehört zur menschlichen Kultur ein religiöses Bild an Empfindung, bezüglich seiner und das nicht nur geistigen Herkunft. Ein grundlegender Faktor an Wahrnehmung des Menschen ist und bleibt sein nicht lokalisierbares inneres Wesen. Dem göttlichen Kern, das „Selbst“ genannt und in diesem Sinn berichtet Papst Clemens Jeselius der XVII; ehemals Erzbischof von Reims, zuletzt Kardinal des Erzbistum Paris, dem Kollegium des Konvents, von seiner einstigen geistigen Begegnung mit dem innersten Wesen, während seines Milutin ( nächtliches Brevier Gebet) vor mehr als vielen, vielen Jahren, als er noch Erzbischof zu Reims war gewesen. Wobei, so seine Aussage. Er in einem meditativ, entrückten Zustand geriet, den er sich zu damaliger Zeit, Intellekt mäßig nicht erklären konnte, noch wusste, wie er damit umzugehen hat, hätte. Was für ihn aber heute als das prägende Ziel an Fundament seines religiösen Bestrebens wie Handelns sei und dieses Ereignis, er seinen Kollegen wie folgend schildert.
    Er sei während des ganzen Vorganges hoch konzentriert bei vollem Bewusstsein seines Verstandes gewesen und wusste, dass es sich hierbei um einen mystischen Vorgang und nicht um ein Hirngespinst handle. Das Ergebnis war genauso lebensecht, ja geradezu noch lebendiger als seine physische Existenz und so seine weitere Darlegung.
    Sinngemäß kam es ihm damals wie eine Entführung vor. Gegen die er sich nicht zu wehren wusste, konnte, noch was ihm geschah. Und ehe er dachte, was ihm widerfahre, befand er sich am Hochaltar der Kathedrale unserer Stadt Reims. Wo er im Beisein aller anwesenden Bischöfe des Konvents, die heilige Messe zelebrierte und in dem Moment, als er den anwesenden Kollegen die geweihte Hostie reichen wollte. Zeigte sich hoch oben im Gewölbe der Kathedrale, schräg vor dem Hochaltar ein lebendig’, blendendes Licht, das fliesend durch einen Bo-gen, sich zu ihm herunter ergoss. Traumhaft war die Szene, in der sich eine kaum definierbare Gestalt zeigte. Die schwebend von oben herab auf ihn kam zu und auf halber Position an Höhe inne hielt und zu ihm sprach: Henry, Gabriel‚ ich bin weder männlich noch weiblicher Natur. Ich bin beides in einem, wenn du verstehst und seine, ihre weiteren Worte lauteten.
    „Den Frieden dieser Welt, den Ihr im Außen sucht,
    ihn werdet Ihr nirgends finden. Ihn müsst Ihr erst
    innerlich aus Euch selbst gebären, bevor dieser im
    Außen öffnet für Euch sein Tor.
    Der Frieden wird für Euch dann zum Geschenk,
    wenn Ihr, in seinem Namen Euch die Ehre erweist,
    in seiner Aufgeschlossenheit zu leben.
    Saecula saeculorum “.
    Und weiter an Worten die Gestalt ihm bekundete: Es ist unbedingt nötig, dass die katholische Kirche, das weibliche Element mit all seinen, ihren Aspekten und dies ohne Ausnahme in ihre Bereiche integriere, da sonst zu befürchten ist, sei; sie gehe klanglos un,,,,,,,, und die Erscheinung löste ihre Gestalt auf. Was Henry damals nur halbwegs registrierte, war, dass der von ihm links außen sich befinden-de Erzbischof mit Namen Omba Tutateng, genannt auch „ Der schwarze Leopard von Mozambique“. Ein hochaufgewachsener, charismatischer dunkelhäutiger Mann, der mit seiner rechten Hand ein Ritual vollzog, das man bis dato in der kath. Kirche so nicht kennt, noch kannte. Nämlich, indem er seinen Zeige-, Mittel - wie Ringfinger mit ausgesteckter Hand einen Bogen über sein Haupt führte, um dann die drei Finger in die Mulde seiner linken Hand zu legen. Dasselbe Ritual vollzog er mit seiner linken Hand. Anschließend legte er beide Handflächen in Gebetsform aufrecht oberhalb seines Solarplexus aneinander, wie wir das von indischen Gläubigen, besonders von deren Frauen her kennen. Sich dann verneigte und von diesem Zeit Iimpuls an, war er nicht mehr gesehen

  • #214

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 15:57)



    Teil 4
    Nachdem das Erscheinungswunder in halber Höhe sich vor dem Hochaltar aufgelöst hatte, stellte er, Henry fest, dass auch alle andern Würdenträger seinem Gesichtsfeld entschwunden waren und nur noch er der einzige Besucher in der Kathedrale zur nächtlich, ungewohnter Stunde weilte. Er konnte in sich keine Erklärung über den ganzen Vorgang finden, der ihm zu Teil wurde und sein Blick schweifte hinab durch das schwach beleuchtet, geradezu düstere wir-kende Mittelschiff des Kirchenbaues, bis hinab zum Einlass-Portal mit dessen Doppelflügel. Den Kelch mit den Hostien dabei immer noch in seinen Händen haltend, geschah dann das nächst Phänomen von Sonderbarem. Wobei es ihm die Kehle schnürte förmlich zu. Denn gespenstisch wirkte die ganze Szene, unten im fahlen Licht des Mittelschiffs, am Eingang des Kirchenbaues mit dessen großen Einlassflügeln. In denen je eine normalgroße Tür, für die tägli-chen Notre Dame Besucher integriert ist. Die Tür des rechten Flügels öffnete sich auf merk-würdige Weise, wobei deren Scharniere krächzten wie eine Schar von Rabenvögel, durch die, gestützt auf eine Krücke, in etwas vorgebeugter Haltung eine Nonne den Raum betrat, unten am Einlasstor. Sie blieb stehen, schaute sich um und kam dann schnurgraden Trittes hinkenden Fußes, den Korri-dor des Mitteschiffes entlang herauf zu ihm am Hochaltar. Jeder Stoß ihrer Krücke auf dem Pflaster erzeugte einen Hall stechendem Schmerz‘ scharfer Klinge in seinem Herzen, bis sie bei ihm stand. Es war der durchdringende Blick ihrer Augen, mit den sie ihn wie einen Schatten fixierte und er sahn in die sich wandelnd, tieftraurig enttäuschte Augen, in ein verhärmt‘, verbittertes Gesichte einer Frau im Zisterzienserinnen Ornat, die zu ihm sagte.
    „Eminenz“, wollt ihr mir nicht die geweiht, heilige Hostie reichen. Er war über die Worte ihrer Redensart derart konstatiert, dass er nicht vermochte ihrer Bitte nachzukommen. Den Kelch mit den Hostien dabei immer noch in seinen Händen haltend, fühlte er sich innerlich zu einer Basaltikone erstarrt, bar jedweder Beweglichkeit und erst als diese Frau nachsetzend folgende Worte an ihn richtete:
    „Fremder“, wisset ihr nicht, wer ich bin? Entspannte sich sein erstarrter Körper, wobei sie mit folgenden Worten nachlegte:„ Im Angus Dei, lieg’ dem Lebensliede Glück zu meines Herzens Füßen wahrer Freier“. Apostolisch ist dem mein Herze geweiht, den ich möcht begrüßen, du, du Sohn des Melchisedek. Ich, ich hatte wahrlich keine Ahnung von all dem, was sie mir mit all ihren Worten bezeugen wollte und sie sprach weiter in dieser Tonlage:
    „Fremder, Ihr habt mir weh, sehr weh getan“. Ihr habt mich um des Gotteswillens der röm./kath. Kirche wegen, verleugnend aus Eurem Leben, in die Anzüglichkeit darben-der Liebe verbannt. Du, Du unheiliger Gottesmann. Ich durfte an Deinem Leben nicht teilhaben, wegen Deines Statuts‘ seliger Priester gleich Erzbischofes. Deswegen bin ich heute zu Dir, zu Euch gekommen, um ein Teilpfand von Dir einzufordern, wenn Du verstehst ‚Henry Gabriel de Loquar. Indem Du mir die geweihte Hostie reichen sollst. Versagest Du mir dies, erlischt für geraume Zeit die heilige Flamme der Liebe in Deinem Herzen, solange bis Du von Sehnsucht nach mir bist getrieben, mich rufend suchend zu empfange. Als den lebendig, weiblichen Teil, unser beider heiligen Seele von Wesenheit. Ihr, Du Erzbischof zu Reims, oder ist es Euch angenehmer, wenn ich Dich als den zukünftigen Kardinal Henry Gabriel Emanuel de Loquar, zu Notre Dame de Paris nenne. (Emanuel sein dritter Vornahme, den er ungern gebrauch‘, ihn noch unliebsamer hören will)
    Er, Henry, konnte nicht anders, als dieser weiblichen Person, den Wunsch zu erfüllen und legte ihr die geweihte Hostie auf die Zunge geöffnetem Mund, ohne diesen auch nur von einem Hauche zu berühren und in diesem Augenblick himmlischen Geschenks, entglitt ihr die Krücke aus der Hand, die sich auf dem Boden liegend in eine farbenprächtiges Blumengebinde verwandelte. Sie entfernte ihre Kopfbedeckung, entledigte sich des Nonnenornats und zum Vorschein kam eine anmutend, gediegen wundervolle Frau, mit offen, welligem Haar. Die mit erhobenen Haupt am Hochaltar ihm gegenüber stand und von Dinge sprach, von denen ich bis dato keine, ja überhaupt und, und noch weniger Ahnung hatte, indem sie ihm fein säuberlich folgende Worte zelebrierte: Mit Bedacht werde im Vatikan verhindert, dass Gedankengut weiblicher Natur sich in den unheiligen Räumen macht nicht breit und sie erläuterte weiter.
    Henry, ich habe viele Gesichter und nehme vielerlei Gestalten an und so höre mein verehrter Erzbischof: Beide Teile, das männliche wie weibliche Selbst, sind gleichrangig lebende nicht-physische Gestalten der Innenwelt des Menschen. Wo sich auch des äußeren Menschen Ur-sprung befindet und wer in seiner religiösen Auffassung dies in Frage stellt, schneidet sich selbst von der Weisheit Universelles Wissen ab und sie legte Weiteres nach:

  • #213

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 15:56)

    Teil 5
    Die Seele, die Wesenheit des Menschen beherbergt auch das geistig Heilige Land, welches du nach deinem irdischen Ableben reisend wirst betretend Henry. Und diese Reise führt dich auch in dein Schattenland, wo du all jenen Gestalten begegnen wirst, die du aus verschiedensten Gründen an Unwissenheit, verdrängend in den Bereich deines Unbewussten verlagernd hast verbannt. Sie werden von dir Rechenschaft auf ein freies eigenes Leben von Anerkennung fordern. Ja, du wie jeder andere hat sich diesem Zustand zu stellen. Indem du dich mit diesen diversen, negativen personifizierten Aspekten et cetera deiner selbst, auseinandersetzen wirst müssen und da führt kein Weg vorbei verehrter Erzbischof, so ist es nun mal. Denn du hast diese Gestalten aufgrund der Macht deiner Gedanken selbst entwerfend hervorgebracht, sie geradezu ins Leben gerufen und somit bist du ihr Schöpfer, wenngleich dir diese Vorgänge sind wenig bewusst, oder? Und wie immer die Dinge liegen mögen, stehst du in der Pflicht an Verantwortung diesen gegenüber. Es gibt keinen ´Gott der dich von dieser Unannehmlichkeit entbinde lieber Henry. Versöhnung mit dem eigenen Schattenland lautet die Devise von Lösung und in diesem Sinn‘ entlasse ich dich. Ein gewisser Vorgeschmack wurde dir eben mit dem zugeschnürten Halse, der Basaltstarre deines Leibes zuteil, dann entschwand alles seinen Blicken.
    Alles, alles war vorbei und er wusste wiederum nicht wie ihm geschah, noch geschehen sei. Denn er befand sich nun wieder im erzbischöflichen Gemach, in seiner nächtlichen Liegestätte liegend vor. Ob-wohl er Henry bei Gott, könnt schwören, vor den Begegnungen sein Matutin betend im Sessel vor-genommen zu haben.
    Soweit die Geschichte des ehemaligen Erzbischof, Henry Gabriel (Emanuel) de‚ Loquar zu Reims, mit all den Worten an Unterredungen am Hochaltar zur nächtlichen Stund’. Damals im Jahre 2048 in der Kathedrale zu Reims. Allerdings gibt es dazu noch weiteres, dass Henry seinen verehrten katholischen Glaubensbrüdern vorenthaltend verschwieg. Nämlich, indem er seit jener Geheimnisumwitterten nächtlichen Begegnung in der Kathedrale zu Reims 1 x monatlich nächtlichen Besuch von Catherine bekam, bekommt. Die ihn mit ihren Darlegungen immer umfassender, den spirituellen Horizont seiner Eminenz an Wissen über Wahrscheinlich-keitsebenen multidimensionaler Strukturen eigener Wesenheit erweitere. Wovon er, als ein-zelner Mensch Teil ist und wie Reinkarnation wirklich zu verstehen sei. Hohes Bewusstsein sich in Kegel-, bzw. Pyramidenform zeige und das Derartiges im Kontext des katholischen Pontifex Lehramtes, eher als eine Art Kastrat angesehen werde, als dass man dies in irgend einer Form an Aussage bejahe, oder stimmte gar zu und als er sie bezüglich nach ihrem Namen fragte, erhielt er von ihr die Antwort. Ich habe viele Namen und ebenso viele Gesichter, aber nachdem sie mittlerweile seine engste vertraut‘ Verbündet sei, darf er sie mit Catherine Fosua anreden. Soviel zu diesen beiden. Im eigentlichen Sinn ist Catherine Fosua niemand anders, als das personifizierte weibliche Selbst der beiden Wesenheit. Katholiken tun sich bei Leibe schwer, eine derartige Lektüre‘, als Lektion gemäß anzuerkennen. Da sie in sich die überwiegende Annahme beherbergen. Nur durch praktizierende Einhaltung der heiligen Sakramente, werde sich ihnen die Tür zum Himmelreiche öffnen und sie so vor dem ewigen Ausgeschlossen Sein bewahren. Und da gibt es noch den persönlichen Referenten des Erzbischofes, nämlichen den Priester Claude Gilbert de Neuf, der unerwünschte Weise Zeuge wurde, von einer dieser nächtlichen Unterredung, die zwischen dem Erzbischof und Catherine Fosua stattfand. Indem dieser eine Szene heimlich belauschte, was für ihn nicht ohne Folge sollte sein. Denn es ergab sich, dass dieser innerhalb zweier Monate mit gleichen Tagesdatum vom Vorzimmer der Privatkemenate des Erzbischofes aus, zu später Stunde, den Texte wichtiger Dokumente zu einem Manuskript für seine Eminenz, die der Erzbischof aufgrund einer Einladung zu einem Symposium als Gastredner benötigt, zusammenstelle. Henry ist ein hoch anerkannt, geschätzter Rhetoriker. Eine Begabung die er herunterspielt, wenn andere anspielend sie erwähnen. Dennoch hört er gern dieses Lob, das seinem Ego schmeichle. Schließlich ist er Mensch und Mann, der auch menschliche Schwächen aufweise, die ihm Catherine gelegentlich auch zugestehe‘. Denn sie kennt Henry, den Erzbischof besser als er sich selbst, indem sie seine geistige Eva von Frau ist und da ist sie wieder, diese weibliche Stimme. Die Claude immer wieder zwischendurch, aus dem privaten Arbeitsbereich seiner Eminenz glaubt zu hören. Für ihn stellt sich natürlich die Frage.

  • #212

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 15:54)

    Teil 6
    Hört seine Eminenz eine CD, oder spielt er an seinem uraltertümlichen Tonbandgerät herum, das noch immer seine erweisenden Dienste tut, wenngleich dieses Museumsstück aus dem Jahre 1960 stammt. Oder, oder ist hier tatsächlich eine pur lebendige Frau im Spiel? Ein Trugschluss seitens Claud, nicht wahr? Eine zu bizarre Vorstellung, dass sich zu so später Stund’ noch ein weibliches Wesen und das ausgerechnet im Privatgemach seiner Eminenz aufhält? Eine unvorstellbare Vision wie Claud sich eingesteht. Aber die Neugier war, ist es, mit ihrer unersättlichen Begierd‘, die dem guten Sekretär keine Ruhe gönne, was sich dort drin an heimlichen Dingen spiele ab. Gegen deren Arglist er sich nicht zu wehren weiß noch wusste und so legt‘, zimmerte er sich, zwar erst zögerlich, dann doch eine gewisse Strategie zu recht, die es ihm er-mögliche, unentdeckt das Privatgemach seiner Eminenz zu belauschen. Und dann war, ist es wiederum soweit. Im dritten Monat der Reihenfolge nach und wieder mit gleichem Tagesdatum Uhrzeit, dass es geschah und dazu der Gedankenzug der ihm vermittelte:
    Benutzt, verwendet dieses weibliche Wesen vielleicht einen Mondkalender? Wenn ja, wenn nicht was dann? Indem er von seinem Versteck aus Zeuge eines Gespräches über Schamanimus, archaischen Götterbilder und deren gleichen war, wurde. Wie die derer von Urangst, indem die urangelegte innere Dimension, mit nicht vorstellbarer Wucht nach Außen, ins Nichts hinein explodierte und dadurch eine unendlichen Vielfalt von Möglichkeiten, freisetzender Bewusstseins Einheiten ins physische Leben rief‘; denn so die Erwägung Catherines: Wäre alles nach Innen explodiert. Verheerend wären die chaotischen Zustände an Wirkung gewesen und daher die Urangst, dass alles wieder zurück in einen nicht fassbaren Urzustand stürzen könnte, was sich aber aufgrund des ‚Logobewusstseins nicht ereignen wird noch werde!
    Diese freigesetzte Lebenskraft an Energie mit ihrer Kreativität, rief Milliarden von Einzelwesen auf den Lebensplan bzw. ins Lebensspiel. Die unaufhörlich im Begriff ihres Werdens sich befinden und nur in diesem Sinn von einem Seins Begriff, konnte diese ‘Gottheit ihr Verlangen nach Leben im physischen Gewande. In und mit der Erschaffung unendlich vieler physisch, dynamischer Universen an Lebensformen stillen, die sich als Gegenstück zu den rein geistigen Dimensionen von Bewusstsein, sich als materielle, physische Lebenswelten darstellen, die alle von und mit dieser Lebenskraft durchdrungen sind. Diese `Gottesidee konnte, wollte nichts anderes, als sich in Liebe zu seinen freigesetzten Kreaturen verschenkend zu bekennen und deshalb ist ‚Gott nur durch das eigene Leben erfahrbar. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht, mein verehrter Erzbischof, so Catherine. Deshalb ist es auch keinem Wesen möglich sich als Gottgleich interpretierend darzustellen; was auch immer eine gewisse Legende hierzu meinte, kapier das, mein lieber Henry! Oder siehst du aus deiner extrahierten katholischen Sichtweise anders?
    Und so ihre weiteren Worte. Priester der neuen Generation sollten in erster Linie Therapeuten, Psychologen sein. Die über ein entsprechendes transzendentes Seelen Wissen verfügen und erst dann käme die Lesung der heiligen Messe ins Spiel. Für Claud Gilbert, den im Versteck weilend, sitzende, eine Provokation. Aber damit war es noch nicht getan. Denn Catherines Schilderungen über archaische Götterbilder mit ihren abstrakten Charakteren, haben etwas dämonisch’, abstoßendes an sich, als dass man sie verehren könnt‘. Nein Danke, das ist nicht seine Lebensperspektive an Philosophie die er haben möchte. Und wer weiß Gott, woher diese ihre Phantasien beziehe. Dann aber sprach Catherine über Gegebenheiten von Aborigines. Einem kleinen Stamm von Menschen in Australien, die keine Nachkommen mehr zeugen. Deren praktizierendes Wissen an Heilkunst sei ein Stück besonderer Art an Qualität. Quasi die einer Quantenlehre, die Gilbert irgendwie tief beeindruckte. Dann, dann endlich Schweigen. Er hat, hätte für heute genug gehört. Kann aber sein Versteck erst dann verlassen, wenn seine Eminenz das Brevier in seinem Schlafgemach vornehme. Doch dann, oh Schreck, fängt der Erzbischof seinerseits zu reden an. Indem er Catherine diese Frage stellt: Warum sie noch kein Wort über Christus verlauten ließe. Worauf diese ihre wohlgeformt‘, glatte Stirn in tiefe nicht vorhanden Falten legte und Henry Gabriel folgendes erwidernd erklärte. Es seien zur damaligen Zeit ungeheuerliche Energien im Spiel gewesen, um dem eigentlich inneren Drama, im äußeren Raum des Planeten Erde ein Gesicht zu geben. Damit das Gewicht an Aussagen nachhaltig die Menschheit beeinflusse.

