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Starchild Global with Celia Fenn

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Wir freuen uns über jeden netten Gästebucheintrag:-)

Kommentare: 238
  • #238

    Der Seelenwanderer (Samstag, 17 Oktober 2020)

    Verehrte Gästebuch Leser - Spiritueller Verlag,
    heute stelle ich noch einmal 8 Seiten aus der Geschichte um den letzten Pontifex der katholischen Kirche „ Die Mythe“ in das Gästebuch - Spiritueller Verlag. Die heutigen Zeilen befassen sich mit Marie Theres, geschiedene Ehefrau von Jean Louis de Loquar dreht. Amüsiert Euch ein wenig, wenngleich Manches Euch etwas frivol vorkommen möge. Indem die Gilde der Esoteriker ihr Süppchen abbekommt. Marie Theres, eine nicht auf den Mund gefallene Madam, wird von einem Lebens-ding gestreift, mit dem sie als analytische Therapeutin wie Neurologin nie gerech-net hat, hatte und somit sind wir mitten drin in deren Lebensabschnitt von einem Zeitgeschehen und ein Dankeschön an die Crew - Spiritueller Verlag für die Möglichkeit der an Eintragung. Weiteres aus dieser Fam. Geschichte ist von mir nicht vorgesehen. Übrigens, welches Datum wurde geschrieben, als der letzte französische Bischof zum Papst der katholischen Kirche gewählt wurde. Wahrlich, wahrlich eine überauslange Epoche an Zeit und deswegen diese aus meinem Unbewussten aufgestiegene Geschichte mit ca. 450 Seiten, wobei die Mystik eine große Rolle spielt - der Seelenwanderer

    ( Die Mythe )
    Seite 36
    Da auch er ein Geheimnis in sich trägt, von dem man im Vatikan keine Ahnung habe. Jenes, das er vorsorglich auch vor Bruder Jean verbergend leugnen würde, wenn die Situation es von ihm verlangt, was es vermutlich des Bedarfes wegen einfach nicht braucht. Denn Bruderherz Jean Louis ist mehr dem Sinnlichen der Welt zugeneigt und offen dechiffrier, was das andere Ge-schlecht anbelangt, als dass er sich als 53 jähriger mit geistigen Zeremonien beschäftige. Er ist seit 12 Jahren von Marie Theres‘ geschieden, die es leid war, stillschweigen seine Eskapaden hinzunehmen und in dieser Erkenntnis war sie es, die den Schlussstrich unter die Ehe mit Jean zog, die ehedem schon lang keine mehr war. Man hat allerdings der Kinder und noch einiger anderer Annehmlichkeiten wegen, weiträumig trockenen Kontakt und das trotz Scheidung, wie man dies bekunde. Wenngleich Marie Theres sich heimlich eingesteht, eine saure Grämung an Gärung in sich zu verspürt, wenn sie Jean begegnet. Aber schließlich ist sie promovierte Psycho-login deren Ressourcen an Inhaltsprogramm ihr über alle Distanzen seelischer Diskrepanzen in Punkt Jean Louis, mehr als nur hinweg helfe, aus beruflicher Sichtweise natürlich, wie sie meint. Andererseits ist sie aber auch eine Frau von und mit Gefühlen, die dieser Mann schändlichst bei ihr verletzte. Aber was soll man großmündig errötend hierzu plaudern, am besten nichts und mal ehrlich. Ob geweihter Priester, Pastor oder berufene Psychologin, gleich dem Weihefest einer Seelenklempnerin. Denn wenn es um die eigene Sache geht, schaut die Perspektive an Wirklichkeit meist etwas anders aus und eben nicht so wie es eine/einer persönlich gerne hätte. Ja, ja - da gibt es schon Widersprüchlichkeiten an Verdrängung, die wir liebend gern ins Abseits bei Seite stellen, die aber irgendwann klammheimlich gurgelnd in einem aufsteigen wie Soda-wasser, mit der Forderung, einem Lösungsabschnitt in uns zu seinem Rechte zu verhelfen. Wird diesem die Möglichkeit verwehrt, schleicht preisgebend nicht selten das Syndrom „Depression“ als Mittelpunkt in des Menschen Seelenportal, sprich Psyche einher. Wo es der Erfahrung einer profunden Psychologin bedarf, die ihr Handwerk im Rundum mehr als nur beherrscht, in der Liga Kategorie „Depression“ und Marie Theres weiß ein Lied davon zu singen, welches in seiner Melodie mit Traurigkeit ist mehr als nur getränkt. Wenn sie letztlich feststellen musste, dass all ihr Bemühen, bei der von ihr betreuten Patientin keine Früchte trug. Dieser auf dem Weg zur inneren Sicherheit der Erfolg blieb versagt. Weil das Krankheitsbild „Depression“ mächtiger war als ihre intuitive Kunst, diesem Menschen aus seiner seelischen Not heraus zuführen versagt blieb. Indem die Patientin durch einen Suizid aus dem Leben schied.