  • #211

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 11:17)

    Teil 7
    Wobei das Kollektivbewusstsein, der an diesem Gottesdrama beteiligten Personen wusste, welche Rolle an Verstrickung der einzelne Mensch dieser Gruppierung hierbei zu spielen hat, hatte. Andererseits der Egoverstand der beteiligten Personen mit ihrem Intellekt keine Ahnung davon besaßen, welche Rolle an Be-deutung von Schicksal sie zu erfüllen hatten. Nur Jesus als Christus kannte seine Rolle, die er in diesem Geschehen erleidend übernehmen sollte.
    Dieses Gottesdrama war in erster Linie ein Inneres, das mit gewaltigen Energien aufgeladen wurde, um sich in der Außenwelt zu manifestieren und Jesus als Christus spielte hierzu stell-vertretend für aller Menschen innerstes göttliches Wesen, dieses innere personifizierte Selbst in der Außenwelt der Erde. Denn so betonte sie. Das innere Drama ist und bleibt das Eigent-liche und die äußere Kreuzigung sei nur der Abklatsch bzw. Ausläufer innerseelischer Vorgänge der Menschheit selbst und sie fuhr fort. Dieses innere göttliche Wesen wurde beschuldigt, indem der physische Mensch auf vielerlei Weise mit sich und der Welt nicht zurande kommt, kam und deshalb musste ein Schuldiger gefunden werden, der hierzu mit seinem Leben bezahlt und sie wies ausdrücklich darauf hin. Dass die Kreuzigung nicht das Eigentliche, sondern der Mythos Christus die wahre Realität ist wie sei und sie wies Henry auf dessen Erlebnis mit dem Licht Tor hin. Wo die, der Gesalbte bis auf halbe Höhe zu ihm herab stieg, indem Catherine hinweisend betonte:
    Mein verehrter Erzbischof, sei Dir dieser mystischen Szene mehr als immer bewusst. Denn sie ist und war das Beste was Dir je in deinem Leben widerfahren konnte und sie war mit ihrer Unterweisung noch nicht am Ende angelangt und servierte Henry noch jenes an Worten: Wenn, dann dennschon, meine verehrte Eminenz, sollst du auch dass noch vernehmen was der kath. Kirche nicht so recht ins Konzept passt. Nämlich die Geschichte vom Hirten, den Schafen einerseits und dem Welterlöser andererseits. Wie meinst du dass Catherine, so der Erzbischof; diese darauf in Worten:
    Von Lämmern, Schafen und Böcken kann man wenig Verantwortung erwarten, und genau um diesen Lebensaspekt geht es im Leben auf Erden Henry. Der Mensch ist ein denkend’, bewuss-tes Individuum von Wesen und er hat, er muss lernen verantwortungsbewusst, getreulich mit den Dingen des Lebens, sprich Natur umzugehen, von der seine Existenz ein Teil ist. Die er trotz Erkenntnisse an Erfahrung weitgehend seiner Egomanie, intellektuellem Exzellentismus ver-sucht, sich von der zu ihm gehörenden Natur abzuspalten, um sie wie er meint, zu beherr-schen. Auch wenn sich durch sein Fehverhalten verheerende Umweltschäden ergeben, zeigen, neigen machtbesessene Menschen schwerlich dazu, Verantwortung für ihre Handlungsweisen zu übernehmen. Wobei die Politik der Wählerstimmen wegen Kapriolen schlägt, indem was gestern noch berauschend war, heute als Abstrusem gilt; so ist es doch. Und die Überbevöl-kerung der Erde, indem diese eine kausal’, kaum lösbare Kategorie für sich darstellt, kommt sie politisch bei der UN nicht auf den Tisch. Es schickt sich öffentlich nicht darüber zu diskutieren, obwohl das ein Hauptgrund für die der zeitlichen unsozialen Zustände auf Erden ist und es wäre sinnvoll und angemessen, wenn die Religionen dieser Welt, aus der Position ihrer sozialen Verantwortung heraus gesehen, dies zum Thema Nr. 1 deklarierten, aber sie tun es nicht!
    Denn die Signifikanz einer Geburtenregelung bzw. Verhütung ist für sie ein zu heißes Eisen. Indem Gläubige wegen ihres naiven Gottesglauben, dies als abwegig in Frage stellen könnten. Naja, dann nur so weiter, bis der Planet kahlgefressen ist und scheinbar das Wort „Umweltent-hauptung“, weder genügend ausgereizt, noch angekommen ist, nicht wahr mein verehrter Gabriel. Oder Epidemien treten weltweit auf, für die es keine medizinischen Gegenmittel gibt, mehr sage ich nicht. Worauf der Erzbischof erwiderte. Wenn du das so siehst meine verehrte Catherine, wird es wohl so sein bzw. so kommen und der Dialog zwischen den beiden geht noch ein Stück hin und her. Wo letztlich dem Erzbischof die Kehle etwas zu trocken wird, der Kopf ihm raucht und er das starke Bedürfnis in sich verspürt, sich heute noch einen edlen roten Tropfen zu gönnen, nach diesen ewig langen Dialogen Catherines. Die er selbstverständ-lich mit seinem Methusalem Gerät alter Zeitrechnung hat aufgenommen und macht nun An-statt die Kellerräume des Bischofspalais aufzusuchen, wenngleich es bereits schon halb 2 morgens ist, wobei er nebenbei zu Catherine noch sagt:
    Ein Erzbischof ist auch nur ein Mann, der auch ein kleines Laster haben darf. Catherine amüsierte sich ein wenig über Henrys Humor und dieser verlässt den Raum durch die hintere Tür, die er weit offen stehen lässt, in dem Gedanken, er sei ja gleich wieder zurück.

  • #210

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 11:10)

    Teil 8
    Für Sekretär Claude Gilbert, den im Versteck weilenden, die ersehnte Möglichkeit Standort Unterschlupf, ins Privatzimmer seiner Eminenz zu wechseln, um zu prüfen, ob dort Geheimes gehe vor, das es letztlich zu ergründen gilt. Und so lüftet er den Vorhang, hinter dem er sich versteckte und schleicht hinüber wie ein nächtlicher Dieb zur Tür, die beispielhaft einladend für ihn offen steht. Ein kleines unbewusstes Geschenk an Vorsehung dem des Himmels, wie er hinterlistig meint. Doch es ist der uralte Holzboden des erzbischöflichen Ordinariat, der unter seinen Tritten knarrt, wie eine ungeölte Hebebühne, die zur linker Seite auch noch klemmt, weshalb er, Claude kurz innehält und auf Zehenspitzen wagend ins Zimmer schleicht, um dort die Lage sondieren zu inspizieren, was tatsächlich hier geht vor, oder dem auch nicht. Und die Zeit, die Zeit ist mehr als günstig, da man nicht wisse, ob sich in naher Zukunft Schnelle eine derartige Chance wieder bietet und er mustert sorgsam, die für ihn doch bestens bekann-te Lage dieses Zimmers. Der Schreibtisch ist es, auf dem das Delikt von einem uralten Tonband steht, an dem er herumspielt und da ist sie wieder, diese ihm bekannte Frauenstimme und er lauscht des Textes Wiedergabe zu. Claud ist beruhigt, denn was er schlimmsten Falles hatte angenommen, entpuppt sich letztlich als leere Blase der von Luft. Andererseits ist er etwas ent-täuscht, kein weibliches Wesen im Zimmer seiner Eminenz anzutreffen. Aber das wäre wohl der Dinge doch zu viel gewesen und hätte sich als schrecklich peinlich für beide erwiesen. In-dem was vorhin offensichtlich war Spekulation, hat sich nun von selbst erledigt, indem er selbstzufrieden sich auf den Brustkorb klopfend eingesteht und er macht Anstalt sich aus dem Privatgemach seiner Eminenz zurückzuziehen. Dreht sich noch mal kurz um, um zu prüfen, ob er wirklich hat nichts übersehen, bei seiner Kurz-Stippvisite im Gemach seiner Eminenz und erstarrt bei Leibe leichenblass, hin zur silbern‘ gesalzten Säule mit hochrot‘ aufgeblähtem Kopf. Denn was er nun erblickt, glaubt er nicht zu sehen. Eine Frau, es ist leibhaftig Catherine Fosua, die im Rahmen dieser Türe steht, die ihm den Weg aus diesem Zimmer versperrt, durch die er vorhin ins Pri-vatgemach seiner Eminenz ist, war eingedrungen. Eine Schande ohnegleichen ist es, als ungebetener Gast, sich diese Geste zu erlauben. Gedanken schwirren wie ein wildgewordener Bienenschwarm in Clauds Hirn einher, der nach einer Bleibe sucht. Auch Gilbert sucht nach einer einvernehmlichen Lösung, hier in diesem vermeintlichen Bienenhaus, die ihn aus dieser peinlich‘, misslichen Lag‘ befreite und er begutachtet verstohlenen Blickes diese Frau und stellte dabei fest.
    Sie trägt weder eine lange Hose, noch einen Minirock. Weder ein Kleid mit tiefem Dekolleté, wie er’s gern gesehen hätte. Noch ist ihr Haar lang, gleich lose, struppig offen, zerzaust wie bei einer Megäre. Noch ziert ein abgestufter Faltenrock ihren Unterleib, wie man’s von und bei Hexen kennt. Mit dem zweiten Blick stellte er fest. Sie trägt auch kein Madonnengewand, das deren weibliche Konturen verhülle. Ihre Garderobe entspricht vielmehr der Gepflogenheit, der einer Diplomatin. Catherine, die jeden Gedanken Clauds als Worte hört, wusste längstens über Claude Gilbert Bescheid. Um diesen aber nicht noch mehr provozierend in die Enge zu treiben, meint sie im sachlich ruhigen Ton zu diesem.
    „Ach Claude, zu so später Stunde arbeitstätig noch unterwegs“. Dieser stammelt äußerst er-regt verlegen vor sich hin. Seine Eminenz bräuchte in aller Herrgottsfrühe das Manuskript für eine mehr als nur gewichtige Rede. Wohlwissend dass dies der Wahrheit nicht entspricht, klopf Catherine dem Monsieur Sekretär symbolisch auf die Finger und erwidert diesem.
    Mein verehrter Claude Gilbert, wir beide wissen, dass ihre Aufwart‘ hier im Zimmer seiner Eminenz, einen ganz andern Grund an Charakter aufweise, als jenen den du versuchen mir hier vorzugaukeln stimmt’s“. Um es kurz zu tun Claud’, denn die Zeit drängt. Der Erzbischof zwar im Keller noch, überlegt, ob er den schweren Burgunder oder den Portwein sich noch gönne. Er wird seine Wahl in Kürze treffen. Der Portwein wird es sein, den er mit nach oben bringt, für den er eine gewisse kleine Schwäche zeige, hat. Übrigens ein Geschenk des Kardinals aus Porto und so vernehmt noch diesbezügliche diese meine Worte Sekretär Claude Gilbert.
    Über den Inhalt des Gespräches zwischen dem Erzbischof und mir, dem ihr unerlaubterweise Zeuge wurdet, verhänge ich das Gelübde der von Schweigepflicht und dieses ist höher einzu-stufen als der Zölibat und das bedeutet für euch. Solang der Erzbischof am Leben ist, dürft ihr keine Silbe der Unterredung anderen zu Ohren kommen lassen, ist das klar, Priester Claude Gilbert de Neuf

  • #209

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 10:59)

    Teil 9
    „Ja Madame ich habe verstanden“ räumt dieser kleinlaut bei. Catherine dann weiter: Falls es tatsächlich dazu käme, dass ihr das Schweigegelübde aus welchen Gründen auch immer zu unterlaufen versucht, wird man euch von höherer Warte aus der Sprach‘ entsa-gen und dies sei euch so gewiss, wie das Amen in der Kirche! Bedenkt, ihr seid Priester und das muss genügen, mein Seelenfreund! Und nun macht euch aus dem Staub und zwar durch die vordere Tür, denn der Erzbischof steigt bereits die unter Treppe hoch. Schnell, schnell, er darf unter keinen Umständen euch hier antreffen, noch erfahren von eurer Neugier Missgeschick und vergesst nicht meine Mahnung, die dem eurer Schweigepflicht, Claude Gilbert de Neuf!
    Belastet mit einem Schulgefühl wie ein geprügelter Hund, der zu nichts mehr taugt ‘noch nütze, huscht Claud schneller Tritte, Schritte an Catherine vorbei aus dem Privatgemach seiner Eminenz und ist besorgt, dass er nicht noch zu guter Letzt dem Erzbischof in die Hände läuft. Deshalb begibt sich schleunigst ein Stockwerk höher ins eigne Zimmer. Lauscht aber von dort oben hinab ins Treppenhaus und hört, wie seine Eminenz die mittlere Stiege kommt bereits herauf, die altersbedingt unter dessen Tritte quietscht, wie ein ausgedienter Bettenrost. Er ist befreit von dem Gedanken, dass seine Eminenz irgendetwas von seiner Untreue hat noch mit-bekommen, was es unter allen Umständen zu vermeiden gilt und wie es scheint ist ihm dies gelungen. Ob Claud heute Nacht gut schläft, wohl kaum und so grübele es in dessen Hirn, wie er sein Dilemma verdauend auf die Reihe bringen könnte und schläft gute Nacht dann endlich ein. Was mag er wohl träumen, einen süßen Schluck aus dem Honignapf, oder ist es eher das herbe Wässerlein, dem eines Wermuttees, wir können manches hierzu nur erahnen, mehr aber nicht.
    Claud hat wirklich schlecht geschlafen und es kommt ihm vor, als sei er leibhaftig heute Nacht gerädert worden. Es waren, sind vermutlich irgendwelche Gewissensbisse die ihn drückten wie ein zu eng geschnürter Schuh angepasstem Stiefel, den er verdrängend versuchte abzustreifen, was ihm aber nicht gelang. Mal sehen ob ihm irgendwann dies gelinge und nach der Morgen-toilette kurzem Frühstück findet er sich im Privatzimmer seines Dienstherrn ein und was liegt da auf dem Schreibtisch seiner Eminenz. Man ahnt es kaum; ein Pink farbig‘, fein gefaltetes Zetteleien ist es, das Claud Gilbert ins Auge sticht. Und er kann der Versuchung nicht wieder-stehen und man glaubt es wieder kaum. Er begibt schon wieder in höchste Gefahr ertappt zu werden. Schaut, dreht sich um nach allen Seiten, um zu sehen, ob die Luft ist wirklich rein und entblättert das farbenfrohe Bündeleien und liest sich leise folgende Worte vor. „Am Anfang war ich immer schon bei Dir, ‘Ihr, Du meines Herzen überschwänglich allzeit Geliebter“. Ach du meine Güte grüne Neune, was steh ich aus, so sein kleines Stoßgebet zum Himmel am frühen Morgen, das als nächste Kapriole steht ins Haus.
    Nein und nochmal nein, derartige Worte beflügelt Clauds kaum fassbare Phantasie aufs Neue und es gurkt seelisch in ihm noch mehr als je zu vor. Ob er nachvollziehend im Stande ist, diesen Wort Satz an Erkenntniskluft, dabei sich selbst gemeint zu verdauen und er spricht aus, was er eigentlich nicht sagen darf. „Oh mein Gott, Catherine Fosua ist tatsächlich die Geliebte seiner Eminenz“. War er doch bisher der Meinung, sie sei aufgrund all der vernommenen Wor-te, nur eine Art Lehrerin für seine Eminenz gewesen, mehr auf keinen Fallend und nun dieses Malheur. Eine heimliche Geliebte und das in der Position eines Erzbischofes. Fürchterlich ist dieses Gedankengut, das quälend treibt sein Spiel mit Claud Gilbert, den halbselig Frommen. Er ist aufs äußerte entsetzt. Kann‘s nicht fassen, unmöglich, undenkbar diese Situation, hier, hier muss etwas geschehen, der Aufrichtigkeit der kath. Kirche wie ihren Gläubigen gegenüber, wie er kurzfristig zu sich sagt. Doch dann der Zweifel, ist es nicht besser angebracht hier zu schwei-gen wie selbiges Grabtuch zu Turin. Er kann seinen Dienstherrn dieser Zeile wegen doch nicht entblößend bloßstellend, ihn aufs Neue dekretierend hintergehen. Nein und nochmals nein. Auf keinen Fall wird, werde er dies tun, bezüglich in diese Richtung etwas unternehmen. Denn er schulde seiner Eminenz, seiner gewagten Neugier wegen das Schweigeband von einem Unter-pfand und überhaupt gehe ihn die Sache überhaupt nichts an und er macht Anstatt den Raum wieder zu verlassen, aber vorher faltet er feinsäuberlich das Papierchen Zetteleien, original-getreu zusammen. Grüble aber des Textes wegen weitervor sich hin und stolpert fast über die Beine seiner Eminenz. Der eiligst’ quälenden Schrittes, ohne jegliche Morgentoilette’ in sein Zimmer stürme, als hätte ihn eine Tarantel in den Allerwertesten gestochen.

  • #208

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 10:55)

    Teil 10
    Dabei dringend nach einem Etwas suchend, dass er auf Anhieb nicht entdecken konnte. Doch dann fährt er mit Schwung, als ob sein rechter Arm der Sausewind persönlich wär, flach gekonnt mit diesem über die Schreibtischkante, den Zettel sicher im Visier und erhascht im Fluge seiner Fingern das pinkfarbig Amouröse und verschwindet mit dem Selbigen schleunigst wie er gekommen ward, hinüber in die Räumlichkeit des erzbischöflichen Bades. Beide Männer haben sichtlich etwas vor einander zu verbergen, aber was mag das sein. Der Initiator dieser Geschichte hat keine Ahnung, was diesbezüglich damit ist gemeint, da hier die Unschuld steh‘ zu Pate, von der die Prophezeiung sagt:
    Frei aller Anzüglichkeit ist der in seinem Herzen, der sich offen eingesteht. Die Natur der Erde ist mein Erbe, der ich mich zu stellen hab‘.
    So der Text eines Flyers, der vom Kleiderschrank seiner Eminenz, vor Clauds Augen auf den Fußboden herunter flattert, auf den er wäre beinahe ausgerutscht, weil dessen Papier ist glänzend glatt wie ein Schlangenhaut.
    Le Mont - Saint - Michel
    Eine halbe Stunde später trifft man sich wieder und geht dabei fließend ins Dienstgespräch über, ohne den pikanten Augenaufschlag zu erwähnen, was vorhin jeder für sich suchte. Indem der Erzbischof seinem Sekretär Claud beauftragt alle Termine der kommenden Wochen nach hinten zu schieben. Da er, erstens aufgrund einer Depesche aus Rom, sich mit andern hohen französischen Würdenträgern, in Le-Mont-Saint-Michel zu einer speziellen Mission treffen werde. Anschließend mache er mit seinem Bruder, Jean Louis Loquar, Professor für Mathema-tik und Geschichte an der Sarbonne in Paris, mit Hang zur Archäologie, eine Ferienreise. Aus-gehend von Le Mont–Saint–Michel durch die Bretagne, über Rennes, Nantes, La Rochelle, nach Bordeaux. Dann hinüber nach Chlermont Ferrand, im französische Zentralmassiv, um von dort dann in den Süden Frankreichs nach Rennes Chateau in die Pyrenäen zu fahren. Ja, die beiden haben viel vor. Bruder Jean Louis, hat diese Reise in den Süden Frankreichs seit Jahren mit Bru-der Henry geplant, aber aus den verschiedensten Umständen, wurde dieses Vorhaben immer wieder verschoben. Aber jetzt wird dieser Plan verwirklichenden die Tat umgesetzt. Henry will dabei soweit wie möglich in Kognition reisen, um manche Dinge abzuschütteln, wie er einge-stehend sich seinem Bruder Jean Loui gegenüber äußerte, und die Reise zum jetzigen Zeitpunkt hätte nicht besser getroffen werden können. Denn man werde schließlich nicht jünger und er müsse dienstlich für einige Tage nach Le Mont-Saint-Michel und dann sei Urlaub für ihn ange-sagt und wie es sich unter Brüdern versteht, erklärt Henry sich Jean gegenüber wie folgend:
    Mit der Route über Le Saint Michel, lassen sich 2 Dinge zusammenklappen. Als erstes treffe er sich dort mit anderen kath. Würdeträgern Frankreichs, im Austausch über Allgemeines bzw. Soziales. Den wahren Grund des Zusammentreffens hält er jedoch zurück. Denn man wisse nie, ob nicht aufgrund der heutigen famosen Technik in etwa, es ungebetene Gäste an Mithö-rer gibt, was man unter allen Umständen unterbinden will wie möchte. Reine Vorsehung von Schweigen an Gepflogenheit und wie die Dinge nun mal liegen, hat Henry für 3 Tage in Le Mont-Saint-Michel, im Hotel La Mere Poulard Quartier bezogener und er räumt gerade einige Utensilien in die Kommode ein, bei der die unterste Lade etwas klemmt. Er ruckt und zuckt, nagt regelrecht an diesem alten Seins Segment und vernimmt, wie darin ein Etwas auf deren Boden fällt. Sorgsam ist sein Interesse angewachsen und er hebt die Lade, wie soll man sagen, fast ge-konnt wie ein Zimmermann befreiend, diese aus ihrer verzwickten Lage und was findet er darin vor? Ein in ein Tuch gehülltes, unscheinbares dünnes Bündeleien, was Henrys Neugier mehr als nur erweckt, wenn gleich er Priester ist, hat der seine Neugier aus Prinzip unterbin-dend zu unterdrücken, aber indessen punktete ungeniert das Interesse in ihm und so steht er da, der gute Gottesmann und rätsle vor sich hin. Darf er das verschnürte Unikum entblößend öffnen. Oder soll das Exponat weiterhin verschnürt in diesem Kummerkasten dösend schmo-rend vor sich hin. Indem niemand erfährt welches Geheimnis in ihm verschlüsselt ruhe, das auf seine Öffnung warte, kommt Henry letztlich zu dem Entschluss, zu befreien das Objekt aus seiner Vergessenheit verblichener Tage Sage, um es ans Licht der irdisch Welt zu hieven.

  • #207

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 10:44)

    Teil 11
    Bedacht, sorgsam geht er vor, das verschnürte Bündeleien zu entblößen, um dem Inhalt sach-gemäß auf den Grund zu kommen und er entknotet im Anflug geheimer Ahnung das Relikt, aus seiner verschnürten Vergessenheit, indem der Inhalt, befreit von Schnur und Tuch, vor ihm auf dem Zimmertische liege. Es handelt sich um ein in Schlangenleder gebundenes Büchlein. Merk-würdig ist diesen Fundus Einband wie Henry meint. Wobei der Gedanke der Legende vom Pa-radiese in ihm keimt. Jener vermaledeiten sagenumwundenen Angelegenheit, die mit dem Gerücht von Verführungskünsten der mit einer Derwisch Schlange ist belegt, die fast jeder kennt, der eine christliche Erziehung genossen hat, oder? Und da liegt sie brach, unverorben offen, die Uraltsage, die Henry nun in seinen Händen hält. Jene Lehre eines geheimen Offi-ziums, deren Schlüssel schwarz auf weiß darin beschrieben steht, so jedenfalls meint er an sich selbst gewandt, nachdem er einige Passagen darin gelesen hat, indem es unteranderem wie folgend n heißt:
    *
    „Im Sinne meines Namens bin ich der, den ihr sollt begrüßen als
    eures Herzen wahrer Führer. Den ihm Licht der Wahrheit stehen-
    den. Dessen Worte aus der Tiefe der von Gottesseele ans Licht
    der irdisch Tage komme, damit ihr das Geheimnis eures Lebens
    erkundend begreifend, nehmet an, als eure ureigenste Lebenssage.
    Denn in der Glorie bist du ein Kind von mir, von einem Gedanken,
    den ich einst ersonnen habe, um des Werdens Willens meiner, dei-
    ner, unserer selbst. Es ist der Gruß des Lebens, den ich als Gunst
    euch allen widme, in dem auch du bist eingebettet, mit dem klang-
    vollen Namen meines Wesen, das du im Grunde allein Seins auch
    bist. Darum lass der Sinne fröhlich Tage walten, die mit ihrer Fülle
    das Leben bereichernd gestaltend, zu deines Herzens Freude
    himmlischem Lobgesange - Allegro Glorie.
    *
    Und da dem so ist, blättert Henry im Büchlein weiter und stößt dabei auf dieses Worte:
    Den Umständen entsprechend wartet man auf ein Zeichen von einem Lösungswort, dass irgendwie, wann vom Himmel fällt und in diesem Sinn‘ vertraut eurem Lebens-glück, das jedem/jeder wird zu teil, der bemühend ist bedacht, das innere Wort in Beziehung zu sich selbst zu bringen. Indem einer/eine im seelisch Staunen innehält, um sein Anliegen formend, ordnend zu gestalten, dass dieses allen dienlich komm‘ zugute.
    Und er blättert sich vertiefend, in diesem mit Orakel Ornamenten besetzten, in Schlangen-leder gebundenen Büchleins Zeilen. Wobei in ihm die Idee einer Brücke steige auf, deren nebel-haftes Bild sich an der ihm gegenüberliegenden Wand jetzt spiegle, vor der er steht, dann wieder mit Blick ins Büchelein zurück und er liest sich Folgendes vor.
    „Einem unbewussten Zwange folgend, wirst du eines Tages über sie deines Weges zie-hen, wenn der Zeitpunkt dafür ist gekommen.“
    Dann schlägt er das Büchlein zu. Sinniert des Textes wegen vor sich hin; schweift gedanklich dann ab, um seine Textilien wie Anderes von Kleingepäck in die Kommode einzuräumen. Denn um 14 Uhr beginnt die 3 Tage Tagung der französischen Bischöfe hier auf Le Mont-Saint-Michel in der Bretagne im Atlantik und da dem so ist, gibt es viele Worte wie Gedanken hier bei dieser Klausur.
    Der Bericht, das Formelle geht über die Bühne wie in die Breite, die der 3 Tage Zusammenkunft der französischen katholischen Gottesmänner und letztlich fehlt nur noch der Schlussakkord als Resultat und so trifft man sich in des Tages Kürze zur heiligen Abschlussmesse in der Abtei der Kirche. Um anschließend in der Sakristei den Schlusspunkt zu setzten, den man nach Rom wird weiter leiten. Denn im Sinne geschichtlicher Tradition erhofft man sich, dass der Geist dieses ehrwürdigen, mittelalterlichen Monumentalbaus, mit seinem romanischen Langhaus, wie denn Arkaden, genannt auch Triforium, seinen Begnaden, im Endergebnis der Klausur wird niederschlagen, indem Rom damit sei gemeint. Nicht umsonst hat man für das vatikanische Anliegen diesen Ort von Kraft, Mont-Saint-Michel gewählt, das ist und war die Grundursache für das Zusammentreffen der französischen Geistlichkeit bzw. Bischöfe hier an diesem histori-schen Ort von Tradition abendländischer Geschichte. Nun, nachdem die Dinge soweit erarbeitet und gediehen sind, begibt sich Henry alsdann in Richtung zur Kirche der Abtei und trifft auf halben Weg dorthin, den amtierenden Kardinal des Erzbistum Paris. Seine eminece Christopher Point de vue.

  • #206

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 10:42)

    Teil12
    Ein in die Jahre gekommener Wür-denträger von einem wahrhaftig aufgeschlossenem Patriot christlicher Prägung, der auf und von Henry große Stücke hält und wie dem es anders konnte nicht sein, kommt dieser unwill-kürlich auf „Omba Tutateng „ dem Haupt- bzw. Wahrengrund von Ursache des Zusammen-treffens der französischen Bischöfe hier auf Mont-Saint-Michel zu sprechen. Der inoffiziell mit den Worten „Der schwarze Leopard aus Mosambik“ betitelt wird. Verdeckt, versteckten aber auch mit dem Diagramm verbotener Dinge, nicht zuletzt seiner Hautfarbe wegen, mit dem Wortausdruck „Schwarzer Messias bezeichnet werde. Was in der römisch/katholischen Basis Vatikan, mit einem Tabu ist belegt. Denn diese Namens Anspielung erzeugte im Kardinalskol-legium einen zu Eis gefrorenen Wiederstand einäugiges Offizium. Tabu ist eben Tabu und so bleibt es auch, denn insgeheim schleicht die Angst ein-, umher, die das Ende der katholischen Kirche läute ein. Wer aber „Omba“ kennt, der bekunde, an diesem liegt es wahrlich nicht und so schweigt die geheime Quelle derer von, an Offenbarung, denn Tabu ist und bleibt Tabu!
    Seine Eminenz aus Paris erwägt nebenbei eine spezielle, persönliche Frage an Henry. Die mehr in der persönlichen Charaktere liege, als eine die im Dienste der katholischen Kirche stehe. Wie, wie er das mit dem Zölibat wohl sehe und ob er sich vorstellen könnte. Priester von dieser Bürde endgültig zu befreien. Henry erstaunt erfreut meint diesbezüglich unverblümt: Ja eure Eminenz, es bedarf nur noch ein Stück von Schritt nach vorne als weisende Richtung, die bereits eingeleitet wurde, werde. Ja, er könne sich das mehr als nur gut vorstellen. Aber im Vatikan gibt es hierzu nach wie vor eine bestimmte Gruppe die Wiederstand leistet. Deren Denkweise an Gründen immer noch auf dem Grund Gedankenmuster jener Prophezeiungen von Brigitta von Schweden beruhe. Aber wie immer man diese theologische Ideologie benen-nen will, möchte, hindert sie viele junge Männer den Priesterberuf zu ergreifen. Vielleicht besteht bei den Altkonservativen Amtskollege das Problem, dass bei Verehelichungen ihrer Priester es auch zu Scheidungen kommt, kommen könnte, wobei als deren Folge, die kath. Kirche ihrer obersten moralischen Instanzen beraubt werden würde. Schwierig, schwierige hierzu die richtig Balance zu finden oder sie gar zu halten. Ein Teil der Kurienmänner meint: Vorsichtig taktieren und nichts überstürzen, wenngleich in dieser Hinsicht die Zeit dem Heiligen Stuhl davon läuft, dieses unpriesterliche Brauchtum endgültig außer Kraft zu setzen und wenn das geschafft sein werde. Sollte ein in Stein gemeißeltes Fragil, an einem ganz bestimmten Fleckchen Erde, im vatikanischen Garten seinen Platz finden. In den Gesichtszügen des Pariser Kardinals zeichnet sich ein sanftes Lächeln ab und er meint kurz zu Henry.
    Haben, hätten Sie nach der heiligen Abschlussmesse bzw. nach der Schluss Zusammenkunft in der Sakristei noch etwas Zeit für ein kleines Gespräch mit mir? Henry; aber natürlich Eminenz Point de vue und mit dieser Absprache trifft man sich nach Beendigung der Tagung im Hotel La Mere Poulard. Nicht zuletzt wegen der dort vorzüglichen Küche, auf die Henry hinwies. Es ist auch das Hotel, in dem er longiert. Kardinal Christopher Point de vue seinerseits, gastiert im Hotel Le Saint Aubert unweit der Abtei.
    Die Heimsuchung von Notre-Dame- de- Paris
    Die Beschlussfassung der französischen Bischöfe in der Sakristei der Abtei zu Le Mont-Saint–Michel ergab. Man sei zu der Ansicht gelangt. Der Vatikan möge die Exkommunizierung des Erzbischofes aus Mozambique‚ Omba Tutateng, der in seiner Berufung katholischer Erzbischof, sein Amt auf Osttimor ausübe, etwas nach hinten verlagern, da bei einer Inkraftsetzung dieser geneigt sein könnte, in Richtung lutherische Kirche zu konvertieren. Indem die evangelische Glaubensausrichtung in dieser Region, einen größeren Bevölkerungsanteil aufweise, als die katholische Kirche. Deshalb sollte dieser Schritt mehr als nur reichlich überlegt sein. Denn bei Omba Tutateng handelt es sich schließlich um einen erfahrenen farbigen Erzbischof und mit Blick auf bestimmte Schwellenländer sei hierzu eine Berücksichtigung mehr als nur dienlichst angebracht, so die französischen Bischöfe in ihrer Schlussfassung. Und mit diesem Ergebnis verlassen die französischen Gottesmänner den Kraft Ort, die Abtei Le-Mont-Saint-Michel in der Bretagne und begeben sich anschließend in ihre Unterkünfte. Einige verabschieden sich mit sofortiger Abreise in ihre Diözesen, andere wiederum verabreden sich zu einer kleinen geselli-gen Runde, während manche sich einfach zurückziehen. Von Henry wissen einige Kollegen, dass er anschließend mit seinem Bruder Jean de Loquar in den Süden Frankreichs reisen werde, um sich einen seit langem hegenden Wunsch zu erfüllen.

  • #205

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 10:37)

    Teil 13
    Henry trifft sich alsdann wie mit dem amtierenden Pariser Kardinal Christopher Point de vue vereinbart, im Hotels La Meer Poulard zum Dinieren, in dem, wie schon hingewiesen, er während seines 3 Tage Aufenthalts auch wohnt. Mittlerweile befinden sich die beiden Geistli-chen im Restaurant des dortigen Hauses, um sich für den Rest des Abends etwas zu stärken. Kardinal Point de vue bestellt nur eine Kleinigkeit, indem er Henry gegenüber meint: In seinem Alter braucht der Mensch nicht mehr allzu viel an Kalorien zu sich zu nehmen. Gottes-wort sei es, das ihn mehr beweg‘, behage, als ein Gourmet. Dann aus heiterem Himmel wie von einem Geistesblitz angestachelt. Vielleicht war es mehr eine unbewusste Rückblende, als pur von Christopher Point de vue; dem Pariser Kardinal beabsichtigt. Indem er zu jenem denkwürdigen Ereignis vor 35 Jahren, jener Feuersbrunst, am Montag den 15. April 2019 in den Abend-stunden, an der Pariser Kathedrale Notre-Dame zu sprechen begann. Er sei zum damaligen Zeitpunkt aber noch Weihbischof in Lyon gewesen und wurde unmittelbar nach Ausbruch des Feuers, wie alle Diözesen Frankreichs, in Windeseile über dieses Inferno informiert. Nach einer kleinen Denkpause dieser wie folgend weiter.
    Der damalige amtierende Erzbischof der Diözese Paris, also mein Vorgänger, Jacques Mono Aperte, war erst 15 Monate im Amt, als die Katastrophe über Notre-Dame herein brach. Der ihm bei einem späteren Treffen wörtlich erklärte: Beim Anblick der Feuersbrunst des Dach-stuhls der Kathedrale, kam es ihm vor, als ob ein Stück Leben von ihm selbst in Flammen stehe. Das Fernsehen erfasste damals in kürzester Zeit die Situation und strahlte Leif Bildern dieser Feuersbrunst in alle Welt hinaus. Wobei der Fernsehzuschauer authentischer Zeuge war, er mitverfolgen konnte, wie das Feuer sich ausweitend den ganzen Dachstuhl von Notre-Dame erfasste.
    Es war entsetzlich mit anzusehen zu müssen, wie ein Hauptteil der Pariser Kathedrale in Flammen stehend stand. Wobei weithin sichtbar in die Abenddämmerung hinein, quellende Rauchschwaden himmelwärts aufstiegen. Eine entsetzliche Katastrophe und das nicht nur für das Erzbistum Paris mit seinen Gläubigen. Die ganze Welt nahm Anteil am Schicksal des ehr-würdigen Gotteshauses, das hellauf in Flammen stand. Man spürte förmlich die beklemmende Atmosphäre, die die ganze französische Nation erfasste. Wobei eines ihrer nationalen Symbole drohte, in Schutt und Asche zu versinken. Die totale Zerstörung des Gesamtkomplexes À Notre-Dame de Paris, wurde durch das beispiellose Arrangement an Einsatz, der Pariser Feuerwehren verhindert. Deswegen gilt all jenen daran Beteiligten auch heute noch ein besonderer Dank! Diese Feuersbrunst mit ihrem Effekt des Zerstörens, reflektierte seinem Empfinden nach, so Christopher, die innerer sozialpolitische Situation von Anspannung des französischen Volkes an Zerrissenheit und hierzu meinte er die sogenannten G…. jener Zeit auf Frankreichs Straßen. Diese Feuersbrunst wirkte wie ein Erdbeben auf die französische Nation, indem die hohe Politik zur Sachlichkeit aufrief. Christopher murmelte dazu etwas Unverständliches vor sich hin, was Henry nicht entziffern konnte; beließ es dabei, nicht nachzuhaken, was der Pariser Kardinal speziell hierzu noch meinte.
    Was Henry zu der Szene an Vergangenheit betrifft, ist er bezugsbezogen bestens im Bilde und weiß natürlich um das damalig Drama an der Kathedrale Notre-Dame-de-Paris. Der Pariser Kardinal worterfassend dann weiter mit.
    Ein immenser Schaden der durch diese Feuersbrunst entstand. Aber die Kathedrale von Notre-Dame de Paris ist nun mal ein nationales heiliges Erbe aller Franzosen, wenngleich deren Aufwand zur Wiederherstellung Unsummen an Geldmitteln verschlang. Die Spenden die zur Restaurierung dieses Gotteshauses flossen, waren erheblich, wobei auch kritische Stimmen deswegen zu hören waren. Aber derartige Meinungen wird es immer geben und das, solange es Menschen auf diesem Planeten Erde gibt. Dann dieser weiter; die Restaurierung bzw. Wie-derherstellung von À Notre-Dame, wie sie sich in ihrer Historie darstellt, zog sich in die Länge und in der Zwischenzeit sind 35 Jahre ins Land gezogen und es gibt immer noch einige Details, die sehnsüchtig darauf warten, dass sie als Art Schlussakkord formrealistisch endlich einge-setzt werden. Aber bei Bauwerken von der Größenordnung wie Notre-Dame dies darstellt, gibt es immer Instandsetzungen, wobei durch Umwelt wie Luftverschmutzung dies großen Einfluss auf die Beständigkeit des äußeren Baumaterials bewirkt, was deutlich an den Verwitterungsprozessen abzulesen ist, war und da kommt keiner vorbei; dann kommt der Kardinal mit folgenden Worten etwas ins Schwelgen

  • #204

    Der Seelenwander (Montag, 03 August 2020)