  • #237

    Der Seelenwanderer (Samstag, 17 Oktober 2020 16:42)

    Seite 37
    Derartiges hinterlässt Spuren fahlen Beigeschmackes bei Therapeuten, versagt zu haben, von dem sich die Therapeutin innerlich aber abzugrenzen hat, um ihrerseits frei zu sein. Marie Theres studierte einige Semester Kunstgeschichte wie auch Theaterwissenschaft. Ist aber von ihrer be-ruflichen Ausbildung her promovierte Psychologin und befasst sich seit Jahren umgehenst mit dem Phänomen Tiefenpsychologie mit spezieller Lehrtechnik zur Aufarbeitung familiärer Gene-rationen Konflikte usw. Die im Fachjargon mit systemischer Familienaufstellung betitelt wird, oder anders formuliert. Um befreiende Muster an Verhaltensweisen ins tägliche Leben zu integrieren, mit dem Ziel. Lernend positiv aufeinander zu zugehen, mit eigener persönlicher Erfahrung an Scheidung. Es müssen Opfer gebracht werden. Denn wer Frieden haben will, hat seinen Beitrag dazu zu leisten. So jedenfalls Marie Theres Devise an Theorie. Kleinlaut gestattet sie sich aber selbst Abstriche in ihrer Philosophie - na ja, das ist halt mal so im Leben, wie sie sich eingesteht.
    Ein besonderes Augenmerk seitens Marie Theres’ gilt Sekten mit militanten Strukturen gegen-über. Die ihre Mitglieder bzw. Anhänger nach szenischen Mustern und Methoden in Abhängig-keitsverhältnisse hinein manipulieren. Wobei Aussteiger sich einem Psychoterror aussetzen, wenn sie die Organisation verlassen möchten. Betroffene können traurige Szenen dazu singen und in diesem Gedanken benötigen Aussteiger die Hilfe kompetenter psychologischer Fachkräfte, damit sie ihren psychischen Stress lernen zu bewältigen. Marie Theres beäug’ deshalb derartige Heilsbringer Organisation mit großer Aufmerksamkeit bzw. mit Distanz. Deren Füh-rungskräfte ein Gewinnstreben mit einem Alleingültigkeitssiegel belegen, das an Fragwürdigkeit kaum mehr zu überbieten ist, wie sie meint. Die sie mit dem Vermerk „Antidemokratische Tendenz“ belegt. Personen mit wenig gefestigten psychologischen Strukturen werden leicht Opfer derartig‘ religiöser, militant‘ gestraffter Gesellschaftsformen. Indem sich Menschen bei ihrer Seelensuche zu derartigen Vereinigungen hingezogen fühlen und sie erleiden dabei nicht selten mehr als nur seelischen Schiffbruch. Auf den die Betroffenen liebend gerne verzichtet hätten, wenn ihn klar gewesen wäre, in welches finanzielle Abenteuer sie hineinschlittern. Und sie kenne derartige Fälle aus ihrer Praxis und sie schweift in die Bemerkung, was unter dem Zentralbegriff Esoterik mit ihren speziellen Solisten zu verstehen ist, ab. Die mit ihrer ange-hauchten Philosophie von Hang zum Geldverdienen, praktisch über allen Wolken des Verstehens liegen, wie Marie Theres sich hierzu ausdrückt. Ja ja, sie geht nicht gerade zimperlich in ihren Äußerungen um, mit diesen flachhals Psycho Experten seelischer Spezialität. Denn ihrer Mei-nung nach fehle vielen eine adäquat‘, qualifizierte bzw. studienbezogene berufliche Fachaus-bildung, wobei Praktiken gehandhabt werden, die die Psyche eines Menschen auf eine gewisse Weise beeinflussen. Indem sich manche Personen seelischen Prozeduren aussetzen bzw. unterziehen, die sich dienlich nicht zum Besten an Vorteil für diese Klienten erweisen, erwiesen haben!
    Es tummeln sich zu viele Möchtegerns selbsternannter Hellseher wie Channels, gleich Geisthei-lern wie Jenseitsexperten in dieser Schau von, mit Psycho Szenen-bildern, die mit fragwürdigsten Obliegenheiten operieren. Deren Authentizität an Qualität oft mehr als nur zu wünschen übrig ließ, lasse, so Marie Theres, als das man derartige Experten auf die Menschheit los lassen könne, wenn es um die persönliche geistige Unabhängigkeit eines Menschen geht. Dann dieser Satz von ihr: Das Kommunizieren mit einer höhergestellten Wesenheit entpuppt sich nicht selten, oder zu meist als ein Segment des eigenen Unbewussten und zu diesem Punkt nimmt sie sich als promovierte Psychologin; an Hand praxisbezogenen Erfahrung kein Blatt vor den Mund. Denn viele Menschen weisen oft, zu oft große seelische Defizite auf, die aufgearbeitet werden müssen, damit die davon betroffene Person, ihr seelisches Gleichgewicht wieder erlange.