    Teil 14
    Vor 35 Jahren, wer hätte zur damaligen Zeit je gedacht, dass ein späterer Kardinal des Erzbistum Notre-Dame de Paris, Christopher Point de vue heißen würde. Bei leibe ich nicht, wenn zugegebener Maßen bei mir dieser heimliche Wunschgedanke existierte, aber dass die-ser für mich einmal Realität sein könne, kaum denkbar, so Christopher und. Ja, ja die Instand-setzung der Kathedrale. Eine wahre Herkules Aufgabe, die gleich zwei Kardinäle benötigte, wenn nicht gleich gar drei und er schmunzelte etwas hintergründig, mit scheelen Blick auf Henry und wechselte dann den Inhalt seiner Worte:
    Ich befinde mich jetzt in einem Alter, wo ich mir bewusst bin, wie es um mich bestellt ist, bezüglich, dass meine Lebenstage auf Erden angezählt sind. Henry lauscht den Worten des Pariser Kardinals aufmerksam zu und meint in Erwiderung: Aber Eminenz, Sie wollen doch nicht in etwa vorzeitig das Handtuch werfen. Nein, nein so dieser mit einem kleinen Schmun-zeln nach Henrys Anspielung. Ganz so drastisch habe er das mit dem Anzählen bzw. dem Ab-treten von dieser Welt nicht gemeint und gottlöblich könne niemand den Tag vorhersagen, wann es ist soweit und das ist gut so. Aber er verspüre die Schwindung seiner Lebenskraft; hoffe aber noch vorher in Rom etwas ganz bestimmtes bewirken zu können. Dann kommt Christopher Point de vue zu jenem Punkt, weswegen er das Gespräch mit Henry eigentlich suchte. Es handelt sich hierzu um ein Etwas, das er seit Jahrzehnten mit sich herum trage, von dem er sich seelisch gesehen, vermag nicht zu lösen. Beide versuchen in vorsichtiger Wort-wahl, sich dem bedrückenden Punkt seitens Christophers heran zu tasten und angeregt durch die Worte des Pariser Kardinals, kommt Henry auf das Büchlein mit dem Schlangenleder Ein-band zu sprechen. Dass er in der untersten Lade der Kommode in seinem Hotelzimmer vor-fand, und dem Kardinal gegenüber meint:
    Darin befindet sich ein Absatz, der eine interessante psychologische Denkweise interpretiert, nämlich. Das vielen Menschen nicht genug klar ist, dass ihre Verhaltensweisen oft auf unbe-wussten Mustern beruhen, die früher oder später Krankheitsbilder hervorrufen können, zumal die sie belastenden Umstände, realbedingt von den Person nicht verarbeiten werden konnten bzw. verdrängt wurden. Mit dem Ergebnis, dass sich nach einer gewissen Zeit psychisch soma-tische Symptome in deren Gesundheitszustand wiederspiegeln. Wobei Menschen aus Scham eine gewisse Abwehrhaltung einnehmen, indem sie sich anderen Menschen gegenüber ab-schottend zurückziehen. Erst wenn der Druck des Problems groß genug ist, sind sie für die Aufarbeitung ihrer Defizite bereit und das ist meistens eine sehr, sehr schmerzhafte Prozedur. Die Devise hierzu lautet deshalb: Zulassen, sich öffnen, was zur Entlastung innerlicher Proble-me führt, sehr hilfreich erweise und das ist der wunde Punkt bei vielen. Henry bezieht sich dann auf jene bemerkenswerte prosaische Stelle in diesem Büchlein, wo geschrieben steht.
    „Der, wer eintaucht in das Glück des Lebens, dem öffnet sich die Partitur geheimen Wissens an Potential, dass er als Schüler unbewusst in seinem Herzen trage. Die Prognose des Femininen ist seiner Seele Hauch, die den begrüße, der ist bereit, das Tor zu seiner Innenwelt zu öffnen. Wo jene ihn empfangen werden zu denen er seit Urgedenken ja gehör‘. Es ist der Gruß der eigenen heilig‘ ‘Seele, die dich als sanfter Wind empfängt und lass es zu, genieße diese ihre selig Huld. Niemand will, wird dich daran hindern diesen Schritt durchs Tor des Ewigseins zu tun. Du selbst bist der gefragt‘ Geheimnisvolle, der wagend dies zu vollziehen hat. Denn keinem anderen ist es je gestattet noch erlaubt, gar möglich, diesen Schritt von Weg für dich zu tun - Sanctus Almerias
    Kardinal Christopher Point de vue ist sehr beeindruckt von Henrys Worten. Er setzte dabei, teils einen ernsten, wiederum gelösten Gesichtsausdruck auf. Henry bemerkt natürlich an der Mimik des Kardinals dessen Gemütsschwankung, möchte aber aus Autoritäts-, bzw. Höflich-keitsgründen diesen nicht hinterfragen, denn vom Alter her gesehen, könnte dieser sein Vater sein. Deswegen kein Vorstoß seitens Henrys. Es ist letztlich der Kardinal selbst, der in die Offen-sive geht, tief seufze und folgende Worte an Vertrauen legt Henry gegenüber an den Tag:
    Er trage seit Jahrzehnten, ein ihn sehr belastendes Geheimnis mit sich herum. Das auf der Basis eines Schuldgefühls beruhe. Nämlich, als ihn damals, kurz nach seiner Primiz, ein ihm ge-genüber, wenig älterer Jungpriester, hinsichtlich dessen unüberwindbares Problem ins Ver-trauen ziehen wollte und ihn des Zölibats wegen fragte. Ob er sich im Fall eines Falles vor-stellen könne. Sich unsterblich in eine Frau und dazu noch in eine Novizin verliebt zu haben und was er als Priester, in einer derartigen Situation gedenke zu tun. Worauf er, Christopher Point de vue, diesem zu Antwort gab:

  • #203

    Der Seelenwandere (Montag, 03 August 2020 10:34)

    Teil 15
    „Ich habe mich in der Berufung zum Priester, dem Gelübde der Ehelosigkeit verschrieben und nur das zähle für ihn und er könne sich in aller Welt nicht vorstellen, sich jemals in eine Frau zu verlieben“. Eine für ihn damals wirklich undenkbare Situation an Vorstellung, so der Kardinal, aber damit habe er seinen Priesterkollegen moralisch schwer unter Druck gesetzt, was er nie-mals hätte tun dürfen. Aber mit seiner geradezu abstrakten religiösen Auffassung an Wert-schätzung, der von Ehelosigkeit an Loyalität gegenüber der katholischen Kirche, war er über alle Dinge des Lebens erhaben, was eine zwischenmenschliche Beziehung gleich Ehe sein kann, könne. Und er hatte damals wirklich kein Verständnis für die Zwiespältigkeit dieses Jungpries-ters in Punkt Zölibat. Heute sei das ganz anders, wobei der Kardinal einen mehr als nur tief betroffen Seufzer, eines ihn sehr belasteten Eindruck bei Henry hinterließ - und seine Eminenz fuhr fort:
    Einige Zeit später erfuhr er über Umwege von dem Verhältnis dieses Priesterkollegen zu einer Novizin, in deren Kloster auch er kurzzeitig als Priester tätig war. Beide, die Novizin wie der Jungpriester befanden sich in einer schier ausweglosen Situation ihrer Liebe zu einander wegen und begingen das Furchtbare, das Fürchterlich. Die Novizin schmückte sich mit einem weißen Brautkleid, der Priester trug einen Hochzeitsanzug und infolge der Einnahmen von Tabletten begingen beide den Freitod. Die Novizin, so stellt man fest, war im 5 Monat schwanger und seit diesem Zeitpunkt trage er ein Schuldgefühl mit sich umher, von dem er sich weder lösen noch befreien konnte, könne und deswegen habe er die große Bitte an ihn. Ob es möglich sei, dass er, Henry, ihm das Büchlein, mit dem sonderbaren Einband, kurzfristig für einen Einblick leihen könne. Denn so des Kardinals Hoffnung; vielleicht findet auch er darin eine für ihn pas-sende Passage, die ihm verhelfe, sein seit jahrzehntelang vor sich hertragendes; ihn seelisch quälendes Problem bewältigen zu können. Henry kopfnickend mit: Aber natürlich Eminenz, wenn es ihnen recht ist, dann gleich.
    Henry winkte der Bedienung zu und bekunde dieser. Sie möge beider Dinner auf seine Rech-nung setzen und so begab sich Henry mit dem Kardinal auf sein Zimmer, in der Annahme. Dass dieser im besagten Büchlein Jenes finde, was er aus überlangem Zeitbegriff sehnlichst für sich, als Erlösungsportal hoff darin zu finden. Ja, wer weiß das so genau ins Vorhinein und Wunder geschehen immer wieder. Oben angekommen überreicht Henry dem Kardinal das Büchlein mit dem Schlangenleder Einband, in dem dieser beginnt darin zu blättern und, und im stillem Schweigen liest sich dieser folgende Passage vor.

    Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist wie ein Spiel. Mal
    von kurzer, manchmal von jahrzehntelanger Dauer, bis einer
    letztlich, endlich fündig wird, geworden ist.
    Es ist der Schlüssel der dich zu deines Herzens Tiefe führt.
    Den du unbewusster Weise hast in dir verlegt. Den du aus
    unbegründeter Ansichtssache, hast tief in dir vergraben,
    damit ihn niemand finde, auch du nicht selbst. Ihn gilt es
    wieder zu entdecken, als deines Herzens eigene Angelegen-
    heit von einem Lebens Pfad.
    Er ist es, der dir alle Türen zu aller Welten Prosa öffne und
    dir den Lösungsweg zeig an, den du zu lange entbehrtest.
    Es ist der Seelenfrieden deiner selbst, den du wirst wieder
    finden. Ein mehr an Worte braucht es nicht, im Amen aller
    Liebe Freiheit Zeitgeschehnis, deiner eigner hohen Seele.
    Es ist dein eigenes Verständnis an Vermächtnis, dass ich
    dir zu Füßen leg‘ Amen.
    Tränen rollen über Christophers Wangen. Er putzt sich aus Verlegenheit die Nase, damit Henry, der am Kleiderschrank unnötig herum montiert, nichts von seiner Seelen Berührung be-merke. Doch dieser ist längst im Wissen, was im Kardinal innerlich geht vor. Wobei sonderbare Weise diesen das Büchlein aus den Händen entgleitend zu Boden fällt. Er bückte sich um es aufzuheben, dabei rutschen zwei Fotos aus dem Innenband des Büchleins hervor, die Christop-her stillhaltend, aber intensiv betrachtet, wobei er gedanklich versonnen ungewollt zu sich selber sagte:
    Merkwürdig, das Bild des jungen Mannes auf diesem Foto, erinnere ihn an jenen jungen Priester von dem er Henry eben erzählte, das Bildnis der Frau hingegen sage ihm aber nichts. Plötzlich klopft es an der Tür, Henry erwidernd mit ja. Es ist die Dame vom Empfang, die Henry bittet. Er möge nach unten kommen, um einen Gespräch entgegenzunehmen und so verlässt Henry mit dieser Madam das Zimmer. Unten an der Rezeption angekommen, nimmt er den Hörer entgegen. Na wie könnte es anders wohl nicht sein. Es ist Bruderherz Jean Louis, der zu ihm sagt:

  • #202

    Der Seelenwander (Montag, 03 August 2020 10:30)

    Teil 16
    Was ist los. Du warst per Handy einfach nicht zu erreichen und deshalb blieb mir nichts anders übrig, als dich über die Hotelleitung anzurufen. Eigentlich war alles mehr ein lapidares plau-sibles Gespräch, bestehend aus lauter nebensächlichen Nichtigkeiten. Denn für den morgigen Tag war im Vorfeld bereits alles, arrangierend für die Reise in den Süden Frankreichs vorberei-tet und in dieser Erkenntnis dauerte das Gespräch deswegen auch kaum länger als um die 8 Minuten zwischen den Gebrüder de Loquar und damit waren alle Dinge der von Nichtigkeiten soweit und irgendwie geregelt. Aber während dieser 8 Minuten tat sich in Henrys Zimmer Sonderbares. Der Kardinal blättert währenddessen weiterhin vertieft im Büchelein und stieß dabei auf folgenden Textet, den er wortergreifend Zeile für Zeile, sich fast weinend vorlese.
    Ich war, bin immer schon bei dir, nur du vermochtest mich nicht
    zu erkennen und so lass dir sagen. Dein Gelübde als Priester ist,
    war nicht das Entscheidende für dich im Leben. Es ist die nicht
    gelebte Liebe, dem weiblichen Gegenpart in deinem Herzen gegen-
    über. Dem du aus falscher keuscher Scham, in der Gestalt von
    Frau nie begegnen wolltest. Du hattest sie als eigenständiges
    Wesen aus deinem Herzen verbannt und so war es dieser auch
    nicht möglich, in deinem äußeren Terrain Fuß zu fassen,
    du, Christopher Point de vue.
    Er ist mehr als nur baff betroffen. Ja, er ist geradezu sichtlich erschüttert vom Text dieser Zei-len. Dass kann doch kein reiner Zufall sein, oder und wenn gehe ihn die ganze Sache überhaupt nichts an. Dennoch fühlt er sich innerlich zutiefst berührt, getroffen und sein Schrecken ist um vieles, vieles noch größer, als er aufschaut. Ja, ihm stockt förmlich regelrecht der Atem, denn was er jetzt ersieht, nimmt wahr, ist. Dass zwei Personen ohne Voranmeldung bei ihm im Zim-mer stehen. Es ist eine junge Frau, sowie ein junger Mann die ihm stillschweigend gegenüber-treten und er erkennt in diesem sofort jenen Priester der damaligen Zeit. Die junge Frau kann wohl nur die Novizin sein, schoss es ihm durch den Kopf und trotz seines Schreckens setzt er zum Worte an. Doch die junge Frau legte sich den Zeigefinger auf ihren Mund und der Kardinal versteht die Schweigegeste. Der junge Mann geht auf ihn zu und leget seinen Finger auf eine Stelle im Büchlein, wo geschrieben steht:
    Du bist nicht der Herr deiner Sünden.
    Du bist nur der Träger deiner Schmerzen,
    von denen du dich innerlich lösend
    befreien sollst.
    Und ehe der Kardinal noch überlegt, was dies alles für ihn zu bedeuten habe, hätte. Lächelten ihn beiden an, drehten sich ohne ein Wort zu sagen um, und verschwanden händehalten im Spiegel, der an der gegenüberliegenden Wand vom Boden fast bis zur Decke reicht. Von dieser Szene sichtlich irritiert, gar mitgenommen, starrt der Kardinal in den Spiegel. Denn er kann den Vorgang gemäßer Dinge, ein-ordnend nicht erfassen, von denen er soeben Zeuge wurde, war. Henry kam, kommt alsdann zurück und betrat das Zimmer mit den Worten:
    Alles lauter Nichtigkeiten, das hätte er sich ersparen können; mein Monsieur Bruder Professeur Louis. Ein Wortgeflecht an Ausdruck, den er nur gebraucht, wenn er, Henry sich über seinen Bruder ärgert und er wirkt deshalb etwas angesäuert, der gute Erzbischof aus Reims. Aber als er den Kardinal ins Gesicht schaut, erkennt er sofort dessen Verstörtheit und meint:
    `Eminenz, fühlen sie sich nicht wohl. Doch, doch, kam es aus dessen Mund wie ein Wasserstahl hervor geschossen. Er habe ein Essay im Büchlein gefunden und gelesen, dass ihn etwas nach-denklich stimmte. Über die Begegnung mit dem Paar, dazu verhält er sich verschwiegen, als hätte sich nichts, auch gar nichts zugetragen und er meint nur: Es wäre nun an der Zeit für ihn zu gehen und er möchte sich für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen bedanken, weshalb er sich verabschiede möchte. Henry indessen, wie es sich für einen dienst niederen Kollegen ge-hört, sieht sich in der Pflicht, den doch schon etwas betagten Kardinal bis zu dessen Hotel zu begleiten.
    Unten an der Rezeption angelangt, erleidet seine Eminenz einen Schwächeanfall. Weswegen Henry ihn zu einer Sitzgruppe im Empfangsbereich führt, damit er dort vorübergehend Platzt nehme, bis er sich soweit wieder besser fühle. Die Empfangsdame hat die Szene empfinden mitgeschnitten und in-formierte darüber sofort den Hotelier. Es erscheint ein Mann um die 30, der sich bei Christopher Point de vue nach dessen Befinden erkundigt und wie dem so ist, kommt in dessen Schlepptau seine junge Gattin hinzu.

  • #201

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 10:28)

    Teil 17
    Der Kardinal schnappt förmlich nach Luft. Weil, weil, was er jetzt ersieht, nimmt wahr, außer ihm keiner weiß noch wisse, wissen kann. Denn in dem jungen Paar erkennt er eindeutig jene Personen wieder, die ihn während Henrys Abwesenheit in dessen Zimmer aufsuchten. Apropos, die junge Frau hier, trägt ein Kind unter ihrem Herzen, sie ist ca. im 5 – 6 Monat schwanger, man kann es figürlich bei Madam gut erkennen. Aber die junge Frau in Henrys Zimmer war nicht in der Hoffnung! Seltsam, seltsam eine zu höchst sonderbare Konstellation an Fest-stellung seitens des Kardinals.
    Der durch diese, für ihn sich hier ergebende Situation noch mehr irritiert ist als zuvor. Ein zufällig im Hotel logierender Arzt, verhilft dem Kardinal mit einem kleinen Mittelchen über dessen Schwächeperiode hinweg, so dass dieser nach wenigen Augenblicken wieder auf seinen Beinen steht und in Begleitung Henrys das Hotel verlässt. Henry besteht darauf seine Eminenz bis ins Hotel Leasing Albertz zu begleiten, wo dieser während des Konvents wohnt und bemerkt natürlich auf dem Weg an der Verhaltensweise dorthin, dass dem Kardinals etwas auf dem Herzen brennend liegt, mit dem dieser scheinbar nicht zurande kommt. Dort angekommen meint Henry von sich aus. Eminenz, wenn Sie mir erlauben sie anzusprechen. Sie drückt doch ein Mehr als nur ein Meilenstein von einem Hühnerauge, dass sie sich nicht eingestehen, so ist es doch. Der Kardinal druckt herum, weiß nicht wie er mit dem Thema beginnen könne, worauf Henry meint:
    ‚Eminenz, hat, hängt euer Befinden letztlich mit Texten des Büchleins zusammen. Der Kardinal erwidert erst zögerlich, dann offen. Ja, allerdings nicht nur was im Büchlein betrifft, in ihm steht und er stellt Henry diesbezüglich die Frage: Was er persönlich von Parapsychologie bzw. Seelenkunde und ähnlichen Dingen halte. Henry im Gegenzug mit:
    Monsieur Eminenz Christopher Point de vue; hat sich während meiner Abwesenheit vielleicht Rätselhaftes im Zimmer ereignend zugetragen. Sie wissen, wir befinden uns hier auf heiligen Boden, indem meine Frage an Sie in diese Richtung geht. Der Kardinal sichtlich noch beein-druckt von der Szene die ihm wiederfuhr, nickt nur und meint dann:
    Ja, so könnte man weiträumig in etwa das Beziffern, was ihm während Henrys kurzer Abwe-senheit zu Teil wurde und er beschreibt Henry ausführlich die Begegnung mit dem jungen Paar, so wie sich die Szene ihm gegenüber hat zugetragen. Henry reagierte gelassen, denn er kennt aus eigenem Erleben dieses geistige Phänomen an Erscheinungen und das fast zu Genüge, wenn eine Person wie aus dem Nichts auftaucht, die alsdann wiederum auf rätselhafte Weise verschwindet, was physikalisch praktisch gesehen so eigentlich nicht möglich ist. Das, was leicht zu Irritation bei davon betroffener Personen führen kann. Deshalb versucht Henry mit anschaulichen Sätzen, dem Kardinal die Dinge an den Mann zu bringen, indem er diesem erklärt:
    Eminenz, meiner Ansicht nach könnte es sich hierzu bei ihnen, um eine Spiegelung unbewuss-ter menschlicher Seelenanteile an Verknüpfungen handelt. Genau beziffernd handelt es sich hierbei um ihr seelisch ungelöstes Problem. Das sich ihnen gegenüber sichtbar als Projektion ihres eigenen Unbewussten bzw. Psyche zeigte und Henry fährt, sein eigenes Erlebnis mit Cat-harine nicht preisgebend in dieser Richtung fort. Ja, er habe von derartigen Gegebenheiten an Erscheinungen gehört und gelesen und meinte in weiteren Worten.
    Habt Ihr hierzu Fragen: Die Novelle liegt mit ihrer Mystik, physisch lebendig zu werden, in der Zeit um 2048 - 2075 in der Luft, die Ihr aber nicht greifen könnt. Es sei denn, Ihr wisset mehr als, als. Ich schreibe in Didaktik aus dem Gedankenfundus meiner Psyche eigenem Seelenwissen heraus. Ob ich mystische Szenen persönlich erlebte? Ja – die Begegnung mit dem Gallischen Hahn, eine wuchtig‘, monströs große Tiergestalt. Er stand mitten im Kuppelbau einer romanischen Kathedrale und begutachtete die Struktur nach Schäden, ob durch die Brandschatzung Schäden entstanden sind, wären. Die Kuppel aus Stein wies keinerlei Schäden auf. Leider versäumt ihn anzusprechen. Vielleicht existiert diese Geschichte auf einer sogenannten Wahrscheinlich-keitsebene, aber wer weiß das schon so genau, ich schreibe sie nur nieder - Salam Aleikum -
    der Seelenwanderer

  • #200

    Team MGLS (Mittwoch, 10 Juni 2020 00:11)

    Alles liebe

    wünscht allen Mitmenschen Team MGLS (Mein Guter Lebens-Stil)




    Sehr geehrter Leser,


    herzlichst möchten wir Sie einladen

    auf die WebSite

    www.mgls.eu


    z.B.

    fractales AlphaBet (5² + Y)

    pentaSolids (die fünf platonischen Körper, z.B. HechsaHeDron(dt. HechsaEder))


    Philos: der Freund, Sophia: die Weisheit

    Philos: der Freund, Omophia: die Schönheit -> PhilosOmophia


    das Concept: Ease and Simplicity

    mittels aufrichtigkeit führt es unweigerlich zu Genialität


    Die Worte sind die Gene des Menschen, da Sie das Handeln der Menschen maßgeblich beeinflußen;


    Alles ist von mir selbst und Spiegelt meinen Kenntnisstand wieder: Bilder, Erlebtes (mgls/MeilenSteine), Programmierung, Layout



    alles liebe

    TeamMGLS


    ____________________________________________

    Please, feel invited to explore www.mgls.eu

    OpenSource

    FireFox an InternetExplorer is!
    (and vice versa?
    Where is the Fire, where is the Fox?

    Jedes Gespräch sollte im Organischen enden, in Schönheit der Situation)

    The Team of Selfishness

    ein Team sich selbst findend

  • #199

    Der Seelenwanderer (Samstag, 16 Mai 2020 10:54)

    Das Seelenblatt

    An einer Wegmarkung steht ein Baum, der unzählbar viele, wunderschön geformte Blätter aufweise, die alle auf ihrer Unterseite mit einem Namenszug versehen sind. Ein Wandersmann kam seines Weges an diesem Baum vorbei. Wo sich im selben Augenblick ein Blatt von einem Zweiglein des Baumes löste, das dem Wandersmann direkt vor seine Füße fiel. Dieser erschrak darüber; bückte sich, um das Blatt aufzuheben und siehe da, auf der Unterseite des Blattes ist der Name Yseulet zu lesen, der ihn etwas irritierte und so meinte der Wandersmann zu sich selbst. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter diesen Namen und er spricht das Blatt mit Yseulet, als dessen Namen an:
    Liebes Blatt, dein süßer Name inspirierte mich wie jenes Lied, das mir als dein Schicksal zutiefst zu Herzen geht. Seine Muse ist es, die mich immerzu begleit‘, mir geht nicht aus dem Sinn. Und das Blatt erzählt', beichtete dem Mann seine, ihre tragische Lebensgeschichte. Diesem rinnen Tränen über seine Wangen und er meint alsdann an das Blatt gerichtet. Schau du mein liebes Blatt nach vorne, dort in naher Ferne wartet bereits der Friedensengel auf dich. Ein Windstoß, sanft wie der Flaum einer Daunenfeder erfasste das Blatt auf des Mannes Hand. Hob es hoch und nahm es mit auf seiner Reise, hin in zu des Blattes Seelenreich. So geschehen am Tag des Herrn, im Jahre 2074, als sich zu Aquitanien eine Doppelsonne am Firmamente zeigte.

    (entliehen aus der Novellette - *Die Mythe* Eine fingierte Familien-Geschichte des letzten Pontifex ‘es, der katholischen Kirche)

  • #198

    gudrun (Freitag, 24 April 2020 11:43)

    jetzt versstehe ich, warum ihr you tuber immer sagt, wir sollen uns öfter den himmel betrachten.

    habe gerade wäsche draussen aufgehängt und dabei einen grossen kreis um die sonne herum gesehen, der teilweise ein regenbogen war.

    sehr auffallend und irgendwie berührend.

    vielleicht haben einige deiner leser das auch beobachtet.

    ich wohne übrigens in regensburg.

    wäre interessant, dazu eine erklärung zu finden. vielleicht hat die ja auch der ein oder andere, der dieses schauspiel auch beobachen konnte.

    schöne grüsse

    gudrun

  • #197

    Der Seelenwanderer (Donnerstag, 16 April 2020 14:47)

    Das Lied meiner Seele

    Ist es paradox naiv trivial, oder bezugsbezogen meiner Seele reine Ansichtssache innerer Angelegenheit; wozu ich zu mir selber sage: Spiel, spiel mir zu, oh du meine heilig Seele, aus deiner Intuition Schicks Hand individuelles Wissen. Bezogen auf mein Leben dem von Lust wie Lebensfreude, aber auch der an Besonnenheit. Indem alles wie ein Spiegel liege offen auf meiner rechten Hand und ich summ, summe leise vor mich hin, getrieben von wie unsichtbarer Hand. Die als Geste auf meiner linken Schulter ruhe, als seliges Signal an Inbrunst tief innerlicher Gefühle. Die als Gruß aus meinem Unbewussten mir entgegentreten, kommen direkt auf mich zu. Die als Worte in mein Gedächtnis steigen auf, die von jenem verscholl‘nem Traume stammen. Der, der vergessen lebendig begraben in meinem Unbewussten hauste. Der nun lebendig wird wurde, durch die Worte die ich summ‘, summe vor mich hin.

    Summ sibele summ. Du, du kleiner Käfer aus meines Vaters ewiger Stadt. Flieg, fliege, reise hin in die unbekannten Weiten meiner Psyche heilig' Land. Wo meiner Mutter Geburt Haus sich befinde. Summ sibele summ, flieg, fliege, reise hin du kleiner Käfer meiner Seele individuelles Glück vertrauter Wirklichkeit an Lebensfülle. Und ich schau, schaue in ein Licht, aus dem eine Stimme sich erhebt, die zu mir spricht: Gebenedeit sei alles Leben, ob nun auf Erden oder anderswo auf irgendeinem Planeten oder Stern. Es ist die göttliche Fülle die ich in aller Menschen Herzen lege und es so ist wie sei, dass es Werde. Dieser, dieser kleine Käfer ist niemand anders als ich selbst – Amen.

    Der Seelenwanderer

  • #196

    Laura Mattis (Dienstag, 14 April 2020 18:00)

    Ich war verzweifelt auf der Suche nach einem Weg, meinen Ex-Freund dazu zu bringen, sich wieder in mich zu verlieben. Wir hatten unsere Höhen und Tiefen, aber in den letzten 6 Monaten ging unsere Beziehung nach Süden. Ich habe mehr als 500 für einen Zauberwirker ausgegeben, von dem ich dachte, er würde mir helfen, ohne zu wissen, dass sie nicht geholfen hat. Ich strecke die Hand aus, weil ich die begehrenswerte Frau sein möchte, die ich früher war, und er sich in mich verliebt und mich heiratet. Ich kann mir diesen Jungen mit niemandem vorstellen, bis ich wirklich Dr. Ikhine kontaktiert habe, der mein Herzenswunsch erfüllt hat. Er gab mir Einzelheiten darüber, wie ich mir helfen konnte, was er tat, als ich mich daran hielt, und er rettete meinen Mann aus den bösen Händen der Dame, die ihn hypnotisierte, und mein Mann kehrte in 48 Stunden zu Ihnen zurück, und ich war wirklich erstaunt, dass sich solche Kräfte manifestierten ist wirklich real. Jetzt kann ich den Leuten gerne sagen, dass sie DR ISIKOLO in ihren Problemen ausprobieren und auf die sofortigen Ergebnisse warten sollen. Kontaktieren Sie ihn mit seiner E-Mail-Adresse. isikolosolutionhome@gmail.com oder direkt WhatsApp +2348133261196.

  • #195

    Der Seelenwanderer (Freitag, 10 April 2020 10:26)

    Ostergruß
    Hallo lieber Horst,
    Danke für Deine Worte zu meinen Eintragungen unter dem Pseudonym - Der Seelenwanderer – Himmelsbote usw.) im Gästebuch Spiritueller Verlag. Bei dem ich mich für die Möglichkeit, dass meine Zeilen allen zugänglich sind bedanken. Es gibt außer 4 Eintragungen anderswo, keine weiteren Veröffentlichungen von mir, als hier im Gästebuch.
    Heute Karfreitag den 10. April 2020, möchte ich auf meine Eintragung vom 29.03.2018 unter der Nr. 179 im Gästebuch hinweisen. Der die kleine Geschichte vom Sterben der Nonne Felicitas beinhaltet und zugleich auch auf meinen ersten Eintrag unter der Nr. 117 am 05.04.2015 hinweisen. Wobei ich… lest selber, was dort zum Tode vieler steht.
    Und für Ostern 2020 diese spontanen Worte:
    Ob ich oder Du es bist, alles hat mit Allem zu tun. Das Leben als Mensch auf dem Planeten Erde ist im eigentlichen Sinn nach ein Geschenk, das für viele aber zur Mühsal wird und ungesühnt ist und bleibt kein Auge noch Herz. Es ist die Liebe die alles löscht – Amen - Der Seelenwanderer
    Diese Worte kamen ohne Überlegung in einem Zug. Sie sind original, also ohne Wortverbesserung oder Einwand des Verstandes. In diesem Sinne viel, viel Gesundheit und frohe Muse, wenngleich der Corona Virus reist durchs Land.
    Der Seelenwanderer

  • #194

    Nela Jayden (Donnerstag, 09 April 2020 18:28)

    Vielen Dank, DR. ISIKOLO, dass Sie meinen Ex-Freund dazu gebracht haben, zu mir zurückzukehren. Ich schreibe dieses wunderbare Zeugnis in Bezug auf diesen Mann. Er hat alle meine Wünsche erfüllt. Mein Freund und ich waren mehr als 3 Jahre zusammen und obwohl wir so viele Streitigkeiten hatten, haben wir nie an eine Trennung gedacht. Eines Tages rief er mich am Telefon an und erzählte mir, dass er die Beziehung satt hat und nirgendwo sehen kann, wohin wir gehen. Monate sind vergangen und mein Freund hat mich nicht mehr kontaktiert und ich habe nichts mehr von ihm gehört und sein Handy wurde getrennt. Ich wusste, dass ich Hilfe suchen muss, weil ich so viel Liebe zu ihm habe. Ich habe diesen großartigen Zauberwirker kontaktiert, weil ich noch nie jemanden kontaktiert habe und ich sage Ihnen, dass mein Ex-Freund mich nach einer Woche Kontakt angerufen hat und mich nach 48 Stunden gebeten hat, mich zu sehen, damit er sich mit meinem Mann, ihm, versöhnt trug einen Ring an meinem Finger. Ich bin sehr glücklich, weil ich mit Hilfe dieses großartigen Zauberwirkers bald ein verheiratetes Mädchen sein werde. Ich habe versprochen, Ihre Werke allen zu offenbaren, und bitte kontaktieren Sie diesen Mann, um Ihnen unter isikolosolutionhome@gmail.com zu helfen, oder Sie können ihn auch unter +2348133261196 WhatsApp.

  • #193

    HORST (Mittwoch, 08 April 2020 21:47)

    Finde deine Arbeit sehr gut, mach bitte weiter so, damit mehr Schlafschafe erwachen und ins Licht kommen. Danke

  • #192

    Der Seelenwanderer (Sonntag, 05 April 2020 10:42)

    Ein paar Worte:
    Leise bedacht der Kunst des Flüsterns inne, sei hierzu die Frage an euch erlaubt. Ist es eure eigene innere Stimme, die in euch ist erwacht und inwieweit kennt ihr sie bereits. Oder war alles mehr ein Säuseln unbrauchbarem Couleur, verschrobener eigener unbewusster Seelenanteile, die prognostizierend behaupten. Der Wortlaut stamme von jener Gottheit oder so. Indem manche sogar behaupten. Sie besitzen jenes Elixier, das ihnen ermögliche die Zukunft preiszugeben, wie zum Beispiel „Zerrissenes“. Das sie auf Grund einer bestimmten Zauberformel vermögen neu zu kitten. Was für ein Trallala. Glaubt jenen Heilsbringern nicht, die derartige Wunderwünsche in alle Welt hinaus postulieren. Dazu Folgendes: Wenn einer/eine von euch in einen Weinkrampf fällt, aus welchem Seelenschmerz auch immer. Dann klopf mit geballten eigenen Fäusten gegen euren Brustkorb, wie die Silbermänner der Gorillas das vollziehen, um ihre Position innerhalb der Gruppe zu festigen. Das ist es, was euer ureigenes Selbst auch von euch möchte. Denn das Ich mit seinem nach außen gerichteten Bewusstsein, (wobei nicht das Ego ist gemeint), muss über alle inneren Seelenanteile der Dominanz Innesein. Das hilft gegen Hysterie hin zur Selbstbesinn-, Selbstbestimmung. Trommelt auf euren Brustkorb und lechztet nicht sonderbaren Versprechungen anderer nach – Worte zum Palmsonntag 2020 - der Seelenwanderer.

  • #191

    Der Seelenwanderer (Samstag, 21 März 2020 17:15)

    Teil 1
    Das Seelen Haus
    Das insgeheime Seelen Geflüster, ist wie ein Spiegel der aus der Versenkung tauche er auf, in den du blickst hinein, in die Welt deiner Psyche inszenierte Träume. Den Visionen ihrer selbst, die dir besagen wer du bist. Dem Gruß des Lebens, dem Spiel des Fährtenlegers will ich begegnen folgen heute Nacht. Ob wach bewusst deutungsfähig, oder tiefschlafend träumend instinktiv gleich unbewusst. Ich, ich weiß es, finde diese Spur, entdecke seinen Pfad, der tief verborgen liegt in mir, in meiner selbst. Der schlängelnd zieh‘ seine Bahn von einer sinnend geistig Fährte, die mich leitend führ‘ heran zu jenem geheimnisvollen Ort. Dem Schauplatz von jenem weißen Hause von dem man sagt. Dass sich dessen Einlasstor von ganz alleine für den öffne, der’s erkundend betreten möchte. In dem die Begegnung mit ’Ihm, mit ’Ihr, wie all den Teilen seiner, deiner, ihrer selbst findet statt, aus denen unsere hohe Wesenheit besteht und noch viel mehr.
    Es ist eben dies der Pfad der Pfade, der Weg der Wege, den es entdeckend zu beschreiten gilt. Der seit Urgedenken mir ist inne. Wo im Wandel des Zeitenlosen treten jene Gestalten in Er-scheinung, stehen mir gegenüber, die das wahre Wesen meiner selbst ersann. Ob diese legitim ein Leben leichten Fußes pflegten, sozusagen der von Freude spielten, oder eine lethargisch Trauer legten an den Tag. Ich sie erkenn aus der Position meines heutigen „Ich’s“ heraus gesehen, wer sie sind, sie waren im Bezug zu mir. Mich in den Handlungszügen ihrer selbst erkenn. Es wird sich sicherlich erweisend zeigen, so oder so, oder dem auch nicht. Ich will’s wirklich wissen, ob sich aller Türen Tore hin zu meinem hohen Wesenheit für mich ergebend öffnen, die im irdisch’ Alltagsleben mir scheinbar sind verschlossen. Gleich dem Lande meiner geistigen Ahnen, reflektier sich hier der Gegebenheit Gestalten, die dem wahren Wesen meiner Selbste sind entsprungen. Sind hervor gegangen aus dem Fundus ihrer Unerschöpflichkeit. Die sich als Personen meines eignen Planeten zeigen, der geistig gesehen mir die Legend‘, ihren Werdegang erzähl‘. Das Vorspiel dazu hat vor langer Zeit begonnen ein irdischer Mensch zu werden. Dem oblieg die Eigenheit, Verantwortung für sich selbst erlernend anzunehmen, ob’s einer weiß, es wisse oder dem auch nicht, ist es so und nicht anders, indem es dazu lautet:
    Und so liegt beim Eröffnungsspiel das Prosa Märchen auf der Lauer, von einem Lebensrhyth-mus dem wir unterworfen sind, dessen Dialog gleich Weisung an uns gerichtet ist: ’Mensch er-kenne dich, wer in aller Wirklichkeit du doch bist', du seist. Nicht dem Namen nach den du der-zeit trägst, ist hier gemeint, nein so ist es nicht. Es ist des hohen Geist Verzückung Nobles, der scheinbar mit des Menschen Schicksal jonglierend tändele, um ihn dabei hin zur eignen Le-bensreife dränge, die in etwa lautet:
    Der Geist des Lebens ist jener verborgen Fährtenleger, der mich lock‘ ohne Zwang noch Zwän-ge, noch einer Bürgschaft die mich irgendwie erdrücken könnte. Er mich an unsichtbarer Leine führ heran durch verscholl‘ner Städte Gassen, freier Plätze Felder Wälder Wiesenhaine. Wie unendlich vieler Straßen Ränder, die mit Staub, mit Steinen sonderbarster Arten sind belegt, sind gepflastert. Meilenweit er mich treibt hin zu meines Herzens Stromes Wassers Tiefen, wie dessen flache breite seichte Ufer Furten, ohne es zu wissen. Ob sich hinter jener Höhenzüge Berge, der geheimnisvolle Ort meiner selbstens sich verbirgt, verberge. Zu dem ich reise hin auf verdeckt, verschlungener Pfad Gezeiten, dem innersten Wesen meines Herzens. Wo der Weg an Natur ist bestickt, bestückt mit vergangner Tag Epochen Zeiten an Zeugnissen, die auf An-hieb ich wohl kaum erkenn‘, im Bezug zu mir. Wozu man auch sage. Das erlesen dieser Fährte ist allein schon eine Kunst an Gedeih für sich, mit letztlich der, der Himmelsfrage, wer bin ich eigentlich?

    Wo im vollen Einnehmen mit dem hohen Wesen meiner selbst es geschied, dass dessen Vor-haben mir persönlich oft mehr als rätselhaft erscheint. Manchmal wirken diese Dinge gerade-zu abstrus, schleierhaft verschlossen, unbewusst, in seinem, ihrem Phänomen und ich liebe die-ses Seelenflüstern, in mein Heiligtum einzureisen, gleich dem des frühen Morgennebels Dunst, der über dem Tal des eignen Geiste hängend liege und mir so jede Sicht versperr, dass ich nicht weiß, welches Kleid er unter seinem Mantel trägt

  • #190

    Der Seelenwanderer (Samstag, 21 März 2020 17:13)


    Das Seelenhaus Teil 2
    Und ich lausch, um Geräusche, Stimmen, Gespräche zu erhaschen; hör, vernehme aber nichts. Zweifle dennoch nicht im Geringsten, dass ich finde diese Spur. `O ja, doch, doch, es ist diese Spur die mich durch die unbewussten Teile meiner hohen Seel’ Legende lichte Wirklichkeit, wie aber auch jenem Punkt, der mit dem Reflex Schattenlande ist belegt, lässt reisen. Bin mir mei-ner ganz gewiss, weiß es geradezu versessen ganz genau, dass es so ist und nicht anders. Dass ich ihn entdeck‘, diesen Pfad der mein eigner ist. Der mir den Grund meiner selbst lässt ergrün-den und geb‘ mich gerne hin, dem freien Lauf. Versperr mich nicht, lass es zu, gewährend es geschehen, dass alles auf mich komm‘ zu und bin schon mitten drin im Geschehen. Unterwegs hin zu ihr, zu ihm, ins Reich meiner hohen Seel’ Gestaden.
    Wo jemand, wie soll, will ich postum es betiteln, eine Sage singend trägt vor. Gleich dem Seelenspiel inneren Verlangens, betreten zu dürfen dieser geheimen Welt verschwiegenem Pfad und noch bevor ich dachte. Wo, wo bin ich eigentlich, schwelg ich irgendwie in seelischen, psychischen Gezeitenräume. Hör, lausch, vernimm Schalmeienklänge und erschau eine Vision von der ich mich nicht trennen, noch lösen will, weil ich bewusst alles so erleben möchte, wie der Geist des Lebens mir sein Zelebrant zu meines Herzens Füßen legt und ich fühl dieses Fluidum seelischen Betroffen sein, das mich erfass‘. Es, es ist der Lockruf einer Flöte Pans, der zügig spielerisch durchreis, durcheilt des Nachtens meiner Seele Weisheit Landschaftsring. Der sich nuancenhaft immer weiter öffne, bei diesen rhythmisch, mystisch Klängen, die diesen Pfad beseelen. Der sich ziehe hin bis ins dämmernd Morgengrauen, wo mein Bewusstsein kehrt zurück aus dem Tiefschlaf meiner Seele Sage und ich erkenn im ehrfurchtsvollen Staunen, den Fundus meiner Wieg’ frohlockend Tast-sinns Entdeckungsfreude, besagter Empfindsamkeit von Würde, bei diesem im Spiel. Dem ohne Grenzen des Entstehens ein Mensch zu sein. Bewegt, dennoch jauchzend wird mir mit jedem Atemzug dies Lebensspiel bewusst. In all meinen Gedankengängen erleb, erspür ich das Phänomen meiner Seele Weisheitsspiel, dem ewig Blühens Lande an Heilkunst wie in des Daseins Drängens. Im sich lösen wie befreien der von Angst und Unterwerfung und so taucht jener Bild-band mit seinen Reflektionen, aus versunkner unbewusster Tage Zeit, vor meinem inneren Auge auf und ich hör bereits der kleinen Vöglein musizierende Botschaftsgrüße, an diesem herrlich jungen Sommer-, Freudentage.
    Meines Geistes höhere Dimensionen Ideenwelt hat jenen Standort geordert, erkoren ihn er-wählt, wo die Erscheinung gewinnt an Raum, verwirklicht seinen, ihren Plan von besagten weißem Hause. Dem mit des Lebens Ausdruckmaßes an Bewegtheitsgründen an Entfaltung. Wie ein leuchtend lichter Schleier, ein glühend feinst zerstäubend Abendteuer, sammle sich der frei materialisierend Lebensdunst, meines unbennenlich‘, unbeschreiblichen Lebens-, Liebes-abenteuers. Das erhebend jetzt umkreis‘ mit all seinen Gedankenfelder diesen Lebensplatz. Immer stärker, intensiver dichtet zeigen sich die Konturen, die der Umrisse Struktur meiner Signifikanz. Immer klarer lebensnaher tritt hervor, manifestiert sich das Werk an Möglichkeit von einem Sagenwunder in diesem Augenblick. Indem ich meines Geistes Gegenstück an Wär-me und Gefühl nehm wahr. Wie das poetisch verflochten Sein, verdrängtem Potentiale meines Lebensherzens. Seh‘ bereits sein Dach, den Schlot, die weißen Mauern, die großen Fenster wie das Eingangstor von meiner Psyche Sommer Sonnenhaus. Wie möcht ich sagend bekunden, er-klärend es beschreiben, meines Begehens, begehrenden Freudenwerk. Das Terrain von einem Garten das stimulierend es umgibt, entpuppt sich als ein unstillbares Ideenwunder von einem Park. Dessen großzügige Vernissage alles in sich enthält, was ein Menschenherz beglück‘. Wo ich keine Lücke find‘, entdeckend tret‘ eine hervor in Sicht, von einem sterilen Monoton, das mit Schattenhaftem wär bestückt. Lichtdurchlässig freudetaumelnd ist seines Gewandes Iden-tität, das von einer angenehmen Brise wird durchströmt. Wie in einem Märchen des Unerklär-lichen erweis’ sich hier des göttlich‘ Segens Hintergrunde Weisheit, meiner hohen Überseele. Indem des Lebens Wassers selig Glück, sprudle aus den Tiefen ihrer selbst ans Hell des neuen Tage Licht und binde ein dies Geben als Paradestück von einem entstehenden Bilderbuch des Lebens, welches man auch *Geheime Seelentiefe* nennen könnte.

  • #189

    Der Seelenwanderer (Samstag, 21 März 2020 17:12)


    Das Seelenhaus Teil 3
    Wo suchend ich schweif einher, von einem hier wie jetzt und da. Überwinde Grenzen in meines Frohsinns Heiterkeit und genießend nehm ich auf der Fülle herzbeladenen Augenschein. In jeder Blume, an jedem Strauche Baume, in jedem Fluss, an allen Bächleins Saume sich reflek-tiert die Kunst an Kenntnis des Kreativen meines höheren Selbste Bild wie Majestät. Die Duft-nuancen diesem Blütenmeer immenser Potenz an Königskräften verstreu’n ihren Reichtum auf die üppigst‘, verschwenderische Weise an Entladung an die Natur. Die bezeug‘ des Lebens Rhythmuses Devis‘, der von Schenkungsfreuden als Lebensauftrag. Dessen Künstler leg‘ bezie-hend größten Wert bis hin ins kleinste Detail und schöpferisch entwarf er der Treppen Stufen, die in den Vorhof diesen Esplanade, Esperanto führen. Jenem freien Platz, der die geheimnis-volle Sprache seiner selbstens spricht. Liebevoll beraind, umringend umschlungen von, mit immergrünen Kletterwerk bereichern sie das Bild der Balustrade, die die große Terrasse um-säume. Übersät, blühend bestickt verspielt, leuchtet der Rosen finales Feuerwerk, das sich schmückend an des Hauses Südwand zwängt. Die Fenster beiderseits des Hauptportals sind ästhetisch flankiert, mit den farbenfülligsten Orchideen aus aller Welt. Ungeniert gekonnt ar-rangiert, liegt diesen Hauses Eingangstür zu meinen Füßen. Steht weit, sehr weit offen und wart’, dass ich seine Schwelle möcht‘ überschreiten, um mich zu meiner Selbst hinein zu bege-ben, ins innerste Zielgebiet dem von Sein. Ich zögre, verweil‘ ein wenig, nimm dann allen Mut an Zuversicht und spiel belassend tastend am Glöckchen diesen Einlas Tores. Dessen Klang es ist, der den glühenden Funken entgleitend lässt überspring, von einem Zeichen für des Lebens Begegnungsstätte, wo eine Stimme aus dem Innenraum mich ruf‘, lädt ein und weiter zu mir spricht:
    Du, du Menschenkinde meiner selbst. Komm nah, komm näher zu mir heran und tret ein. Sei unbedenklich, sei weder scheu noch zauderhaft. Sei frohlockend an beglückender Freud‘ in dei-nem Herzen. Denn ich warte seit geraum, dürstender langer Gezeitentage auf dich, auf dein Erscheinen in diesem deinem Hause. Indem mein Wunsche sich erfüll' zu dieser Stunde Tag, den ich eigens raunend arrangierend für dich hab erwählend angelegt. Und mir ist, wie wenn das Echo meiner Selbst aus den tiefsten Weiten meines ureigenen Universums kommt, eilt zu mir zurück. So wundersam vertraut, vernahm ich dieser Stimme Botschaft Weisung, die sin- gend summend mir besang, meines Lebensherzens erste Zeile Strophe, die so lautet.
    „le mie voyage est le chant sacr’e de la vie qui est ainis appell’e
    car le bonheur de la rencontrè est ma volont‘e“
    Meine Reise ist das heilige Lied des Lebens, das so genannt wird.
    Denn das Glück der Begegnung ist, sei mein Wille“
    Parce que le bonheur de la rencontre est ma volonté
    *
    Und ich fühle diese poetisch‘ Lust im ehrfurchtsvollen Staunen. Hab Freude an diesem Spiel das mein eignes ist, dem ich mich geb hin. Zaghaft setz ich meiner Füße Sohlen auf den Boden dieses weißen Hauses. Bin gehemmt ein wenig in meiner Überraschungsfreude. Dreh, wend, schau mich um nach allen Seiten und erwarte diesen Hauses Besitzer schon. Doch niemand erscheint der mich hier begrüß', in etwa gar empfangen möchte. Urplötzlich ich im Foyer einen prächtig, gut getarnten rahmenlosen Spiegel erseh‘. Welcher ist umwerbend bemalt, mit viel schwebenden Figuren, gleich dem eines Himmelsbette Baldachin und bleib reglos betrachtend vor ihm stehen und schau erfassend in des Spiegels Endlosfeld hinein, das mich vereinnahmt und fühle eine sanfte Hand, die irgendwie auf meinem Haupte ruhe, wobei die gebenedeite Frage der von Offenheit mich befällt, so dass ich zu mir selber sage:
    Wie eigenartig, wie sonderbar, ich selbst seh‘ mich nicht darin, doch das Rundum diesen Rau-mes hinter meiner, reflektier sich ungeniert in ihm. Doch, doch, es ist dein Spiegel, er gehört zu dir, hör ich‘s ideenreich aus ihm sagen. Obwohl ich sehr weder ein Gesicht, einen Mund, noch dass sich eine Gestalt darin nehm wahr und schau wie ein Nimmersatt weiterhin auf die Kristall‘, silbern funkelnd blanke Scheibe von einem zu höchst sonderbaren Glase und frage mich, was dies alles wohl bedeute und meine alsdann. Welch merkwürdiges Schauspiel ist hier im Gange, das mir auf des Spiegels vertiefend Tafel wird dargeboten und betupf nippend tippelnd mit meiner Finger Spitzen, diese eigenartig‘ unbescholtene, flach getimte Zone und stoß hindurch, durch dieses sonderbar namenlose Gebilde, von einem mir unerklärlichem Zu-stand und zieh nach diesem Schock im selben Zuge meine Finger aus dem Spiegelfeld zurück und meine gleichwohl:

  • #188

    Der Seelenwanderer (Samstag, 21 März 2020 17:11)


    Das Seelenhaus Teil 4
    Hab wohl mit offenem Auge geträumt, oder welche Gunst ist dies, die ich nicht kenne, die er-weisend mir hier wird dargeboten. Was mag es sein, was verbirgt sich hinter seiner, das so rät-selhaft mir erscheint. Ja, welch seltsames Treiben vollzieht sich hier, von dem ich keine Ahnung habe. Doch da; Rosenduft entström‘ diesem Zielgebiete. Ein geheimnisvoller Zauber ist es, der mich bezirz, den ich nicht zu deuten, noch zu erklären weiß und hauch, wie von einem inneren Drang getrieben in `es, in `ihn hinein. Licht von adäquat majestätischer Strahlung, heller wie deren tausende von Sonnen ist seines Glanzes Gruß, der mich umgibt. Der einher von über-wältigender Sanftmut wird getragen, kommt direkt auf mich zu und spricht:
    Julian ’el scü scue de Casie, seid mir aufs herzlichste gegrüßt, sei willkommen in deines Gottes Namen, in diesen deinem Hause. Fürwahr es ist deiner Psyche Teilvermächtnis an Eigenart von einem Spiegelbild deiner hohen Seel‘ von Wesenheit. Sieh dich um, begehe es, den Flur das Treppenhaus. Erkunde dich in allen Etagen, klopf an bei jeder Tür und tret ein, wenn eine Stim-me zu dir sagt. Komm, kommt herein zu mir, du, du Teil meiner, unserer selbst. Sei frei von Angst und Schuldgefühlen, wie auch Schuldverschreibung. Sei unbedenklich in jeder Phase des Begehens. Denn niemand steht hinter einer dieser Türen, der dir eine Falle stell‘, gar mit Unrecht dir schaden tuen, könnte möcht.
    Des Himmels Loblieds Hierarchie beeinflusst das Geschehen am Tage wie zu Nacht, in diesen heiligen, geistigen Gezeitenräumen deiner hohen Wesenheit, “ le psaume le votre voyage“ - s ist, sei mein, ist unser aller Gruß an dich und vernimm des Wehens feinst Gesänge, jener Töne schwingend Melodien, die dich begleitend führen zu deinem Schutz. Wenn, wann wo du dich unwohl fühlst, bei deinem Streifzug des Begehens durch dein Eigentum. Fürwahr es ist meines Bedürfnisses Sinn, dir zu zeigen dein Erbe, dass du zum Teil bewusst, meist aber unbedenklich unbewusst selber hast entworfen. Gebaut ins Vor-, wie Nachhinein, das sich als Ergebnis all deiner physischen Leben repräsentierend stelle dar wie vor. Und so schreit ich vom inneren Jubel klopfenden Herzens bestürmend getragen hin zur ersten Tür. Sachtens ist das Getu‘ meiner Hände Fingerspiel und berührte nur mit den Hauben dreier Finger den Knauf dieser Tür, wobei der Pulsschlag meines Herzens schlag immer schneller, frenquierte höher aus freudiger Erwartung was nun passiert; sich ereignend für mich stelle dar. Eine Kinderstimme ist es, die mich lädt ein, dass ich das Zimmer möcht betreten. Wobei sich die Tür fünfingerbreit von alleine öffne, so, als ob ein femininer Windstoß mit überschwänglicher Leichtigkeit sie für mich hätte aufgestoßen und siehe da. Ein Mädchen von 10, 12 Jahren, mit seidig glänzenden langen schwarzem Haar wie dunklen Augen steht vor meiner, sieht mich mit freundlichem Blicke an und spricht:
    Fremder der ihr seid; seid gegrüßt, mir aufs herzlichste Willkommen in der Begegnung von uns beiden. Ihr, ihr führt den Rosenbanner mit euch einher. Ich aber verstehe den Sinn ihrer Worte nicht, was sie mir damit bezeug, gar sagen wollte. Geh in Beuge und breit meine Arme aus, um sie sanft fühlend in meine Arme zu schließen. Heb sie hoch, steh aufrecht und drehe mich mit ihr im Kreise, wobei sie mit samtener Stimme bekunde:
    Ich, ich kenne euch, ich kenne dich sehr wohl, denn du bist ein Teil von mir wie dem Ganzen. Jener Wesenheit aus der wir beide sind hervor gegangen, der unsere Lebenslegende zu Grunde liege. Ich, ich weiß es mein Schwesterherz, ist meine Spontanantwort, ohne dabei zu wissen was der Inhalt meiner Worte bedeutet, oder gar dem Sinn nach drücke aus. Ein Gedanke spring’ mir ein ins Hirn, der mich bedräng‘ Folgendes an sie zu richten, indem ich zu ihr sage:
    Du bist 'Noely, du, du musst es sein und setze sie wieder ab auf den Boden.’ Oh ja, ich bin es, erwidere sie mir im tiefsten Vertrauen, erfasst meine rechte Hand und meint betuchend: Schau, schaut welches ist meine Welt und Hand in Hand gehen wir von Zimmer zu Zimmer wie in einem Schloss, in einem mir noch unbekannten Land. In dem die Liebe das Gepriesene verwirkliche und ich fühl wie die Sanftmut mir persönlich durch meinen Körper wehe, auf deren Berührung ich seid unendlicher Zeit habe gewartet und als ich mich unbedacht ihr wende zu. Erleb ich ihre Verwandlung vom Mädchen hin zur jungen Frau, in einem Anflug von Sinnes-zauber, der seit Äonen mir nicht wissend inne ist und ich in ihr das innigste Bildnis meines mir unbewussten Sehnens nehm wahr, indem ich sie als meine Rosen Fee in diesem Augenblick erkenne. Denn sie, sie ist niemand änderst, als meine ’Herzenskönigin, dem weiblich Selbst meiner hohen Wesenheit von Seele, wo sie mir lächle zu und meint:

  • #187

    Der Seelenwanderer (Samstag, 21 März 2020 17:09)

    Das Seelenhaus Teil 5
    Julian, sei nicht verlegen, denn im Grunde deines Herzens verwahrend wusstest du schon immer wer ich für dich bin, immerzu schon war. Ich bin niemand anders, als deine `Swana. Mein Gemüt, meine Gefühle sind zutiefst trefflichst infiziert an unaussprechlicher Zuneigung zu ihr. Eine Träne rollt mir über meine Wange, die ich verheimlichend nicht verberge und sie kommt jetzt nah, sehr nah zu mir heran und berührt mit ihren Lippen diese meine Träne, nimmt sie auf und spricht diese Worte:
    Julian, bedacht aller Liebe Kreiselspiel, in des Einsteins Werdens, befinde sich das beseelte Glück in der Begegnung unser beider, das uns heute wurd’ beschert. Der Weg ist weit, der Pfad ist schmal, der immer für uns zwei aber offen steht. Der sich ziehe hin in endlos Schleifen bis der Kreis sich wieder schließt, aus dem wir einst sind aufgebrochen. Heraus aus der uns unbe-wussten Epoche, um unser Glück auf bewusster Ebene erfahrend zu finden, gleich zweier Trä-nen, die sich zu einem Herz vereinen. Ich vermag, vermochte ihren Worten keinen Ton hinzu
    Zufügen. Denn mein Aug ist gebannt in seinem Blick von dem Schmuckstück des Ersehnens, das in Form einer Träne an einer goldenen Kette ihren Halse schmück. Es symbolisier das Vollkommene des ewigen Feuers heiliger Flamme Licht von Empfängnis an Entsendung, in den Farben des blauen Opals. In welchem nicht mehr verborgen ruh', sondern jetzt ganz offen brillier, die sengende Glut eines faszinierenden Schimmers leuchtenden Roses, im auf-, wie abtauchenden Flutens schillerndem Grüns. Die beide das Behutsame gleichrangig’ geistigen Wachstum förderlich in uns vereinend und steuern so der Liebe Bande Verlangen direkt auf uns zu, wobei sie dann zu meiner Ernüchterung sagt. Du musst jetzt gehen, du musst erst die Tiefe deines Herzens, in diesen deinem, unserem Hause begehend erfahren, bevor du dich mir ganz nähern darfst. Darum entlasse ich dich jetzt und sie begleitet mich zu der noch halb offenen Türe hin und meint betonend:
    Geh jetzt, geh bitte zur nächsten Tür, denn dort erwartet dich jener. Sei bereit ihn zu begrüßen. Vielleicht erkennst du ihn auf Anhieb, um wen es sich bei ihm handelt. Von dem in den Annalen der Zeitgeschichte geschrieben stehe. ’Er sei jener, der sein eigenes Ziel nicht erkannte. Er, der den Verlockungen eigner Machtgelüste sei fast erlegen. Obwohl rangordnend, ahnungsmäßig es ihm war vorgegeben. Hat er die Bahn des Egos beschreitend verhängnisvoll eingeschlagen und sei daran verheddernd fast erstickt, vor lauter Rechthaberei. Letztlich es aber unter Bei-hilfe anderer schaffte, über vieler Umwege Passagen mühsamer Erkenntnisse an Einzelpfaden, jenen Zustand zu erreicht von dem man sagt. Dass dieser den geistigen Zenit seiner selbst von Heimat stell dar und überwältigt vom inneren Drang getrieben, begab er sich erneut auf die Reise, hin in die eigene Unendlichkeit. Um erkennend zu reifen, wer er eigentlich ist. Innwendig noch abgelenkt zur vorigen Passage hin, meinte ich.
    Wie eigenartig wie sonderbar, welch eine Erscheinung dieser Erfahrung ich in meinem Herzen doch trage. Wie merkwürdig, wie offenherzig, die vielen Zimmer, die die ich von außen konnte nicht sehen, noch dass ich sie hätte erahnt und beweg mich keinen 12 Schritten nach vorn. Da vernehme ich sie schon, diese männliche Stimme, die durchdringt diese Tür. Die, die mit ihrem knorrigen Rahmen von schwerem Gewicht und noch ehe ich klopfte an, an besagter, steht sie offen wie ein breit-, beidseitiges Scheunentor. Wo in einer Entfernung von nur 12 Fuß, ein Hüne von Manne steht. Breitschultrig, kriegerisch ist er in seinem Verhalten und ich blick in sein Gesicht, in seine funkelnden, etwas furchterregend Augen, doch sein Lächeln entspannt die etwas merkwürdige Lage sofort. Von der ich nicht wusste wie ich sie wollt, sollt deuten. Von welcher Seite aus ich ihn könnt ordnend betrachten und ehe mir alles war klar, lud er mich ein, indem er zu mir sprach:
    “Gott zum Gruße, seid mir willkommen“, tret‘ ein, du, du mein irdischer Traum meiner selbst. Denn du beherbergest Gedanken von Eigenheiten, die ich zu jener meiner irdischen Tage, so nicht kannte. Noch dass sie mir waren damals ein Begriff persönlicher Erfahrung, bis hin zu je-ner sagenumworbenen Begegnung und in diesem Gedanken, sei mir aufs herzlichste Willkom-men. Seid mir aufs innigste gegrüßt, in deines meines, in unseres ’Gottes Namen „acha ely“ in diesem unserem Hause. Und noch bevor ich die Situation hab halbherzig begriffen, sie hab ganzseitig erkannt, führt er mich hin zu des Zimmers Mitte und bietet mir an Platz zu nehmen auf seidenen Kissen. Die am Boden liegen verstreut und ohne mich weiter zu besinnen, wer er eigentlich sei, nenn ich ihn spontan bei seinem Namen und schau ihm dabei in sein Gesicht. Ihr, Ihr, Du bist Arywan, nicht wahr. Jener Sage Gestalt, die, derer vom Brunnen-, vom Quellenland, dessen Wächter du verkörperst. Oh ja, so dessen Losungswort….
    Der Seelenwanderer

  • #186

    Der Seelenwander (Mittwoch, 01 Januar 2020 09:41)

    Teil 1 ( der Regenbogen der Nacht)

    Der Regenbogen der Nacht

    Wie ein Schwarm von Tiefst Gefühlen spann’, breitet er sich aus. Im Geheiß geheim verstreuter Botschaftsgrüße Obhut liegt seiner Vertrautheit Sinnestaten, die im Traume mir erscheinen. Die sich öffnend offen zeigen als Vision, im vereint Verbleib an Ideen und sich so als Teile von mir selbst wiederspiegelnd stellen dar wie vor. Einer längst vergangenen, gegenwärtig, wie zukünftigen Wirklichkeit und so brillier sich das Wunder dieser Nacht in seinem Bunt.
    Fürwahr wer ihn gesehen, hat wahrgenommen in seinen Träumen, den Lichte Farbenbogen seiner Nacht, der in bestechender Form mit klarer Handschrift tritt hervor aus dem Saume seiner hohen Seele Weisheits Schweifgelage. Denn der, den er suchte, der nahm ihn längstens wahr, berührte ihn mit seinem Blick, dass er verspür’ der Arten Weisen, die aus des Hintergrundes dunkler, fast raben-schwarzer Nacht bringt ein sein spielerisches Element, mit seinen schillernd leuchtenden bunten Farben bei diesem Spiel von dem man sagt:
    Geführt, getragen aller Mächtigkeit seiner hohen Seele Sage ist der erwacht, sind die zu tiefst betroffen wie berührt in ihrem Herzen an Lauterkeit ihres eigenen Wesens Wissen, das ihn, wie sie nach innen führt. Das längst ihn, wie sie hat wahrgenommen, bei ihrer Suche nach des Lebens hohen Sinn von Schule. Denn, noch ehe alles begann, begonnen hat, schenkte ihm das Leben seinen Will-kommensgruß in des Sterneblühens lautlosen Widerhall an Sympathie der von Lebensfreude.
    Getragen an Resonanz, dem seelisch, poetisch Ideenreichtum an Phantasie, beflügle dies des Menschen nuancenhaftes Tasten. Streift den des Lebens Lust‘e Offenheit an Euphorie, das in ihm erkling‘ seiner Sehnsucht hohem Liede, das aus dem Inneren, der unsichtbaren Quelle seines eigenen Seins entspringt zu aller Tage Stund‘, wie zu aller Nächte der von Zeitenlosigkeit. Die Pfründe der eignen hohen Wesenheit sind es selbst, aus denen es kam, kommt hervor, um es als Impression von innen nach außen zu transportieren, mit dem Hinweis auf der Prosa Ursprünglichkeit eigener Muster Felder. Jener Sage vom umworbenen, geheimnisvollen Ort an Zustand unbefleckter Empfängnis Heiligkeit und sie so als obiger Lichte Farbenbogen, die Nacht der Nächte in seiner, ihrer Sinnesfreude Wiedergabe sie erhell’, in ihr erscheint. Denn die Farben diesen Spiels Geladen-, wie Gepflogenheit sind freigesetzt im durchfluten zu deines Bewusstseins Werdens. Wo jene Worte sich von ganz, ganz selber stellen ein und so es im Ergänzungsspiel des Lebens dazu lautet:

    Wo im Rot der Liebe Herzlichkeit, sie mit ihrem Licht von Lebensgruß die Welt berührt. Verzaubernd sie um schwelg mit ihrem samtnen Schmelz und so als der Morgensüße den Dunst von Schmerz des Verlassen verzehr‘, der sie bedrückt befreit. Den mit der von Sterblichkeit geknüpften Knoten im Lebensbande löse auf. Mit dem die irdischen Menschen ringen ihr Leben lang und denen neue Kräfte ver-leihend an vertrau‘, die sinnierend erkennen das Spiel ihrer eignen Tage Signatur an Zeit, aus der sie sind hervor gegangen, ein Kind des großen Lebensspiels zu sein. Wurden ins irdisch’ traumatische Milieu von Leiblichkeit hinein geboren, die sie zur eignen Lebensreife möge führen. Wo verzweifelnd manche, mancher es nicht schaff’’, sich dem Leben, dem eignen hohen Wesen öffnend hinzugeben. Zeigt sich dennoch begleitend des Lebens große Gabe strahlender Liebe an Wohlgesonnensein. Damit der Gruß des Lebens find seine Resonanz, in des Prosa Frohnatur Kreativem. Das ständig neue Ideen ruf‘ auf, hervor, von einem neuen Lebensplan.

    Wo in des Orange prächtig Flammenmeere sich ergieß des Lebens süße Hitze-feuer, von einem unaufhörlich‘ gelebten Siegestanz an Lebensmuse, der von Freude. Die die Gemüter der Menschen rege an zur fröhlich‘ Freiheit eigener Herzlichkeit. Damit der Zeitenwahn zerreiß’, zerspringt, zerfließend sich dem hin öffne. Dem Tor zur eigenen Unsterblichkeit im verbindenden Spiel der männ-lichen Ausgewogenheit. Indem die Hoffnung sich erfüll als Symbolgestalt, im Wandel der Gefühle ewiglichen Seins. Dem das Erkennungsmal an Erkenntnis zu Grunde liegt, von einem Werdegang, wer eine, wer einer letztlich in aller Wirklichkeit doch ist wie sei.

    Wo das Gelb des Regen-, dem des nächtlich Lichtebogen, den Sinn des göttlich Zepters Würde repräsentier und als goldne Funkenkrone das Haupt der Häupter, dem des Königs zier.

  • #185

    Der Seelenwanderer (Mittwoch, 01 Januar 2020 09:29)

    Teil 2 ( Der Regenbogen der Nacht)

    Wo im Grün des Farbenwirbels, die Götternacht stetig neue Welten aus sich selbst gebiert, sie bringt hervor aus dem Nichts ihrer eignen Schöpferkräfte Visionen. Um im dämmernd Morgenlicht den Kuss des Lebens zu spenden. Gleich dem Land der Götter Sprache deiner geistig Ahnen, reflektier dies der Gegebenheit Gestalten, die aus deinem hohen Selbste sind hervor gegangen.

    Wo im Hell fast gleißend weißem Blau die Farbe der Lilie erblüh, in der Demut Weisheit Ergebenheit. Die niemand kann berühren, auch der wie die nicht, die versuchen wollten vor lauter religiösem Weltenwahn nach ihr, nach ihm zu greifen. In ihrer vermeintlich `Gott Ergebenheit, weil diese die wahre Melodie ihres Herzens Lebensflusses nicht mehr kennen, vergessend sie verloren haben. Vergeblich wird deren Bemühen sein, wenn eine, einer sich‚ `Ihr gegenüber nicht als würdig erweis‘. Sie sich dennoch jenen nähre, geht auf sie zu, im verschenke-ndem Dufte des Jasmins, die sie in ihrem Herzen tragen, als des Lebens Offerte Odem Ergriffenheit, ihrer eigenen mystisch Welt.

    Wo das gedämpfte Blau des Indigos, die Ehrfurcht allen Lebens preisend spiegle, im Bezug zu sich selbst und den Geist des Lebens in jene Welten Regionen dränge. In denen er ständig als Sekundärgestalt neu geboren wird, werde. Damit er läuternd irgendwann erkenn’, wer einer selber ist an Geborgenheit von Nähe, zu seiner eignen heilig Lebensquelle, aus der er hervor gegangen ist.

    Wo in des Roses Anmut geweihter Gediegenheit, die geistig Schönheit weiblicher Sanftmut an Welterleuchtung blühe. Die in ihren Gefühlen zu sich selbstens steh‘, ohne jemals dem Ego zu verfallen und so als spirituelles Wetterleuchten die eigne Intuition verkörpre. Indem sie sich in ihrer Lieblichkeit selbst zum Ausdruck bringt, in ihrer Unversehrtheit Entzückung unzerstörbaren Lebenswillen.

    Wo im vielfach Ton des Violetts, die Urkraft wirkend wohn, von einem Wiederfundus an Unnahba-keit. Die stetig gegenwertig uns durchfließ. Als göttlich spendend‘, gegebene Energie des Geniuses, in des Lebens Segnung unergründlicher „`Gottseinwerdung“.

    In der Schwingung der 8 Farben Zauberschleife fließ’ ständig im
    referierend Rhythmus das lebendig pochend, geistige Lebensgut,
    als der Lebensquelle Fülle. Im Zeugen wie im Vergehen, erfährt, em-
    pfängt die Welt unablässig dieser Ideen Signale. Deren wahre Größe
    an Bedeutung die Weisheit mit Bedacht erkennt und so mit ihrem
    operativen Atem von Lebensgruß die Welt erhöht.
    Der Seelenwanderer

  • #184

    Der Seelenwanderer (Mittwoch, 25 Dezember 2019 09:02)

    Das Lied der Nacht

    Wenn ’er, der farbig Lichtebogen zu finstrer Nacht erlischt verlöscht, verschwin-det. Fallen ein die glänzend bunten glühend' Perlenlichter in die Dimensionen Welt deiner hohen Seele und erscheinen dort als Morgensüße, wo das Verlassen Sein sich nach diesen Farben, nach der Zartberührung der von Umarmung sehnt. Denn das Erkennen des Geschlossen Seins als Ganzes, welches ständig expandier und dessen Teil wir als ein Mensch verkörpern, ist und wär für uns der Gedanke vom Gemeinschaftssinn. Nur des Werdens Verständnisses gegenüber, zelebriert sich der göttlich Lichtebogen am Tage wie zur Nacht. Nur dass dieser sich im acht Farbenspiegel zeigt und nicht wie der am Tage, der sich im Siebener Farben-spektrum bricht.

    Wie auf einem Blumenfeld, mit Blüten übersät gesättigt Teppich, liegt verborgen das imperativ Kreierende, mit seinen rank, samtnen Girlanden Rautenmustern und schmückt umschließend das Ganze von einem Lebensfeld, das zu deines Herzens Füßen sich befindet, aus dem du bist hervor gegangen. Du dich als Person deines eignen Planeten zeigest, der geistig geseh’n, die Legend, den Werdegang deiner selbst dir erzähl’, erzählen lässt. Das Vorspiel dazu hat lang, vor langer unbekannter Zeit begonnen ein irdischer Mensch zu werden. Dem oblieg die Eigenheit Verantwortung tragend zu übernehmen. Ob dies dir passe oder dem auch nicht, ist es so, oder anders ausgedrückt.

    Mensch erkenne dich, wer du in aller Wirklichkeit doch bist, du seiest. Wo die Schöpferkraft im dämmernd‘ Morgenlicht den Kuss des Lebens spende, um das latent Schöpferische zu wandeln. Dich bewegend durch das Tal des Lebens Poesien führend leitet, um dir zu zeigen dein Vermächtnis. Dich stimmt ein, dich klär auf, um öffnend dir den Fokus deiner eignen Ziel Gewahrsamkeit zu zeigen, im Erschauen des Lichtebogen deiner Nacht, der in seinem Bunt ein wenig anders leuchtet, wie der am Tag, indem es dazu lautetet.

    Rings um dich bin ich stetig gegenwärtig. Nicht so sehr als Scheinbild sollst du mich schauen. Vielmehr fühlend sollst du deiner hohen Seele Harmonie erfahren und gebend dich verhalten als Mensch ein Teil der irdisch Welt zu sein. Wer das Verbindende seines Herzens möcht erfahren, der öffne sein Gemüt und erlausch, erschau die selig‘ Nacht in seinen Träumen. Wenn der blühend Mond zur heilig Nacht der Sterne Zweisamkeit, sie zur Zärtlichkeit verleitet, lieg’ betuchend des Himmels Nebel über den Gestalten, die in deiner Seele Tiefe zu einem Herzen sind vereint.

    Das Lied des nächtlich Lichtebogen will ich hören, vernehmend es erschauen, als meiner hohen Wesenheit Freude Liebestanz und wie sehr sie ihr Antlitz auch verhüll', verschleiernd mag’s vor mir verbergen mit ihrem Chiffonen Schal. Leuchtet dennoch hoch erhaben meiner hohen Wesenheit Strahlenglanz und weiter ich des Zartimpulse Lied erlausche, wo das träumende Wort sich mir gibt kund, das wie folgend lautet.

    Des Lebens Liede Poesie, ist wie einer Blüte Episode, die ihren Duft verschwen-derisch an das Sein verström' zu aller Welten Wohl. Wer dies erspür, erspähend es erkenn’, ist auf dem richtigen Pfade Wege, der in zurück, hin zu seines Herzens Tiefe eigner Wesenheit führt.

    „saecula saeculorum“

  • #183

    Susanne Eckhart (Montag, 02 Dezember 2019 12:09)

    Lieber Herr Michael Vogt! Es freut mich von ganzem Herzen dass es Ihnen schon viel besser geht! Ich kenne Sie von Ihren Internetsendungen Auch schon vor Querdenken TV und durfte Sie auch 2016 in Bergheim live erleben! Ihre ruhige, bodenständige und gut überlegte Moderation hat sicher nicht nur mich überzeugt! So wünsche ich Ihnen und den Menschen Ihres Vertrauens alles Gute und beste Gesundheit ein Österreichischer Fan von Ihnen Susanne Eckhart! Die russischen Heiltechniken wobei das leuchtende Quadrat besonders hervorzuheben ist schützen uns von allem was wir nicht gebrauchen können und vor allem Menschen die so wie Sie im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen benötigen dies besonders! Sicher kennen Sie die russischen Heiltechniken nach Grigori Grabovoi Sie wirken zuverlässig und prompt ! Ich werde es mailen demnächst!

  • #182

    Der Seelenwanderer (Montag, 25 November 2019 23:47)

    Klimawandel - Sexualverhalten - Übervölkerung – Weltverantwortung

    Lispelnd leise auf geheimnisvolle Weise, kaum wahrnehmbar im Flüsterton, betret‘ ich unsichtbar mit blanker Füße nackter Sohle, eurer Psyche Gärten Boden, um nachzulesen, wo innerlich ihr habt Quartiert bezogen, auf eurem geistigen Entwicklungsweg irdische Weltenbühne und entdeckte. Dass viel Volk, ob Mann oder Frau sind tief verstrickt in ihrem irdischen Daseinsweg. Wobei es gilt, sie am Lot herauszuführen, hin ins Licht der von Seelen-, Lebensfreude. Doch der Schatten treibt sein Spiel arger List, mit der Heimtück‘ übler Besessenheit, zu vergiften der Menschheit Seelen und beträufle mit verlogener Sprach Gebärde an Innbegriff von Machtgehabe, über andere zu verfügen. Sie, diese fühlen sich um der Gerechtigkeit freien Willen betrogen und begehren auf. Welch ein fatales Spiel politisch‘ gegenwärtiger Weltenlage, mit Blick auf die öffentlich betriebene Hysterie an Aufruhr überbrodelnden Menschenmassen auf den Straßen vieler Staaten dieser Welt. Ein Bildnis an Ausdruck der Menschheit selbst. In welchem zerrissenen Zustand der Weltenfrieden sich befindet. Die Religionen der Erde, welchen Namen sie auch immer tragen. Ein Spektrum provozierend‘ brachliegender, zeitgenössischer Enthaltsamkeit, in Punkt überflutender Welten Menschenmassen. Sie hätten längst zu diesem Thema Stellung beziehen müssen, tun es aber nicht. “Sie sind wahrhaftig gefragt, gefordert“, zu hinterfragen ihre bezugsbezogene Verhütungsmittel Moral, dem Planet Erde gegenüber, mit: Wie siehst du aus “Du wunderbare blaue Perle“, schwebst zwischen Himmel Sonne und den Sternen im unendlich weiten Welten All. Menschheit, Menschheit du mit deiner Männer Hierarchie, lernt endlich zu begreifen was eure Sexualität betrifft, sie angeht und benützt eure Frauen eurer Wollust nicht, sie unzumutbar immer wieder aufs Neue zu schwängern! In ihr liegt zu viel an
    Verant-Wortungs-Losigkeit, euch selbst wie den Kindern die ihr zeugt, aber insgeheim dem Planeten Erde gegenüber. Denn sie ist die Lebensgrundlage kommender Generationen! Und was die gottesfürchtigen Allzeit Priestermänner dieser Welt betrifft. Ob christlich, islamisch, jüdisch usw. - drehen diese einer Dien-, wie Dringlichkeit Geburtenkontrolle den Rücken zu, anstatt sich mit dieser weltweiten Problematik, namentlich auseinanderzusetzen, mit Zenit Fixierung Gebärfreudigkeit. Denn wo münde diese letztlich ein. Indem die sozialen Missstände sich weiter bäumen auf, wie eine nicht enden wollende Mondfinsternis, die sich über den Planeten Erde stülpt. Wozu eine geheime Exegese besagt:
    Wenn der Menschheit Völker Männer, was deren Sexualität anbelangt. Nicht lernt, noch lernen will, wie sie verantwortungsbewusst mit ihrem Geschlechtstrieb umzugehen haben und unverdrossen weiterhin Kinder setzen in die Welt, für deren Liegenschaft an Lebensunterhalt sie nicht Sorge tragen (können). Da deren Staatsgefüge nicht in der Lage ist, allen Brot und Arbeit zuzusichern. Ob und inwiefern das kollektive Unbewusste der Menschheit selbst es ist, wird sein. Die die Zügel der von Geburtenfreudigkeit in die eignen Hände nimmt, nehmen wird. In Form einer Vorspann Offerte Offensive speziellem Virus Bakterium, die die Eileiter im weiblichen Körper verkleben, so dass der monatliche Zyklus Eisprung, bei Frauen weltweit findet nicht mehr statt und es deshalb zeitökonomisch drastisch zu sinkenden Geburtenzahlen kommt, kommen wird. Oder der Klimawandel es ist, der einer weiterhin ungehemmten Zunahme der Weltbevölkerung entgegensteuert. Es werden diesbezüglich zwar immer mehr Menschen mit dem Level seelischer Veranlagung von Sehnsucht, nach einem gleichgeschlechtlichen Liebespartner geboren, die absehen, Kinder in die Welt zu setzen. Aber das reicht bei weitem nicht, um zu ein gewissen Maß an Gleichgewicht Mensch - Menschheit - Natur zu gelangen.
    Der Seelenwanderer.

  • #181

    Der Namenlose (Donnerstag, 14 November 2019 12:49)

    „Ich habe keinen Namen. Ich wurde nie geboren. Bin das namenlose Kind der Erde. Bin tief erschüttert von den Qualen, die die Menschen sich gegenseitig fügen zu. Bin getragen aller Hoffnung Freude, im Erkennen wer ich bin und so sage ich unverhohlen. Ich bin der Liebe Kind des Allzeitgottes meiner Seele Lied. Wer mich berührt, weint vor Herzensverlangen nach dem, was der Mensch seinem Ursprung nach, immer schon gewesen war wie ist. Nur das Ego des irdischen Menschen legt sich quer in seiner geistigen Physiognomie und im Sinn aller irdisch Tage sprech' ich immerzu mit der Menschen Seele. Sie ist das göttliche Prinzip dem von Sein; nämlich: Sie ist das Kraftfeld höherer Dimension Welten, aus denen des Menschen vorgeburtliches Bewusstsein geht hervor. Um über den Muttermund einer Frau des Planeten Erde, physisch geboren zu werden, um das Licht dieser Welt wahrzunehmen. Es ist eine heilsame Kunst, das Lied der Liebe zu hören, es singend vor sich hin zu summen. Denn sie ist das große Los an Eingeständnis ewiglich zu Sein und in diesem Sinne enden meine Zeilen, als aller Welten Gruß im Amen wer ich wirklich bin, den ich bisweilen verschweige – der Namenlose

  • #180

    Susi (Samstag, 31 August 2019 16:57)

    Was für eine wundervolle Seite mit so vielen Eindrücken und Infos! Danke, dafür möchte ich einen lieben Gruß hinterlassen.

    Liebe Grüße und alles Gute

    https://alternativemedizin.home.blog/

  • #179

    Ralf Glöckner (Montag, 17 Juni 2019 23:10)

    Was gibt Euch als alternatives Medium das Recht anzugeben, das Deutschland keine
    Verfassung hätte und das die Anastasia Bewegung einfach nur nett und ökologisch
    ist ? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen

  • #178

    Andreas (Sonntag, 17 Februar 2019 00:22)

    Hallo Alexander, heute möchte ich, Dir hochachtungsvoll (im genauem Sinne des Wortes) für Deine wertvolle und geistige Arbeit bzw. Aufklärung, welche Du schon viele Jahre für den Buwusstseinsanstieg der gesamten Menschheit leistest, Danken. Du bringst die Themen immer auf den Punkt, bzw. sprichst die richtigen Informationen, zur richtigen Zeit an (wie z. B. TE 120/Teil II). Mit großer Sicherheit hast du mit deiner Arbeit schon viele Menschen, so wie auch mich aufgeweckt, und zum mitdenken und hinterfragen vieler Themen, welche für uns auf der Weltbühne inszeniert wurden und werden, angeregt. Mit besten Grüßen aus Rostock, Andreas

  • #177

    Obat Kanker Lambung Alami (Freitag, 04 Januar 2019 07:22)

    Hopefully you have never been bored to always give us information.
    https://goo.gl/KW41Fg

  • #176

    DiamondChildnessrevealed (Donnerstag, 12 Juli 2018 21:54)

    Der Link zu euerem Indigo Test ist durch das ankliken des Linkes nicht möglich page error 404 not found. Also Entweder Interessiert euch das Thema nicht wirklich so wie niemanden momentan ein Mensch interessiert. Oder ihr habt tatsächlich so viel zu TUEN bei der geringen Anzahl an Menschen die ES sind. Wiedersprechen würde es sich auf jedenfall.

  • #175

    Der Seelenwanderer (Samstag, 12 Mai 2018 16:13)

    Ein Gruß als Rätsel
    Ein Gruß voller Rätsel ohne Ende. Ein Hauch von Augenblick geadelten Seins. Ein Wort lauschend empfangen sensibler Achtsamkeit, allem Lebendigen gegenüber. Eine Duftes Fülle aller Blüten der Erde berauschender Atmosphäre umringe mich, wie das Summen vieler Insekten schwärmerischen Treibens und bezirze so mein Ohr. Es ist ein Spiel mit jemanden, den ich noch nicht kenne, dem ich mich aber widme. Ein Handschlag unsichtbarer Geste Natur, der mich begrüßend berührte; den ich ein Lebelang nicht vergessen werde. Ein Tag voller Fülle an Bejahung, gespielt auf der Harfe des Lebens musischer Zierde an Lauterkeit. Den Sinn des Lebens fühlend zu erfahren, ein irdischer Mensch zu sein. Und ich lausche in mich hinein, um die Gunst des Lebens zu erfassen, wie sie sich fühl an, in ihrer überschäumenden Lust, dem innersten Wesen seiner selbst zu begegnen, wo es dazu heißt: In der Tugend Spiel liegt aller Lebensfreude Glück, die werde jedem Menschen zu teil, insofern er sich entschließ‘; ein Gelöbnis mit der eigenen hohen Seele einzugehen, die ihn anvertrauend lässt sagen: Der Friede umwehe mich mit seinem immerzu weilenden Siegeszug, Menschenherzen zu erobern, indem diese erkennen. Sie selbst sind ihres Lebens Zeremonien-meister, genannt auch Schicksals Spiel. Ob dieses ist heiter, in seiner Art bezirzend fast unbeschwerlich. Oder authentisch strapaziös inszeniert, gezurrter Bandage entbehrender Liebe von einem Fragment, in dem sich seelische Krankheiten langestreckt am Boden liegend wiederspiegeln. Wahrlich, wahrlich nicht im Business Spiel ohrenbetäubender Macharten weltlicher Gebärde, liegt der Gruß des Lebens. Es ist die Stille des eigenen Herzen. In ihr liegt alle Kraft des Lebens und du könntest tausende von Jahren rufen: Ich, ich suche den Urgrund allen Seins und kann ihn nirgends finden. Ich, ich wünsche mir die Begegnung mit jener Energie, die den Strom des Lebens bildet und so sag ich dir. Sei still und lausche in dich hinein und du wirst erfahren, indem eine Stimme zu dir wird sagen: „Gott kann nur durch das Leben selbst erfahren werden, alles andere ist eitle Narretei“ – Amen. Der Seelenwanderer

  • #174

    Der Seelenwanderer (Freitag, 13 April 2018 09:50)

    12.04.2018
    Das Spiel, das Spiel heißt Leben.

    Sensibel, verspielt in das Nichts, das mich umgibt. Sinniere ich vor mich hin und tast danach, um erfassend begreifend zu berühren, dies, dieses Fluid geistigen Gebarens und siehe da. Ein, ein Fühlen besonderer Art virtuellen Lichts, in dem ich stehe mitten drin, dass ich mit meinen irdischen Augen kann nicht sehen, es zutiefst aber fühl‘. Dann spricht jemand Worte die ich nicht verstehe. Sie, sie sind so völlig anders, als die der irdisch‘, menschlichen Sprache. Hör Gedanken die sich selber sprechen in ihrem Erscheinungsbild, indem sie sich mir gegenüber offenbaren und wie soll ich sagen, mich erklären: Es ist eine Art von Wirbelwind der mich durchspült mit seinen Fragmenten, tiefsinniger Existenz, gleich Traum. Der sich behutsam meinem menschlichen Bewusstsein nähre, wobei das Element der tausend Fragen entstehe: Wer, was ist die Welt; wer, wer bin ich eigentlich? Das Spiel, das Spiel heißt Leben in allen Variationen von Licht, bis hin zum hoch jauchzenden Jubel meiner Seele Symphonie langgezogener Intervallen. Dem Musischen, mit seinem köstlichen Amüsant an Begegnungskunst von Lust, ein-vernehmlichem Geheiß an Inbrunst, mit dem Schauen auf das Unfassbare von Unendlichkeit. Die in Bildern zu mir spricht; deren Größenordnung zeige auf, was mit dem Wort "GOTT" im Allgemeinen an Aussage ist gemeint. Dann der Blick in den Spiegel dem von Läuterung; zurechtgestutzt für meinen Verstand; hervor-gerufen durch meinen eigenen Schatten. Ich ring, nein, ich brauche nicht zu rin-gen, um zu verstehen den göttlichen Aspekt meiner eigenen heiligen Seele in ihrer Dualität. Die spielen in diesem Sinne nicht mit mir; sie zeigen mir vielmehr auf, die Gunst ihrer personifizierten Elemente als Mann, als Frau und das ist es was ich seit ewig‘ Zeiten versuchte zu verstehen. Mein Dank, meine Sehnsucht leg ich in ihrer Hände Schoß, indem sie mich immerzu umgebe, mit dem Siegel ihrer schöpferischer Qualität von Wahrhaftigkeit, in Art Rückblick auf all meine Ahnen, deren Novum an Göttlichkeit, mit ihren Dramen, diese in sich bergen. Es sind die, die einzelnen Inkarnationen, die sie als Mann, als Frau im irdischen Mineur menschlicher Existenz; meist, ja fast immerzu unbewusst auf dem Plane-ten Erde spielten, um zu ihrer Ganzheit wieder zu gelangen – Amen – der Seelenwanderer.

  • #173

    Der Seelenwanderer (Donnerstag, 29 März 2018 11:00)

    Eine Geschichte über das Sterben mit Blick auf den Karfreitag

    Im Kloster Maria-Himmelreich zu Mittelbayern sind die Vorbereitungen auf das nahe Osterfest voll im Gange. Schwester Felicitas, nicht mehr die Jüngst, unternimmt des Stresses wegen eine kleine Meditation in der Klosterkirche. Da erscheint plötzlich eine Gestalt, in einem ungewöhnlich hellen Mönchsgewand. Die Kapuze über das Haupt gestülpt, so dass von dessen Gesicht nichts zu ersehen ist wie war - von der Sakristei her kommend in der Kirche. Die Gestalt begibt sich hin zum Altar, bleibt vor Ort stehen. Bekreuzigt, verbeugt sich und dreht sich in Richtung Kirchenausgang, direkt auf Schwester Felicitas hinzu um, die sich in tiefer Versenkung befindet. Die Gestalt bleibt im regungslosen Zeitabschnitt vor Schwester Felicitas neben der Bank stehn, die vorerst nichts bemerkt. Doch plötzlich fährt Schwester Felicitas zusammen, schaut auf, der Gestalt mitten ins Gesicht. Sie erschrickt dabei so heftig, denn sie meint. In dem Gesicht der Gestalt eine große Ähnlichkeit mit Papst Franziskus zuerkennen und sie sagt über sich selbst verblüfft in Hinwendung zur Gestalt. `Heiliger Vater Ìhr seid es. Es ist mir, es ist uns Schwestern in unserem Konvent mehr als nur eine große Ehre, die Ìhr uns mit `Eurem Besuch erweist. Leider wurde uns `Euer Vorhaben nicht angekündigt, so dass wir diesbezüglich keine Vorbereitungen treffen konnten. Die Gestalt lächelt und erwidre Felicitas.
    Meine geliebte Felicitas, ich bin weder Papst Franziskus, noch sonst ein Heiliger. Ich bin Èuer Gesandter und habe mir in Eurem unbewussten Sinne erlaubt, an Papst Franziskus zu denken und dabei gewisse Züge seines Äußeren angenommen. Ich hoffe, `Ihr könnt mir meine Vor-gehensweise verzeihen. Schwester Felicitas ist nervös, sie kann den Worten der Gestalt nicht folgen, noch was dies alles für sie persönlich zu bedeuten hat, habe, hätte und die Gestalt erwidre vertrauensvoll. `Meine über alles geliebte Schwester Felicitas, erhebt Euch und lasset uns ein Stück gemeinsam des Weges ziehen. Ich werde versuchen Euch die Dinge zu erklären, was es sich mit meinen Besuch bei Dir auf sich hat. Dieser ist schwindlich von all dem, was sich in so kurzer Zeit für sie ereignend hat zugetragen. Doch da wird ihr auf einmal so ganz, ganz anders. Es ist eine unbeschreibliche Art von Leichtfüßigkeit; wie, wie wenn sie schwebe und sie erhebt von ihrem Sitzplatz. Beide gehen nun gemeinsam in Richtung Altar, bekreuzigen, verbeugen sich und verlassen die Klosterkirche in Richtung Sakristei.
    Im Kloster ist man unruhig geworden, denn Schwester Felicitas müsste längst zurück sein, um mit der Küchenarbeit zu beginnen. Alle Schwestern begeben sich nun auf die Suche nach Schwester Felicitas und finden diese auf ihrem angestammten Platz in der Klosterkirche vor. Schwester Felicitas zeigt keine Reaktion als man sie anspricht, sie berührt. Sie ist tot. Sie ist verstorben mit einem Lächeln auf ihren Wagen und einem Gebetsflyer in den Händen haltend. Auf dem das Bildnis Papst Franziskus zu ersehen ist, auf dessen Rückseite folgende Widmung steht.
    Das Namenlose ist das hohe Lied der Seele. Die das Geheimnis ihre selbst, vor den Augen dieser Welt verbirgt. Die Wahrheit ist ihr Siegel, das wie ein Schild sie immerzu umgibt. Das Spiel der Freiheit ist ihr Milieu von einem Triumphe der das Tor zur Ewigkeit hin öffne, für all jene, die folgen ihren Herzens Ruf. Unendlich ist dieses Spiel wahrer Freude, die jeder Einzelne in seinem Herzen trägt, insofern er sich dem Reigen des Lebens der von liebe nicht verschließ' - Salve. Der Seelenwanderer

  • #172

    Mr. Spirit (Donnerstag, 08 März 2018 13:41)

    Spirituell leben als Diener des Selbst
    Egal, wie sehr jemand spirituell leben kann, das Ich verschwindet nie völlig. Es gehört zum Menschsein wie der Körper. Stellen Sie sich einen Kreis (Ich) innerhalb eines größeren Kreises (Selbst) vor. Mit zunehmendem Bewusstsein und Spiritualität dehnt sich der kleinere Ich-Kreis immer weiter aus, nähert sich dem Selbst-Kreis. Bei einem göttlich erleuchteten Menschen berühren sich beide Kreislinien sogar.
    Der Ich-Kreis bzw. das Ich-Bewusstsein bleibt aber stets vorhanden.
    �https://goo.gl/rZxbzu
    Missverstehen Sie das wachsende Ich nicht als stärkeres Ich, denn der wachsende Ich-Kreis nimmt immer mehr das Wesen des Selbstes an. Je mehr sich das Ich zum Selbst hin ausdehnt („Bewusstseinserweiterung“), desto mehr verliert es seine typischen Ich-Eigenschaften. Es wird vielmehr zum Gesandten, Diener und Ausführenden des Selbst. Das bewusste Ich handelt, denkt und lebt dann als freiwilliger Diener des Chef-Selbstes.
    Grundsätzlich ist das Selbst ein angenehmer Chef, schließlich ist es unser göttlicher Funke. Je nach Herausforderung können sich jedoch sogar bei hochspirituellen Menschen spannungsreiche Situationen ergeben. Jesus betete am Vorabend seiner Kreuzigung, in seiner schwersten Stunde im Garten Gethsemane: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber. Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe“ (Mt 26:39).

    �https://goo.gl/rZxbzu

  • #171

    Der Seelenwanderer (Montag, 19 Februar 2018 17:27)

    19.02.2018
    Ein gewisses Spiel:
    Unauffällig, wie ein Grashalm der aus dem Erdreich sprieß‘. Versonnen wie ein Gespinst von einem Seidenfaden, der zwischen Himmel und Erde hängt, gleich einer Menschenseele. Lautlos wie ein Nebelschwaden betuchter Geruhsam-, Achtsamkeit von einem Bild, dass keiner kreierend zu erfassen vermag, da es sich nur um einen Gedanken handelt; der im Irgendwo versandet am Meeresstrande liege. Doch er enthält eine Botschaft, die es sich lohnt zu entschlüsseln und so platziert jemand sieben Spiegel ineinander gegenüber und wartet ab was nun geschehe. Ein Windzug kommt auf, zart, kaum wahrnehmbar in seinem Gefüge, der umkreis‘ in seinem Spiel, dieses Spiegel Siegel hohem Potential und ich, ich hör, vernehme eine Stimmen vom Horizont herkommend wie ein loses Tuch in den Lüften schwebend. Sie kommt immer näher auf mich zu. Ich beäug dieses Element; schau zu, lass, gönn ihm Raum bei seinem Tun und dieses Etwas hüll‘ mich ein, gleich neuem Gewand‘ und ich fühl‘ wie mich jemand inwendig wie außen tastend berührt und die Stimme spricht zu mir: Ich bin es Selbst in meinem Sein. Und, und wie fühlt es sich an in meinem Körper zu sein, so meine Frage an dieses Selbst in mir und dieses in Antwort: Ich brauch, benötige den zweiten Blick um das Elixier, der von Lebensfreude mir bewusst zu werden, wer ich nun bin. Biografisch ist es kaum möglich dies zu erfassen und so begann die Intuition ihre Kreise von einem Netzwerk uralter Mythen wie Melodien spinnend zu ziehen, wobei das Wort Liebe fällt. Unendlich habe ich darauf gewartet zu empfangen diesem Worte Inhaltsweise, die mich beflügeln in meiner Phantasie, das Leben zu bereichern, so dass ich sagen darf. Dankeschön du, du wunderbare Lebenserfahrung, die ich durch dich machen durfte auf dem Planeten Erde. Dann die Stimme mit: Ehrt alles Leben, denn alles hat seinen hohen Stellenwert von Sinn und Sein. Indem und insofern ihr seid geistig gesund und deshalb unterscheiden könnt, was ist Gut und was ist Bös. Darum tut im Namen jenes, was ihr als "Göttlich" sehet an und hört auf euch aufzuführen, als hättet ihr nicht die Gabe unterscheiden zu können, was ihr persönlich für euch nimmer wollt und bedenkt: Religionen sind in einem gewissen Sinn nur Hilfsmittel und nicht das Absolute auf eurem Weg zur Selbstfindung – Amen. Der Seelenwanderer

  • #170

    Öko-Theosoph (Freitag, 09 Februar 2018 09:35)

    Ein Mensch sollte seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, die körperliche Leistungsfähigkeit zu vergrößern, diverse Herausforderungen zu meistern, die Natur zu schützen usw. Und dann sollte man sich morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Durch Traumsteuerung (oder im halbwachen Zustand nach dem Aufwachen) kann man zu mystischen Erfahrungen (und Heilen wie Jesus) gelangen. Der Mensch (genauer: das Ich-Bewusstsein) kann mystische Erfahrungen nicht bewirken, sondern nur vorbereiten. Bestimmte Meditations- und Yoga-Techniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich. Traumsteuerung ist auch ohne luzides Träumen (das u. U. gefährlich ist) möglich. Man sollte sich nur dann einen luziden Traum wünschen, wenn man durch Traumdeutung herausgefunden hat, dass man dafür die nötige Reife hat. Oder man kann sich vor dem Einschlafen wünschen, dass sich nur Dinge ereignen, für die man die nötige Reife hat. Es ist gefährlich, während eines luziden Traumes zu versuchen, den eigenen schlafenden Körper wahrzunehmen. Luzide Träume dürfen nicht durch externe Reize (Drogen, akustische Signale usw.) herbeigeführt werden. Man kann sich fragen, ob eine echte (nicht nur eine eingebildete) Zeitdehnung in Träumen möglich ist. Zudem, wie sich Schlaf-Erlebnisse von Tiefschlaf-Erlebnissen (und Nahtod-Erlebnissen usw.) unterscheiden. Die Bedeutung eines symbolischen Traumgeschehens kann individuell verschieden sein und kann sich im Laufe der Zeit ändern.
    Es bedeutet eine Entheiligung der Natur, wenn Traumforscher die Hirnströme von Schlafenden messen. Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Zudem besteht die Gefahr, dass ein Mensch verrückt wird, wenn er sich fragt (wie schon vorgekommen), ob das Leben nur eine Illusion ist. Das Leben ist real. Es kann in Teilbereichen auf wissenschaftlichen (und technischen) Fortschritt verzichtet werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Es sollte lange Sabbatzeiten anstatt Rentenzeiten geben (denn es gibt kein biologisches Altern). Nicht-Berufstätige sollten in relativ kleinen Orten (insbesondere in Dörfern) wohnen. Berufstätige eher (aber nicht nur) in relativ großen Orten. Es ist sinnvoll, dort zu wohnen, wo man arbeitet (in Verbindung mit wirtschaftlicher Subsidiarität). Diese und weitere Maßnahmen führen dazu, dass fast alle Privatfahrzeuge (nicht Firmenfahrzeuge) überflüssig werden. Es ist sinnvoll, überflüssige Dinge (nicht-leistungsgerechte Vermögen, Kreditwesen, Werbung, Urlaubsindustrie, Luxusgüter, Rüstung usw.) abzuschaffen. Der MIPS muss gesenkt werden (moderne Verfahren erhöhen die Recyclingquote, ein Öko-Auto fährt über 3 Mio. km, ein 1-Liter-Zweisitzer-Auto spart Sprit usw.). Ein Mensch kann im kleinen und einstöckigen 3-D-Druck-Haus (Wandstärke ca. 10 cm) mit Nano-Wärmedämmung wohnen. Wenn die Menschen sich ökologisch verhalten, kommt es zu einer günstigen Erwärmung im Winter (siehe Wikipedia „Zeitreihe Lufttemperatur“, Messwerte in Dekaden). Denn das Klima ist (so wie das Leben) in der Lage, sich positiv weiterzuentwickeln. Außerdem muss man bedenken, dass vielleicht nicht immer Menschen auf der Erde geboren werden müssen, sondern sich in anderen Dimensionen entwickeln können. In der Medizin sollte u. a. die Linsermethode gegen Krampfadern (auch dicke) eingesetzt werden. Es ist wichtig, den Konsum von tierischen Produkten (und Süßigkeiten und Eis) zu reduzieren oder einzustellen. Hat man eine bestimmte Reife, kann man sich vegan ernähren oder von Urkost ernähren (oder sogar fast nahrungslos leben). Die berufliche 40-Stunden-Woche kann durch die 4-Stunden-Woche ersetzt werden (Lohnausgleich erfolgt nur zu einem kleinen Teil). Wenn die Menschen sich richtig verhalten, werden die Berufe zukünftig zunehmend und beschleunigt (!) beseitigt.

  • #169

    Der Seelenwanderer (Dienstag, 16 Januar 2018 16:33)

    Die Begegnung mit dem Selbst.
    Nichts, was ich sehen kann, noch konnte, erfreute mein Gemüt. Es war der Klang einer unstillbaren Sehnsucht, der wie ein Bienenscharm kam auf mich zu. Es, es war sehr seltsam diese Begegnung, die ich nur fühlen konnte. Dann, dann geschah, wie soll ich sagen, ein, ein musizieren in mir selbst. Ein Frohlocken höchster Töne. Dann ein Bass, virtuell, kurvenreich einvernehmend mit Intervallen, aufsteigend bis hin zu den höchsten Tönen von Sinfonie besonderer Art. Die in ein Vibrieren an Schwingung mündete ein. Die in ihrer Existenz immer dichter wurden, so dass am Ende des Zelebrant ein Dunstgebild‘ an Gestalt sichtbar vor mir wurde, die mich erst starr anvisierte; ihren Mund auftat und zu mit sagte: "Aha" du bist also dieser Mensch, der mit mir in Verbindung will treten und so begann ein Gespräch. Wobei wir beide zwischendurch auch herzlich lachten; denn ohne Freude und sei's nur eine kleine menschliche Schwäche angehauchter Schadensfreude, gleich einer liebgewonnenen Anek-dote, die einfach zu menschlich sind in ihrem Plädoyer. Denn wenn im Leben alles korrekt nach Plan abliefe. Wo, wo bitte wäre da die hohe Kunst der eigenen Schuldzurechnung. Alles bliebe flach wie eine Scheibe, da es keine Höhen wie Tiefen gibt. Interessant ist und bleibt dagegen der Blick in den Spiegel nichtwahr du Menschenkind, meinte mein Gegenüber und das Gespräch dauert bis heute an. Ob es jemals und wann es enden werde. Wer kann von sich aus dies schon sagen und jetzt schließe deine Augen und vergiss, was du gesehen, gar vernommen hast, wozu manch andre meinen. Der Mensch soll nicht allzufiel an Wissen haben, da er sonst seinen Seelenfrieden durcheinander bringe, besonders im religiösen Sektor nicht wahr. Es sei denn; er hört seines Herzens Purpurstimme singen, die ihn, in die Ewigkeit mit den Worten rufe ab - komm heim zu mir und erzähl mir dein Erdenleben und auch deine Sünden die du begangen hast; ich werde Nachsicht walten lassen, denn ich bin dein Vater, deine Mutter „Selbst“ – der Seelenwanderer.

  • #168

    QnC Jelly Gamat (Freitag, 29 Dezember 2017 06:23)

    I am amazed with your blog, the content is good and many visitors. I also hope you can visit my website. Thank you..

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