  • #236

    Der Seelenwanderer (Samstag, 17 Oktober 2020 16:40)

    Seite 38
    Es lohnt sich auf jeden Fall für Menschen, die mit einer derartigen Thematik behaftete sind, Ge-spräche mit einem erfahrenen Psychologen, Psychologin zu führen. Und das gilt im Besonderen so ihr Credo; für jene, die zu ihrer Lebensmitte wieder zurückkehren wollen, möchten, insofern diese jemals eine hatten und sie meint allgemein gesehen: Wenn Menschen durch Esoterik einen Nutzen für sich selbst verbuchen können; möchte sie dieses Gebiet nicht ganz verteufeln. Aber bei ihr schwinge immer eine gewisse Skepsis sonderbarer Resonanz an Fragwürdigkeit mit einher und sie setzt mit etwas spöttischer Redeweise wie folgend nach:

    Vielleicht ist es die heile Welt, die sich mit Esoterik im Ultra Plus leichter finden lässt, als die von Tausend und einer Nacht. Einem Nebulös von, an Irgendwas, dass sich nicht näher beziffern noch köstigen lässt. Nichts gegen ein sogenanntes Engelgeflüster, wenn sich bezugsbezogen innerseelische Türen öffnen. Bedenklich erscheinen ihr allerdings Muster von Erleuchtungsse-minaren und sie runzelt unter diesem Begriff ihre sonst doch noch sehr glatte Stirn. Da Teilnehmer derartiger Seminare meist tief, tief in ihre Tasche zu greifen haben, was den finan-iellen Sektor zu diesem Themenbereich anbelangt und ob sich letzten Endes der erhoffte Erfolg einstellt, ist mit einem mehr als nur großen Fragezeichen bestückt und nun möchte sie dieses Thema auf sich beruhen lassen, denn sie habe nun genug erklärt.
    Marie Theres hat, was unter dem Begriff Religion zu verstehen ist, seit jeher ein gespreizt‘, gestörtes Verhältnis in sich verspürt. Wenngleich ihr Ex Schwager der Erzbischof von Reims doch ist und sie meinte: Selbst wenn Henry die Kardinals-würde erlangt, oder gar einst ins höchste Amt der kath. Kirche berufen werden sollte. Würde das bei ihr kaum eine religiöse Reaktion auslösen. Ja ja, sie tut sich sichtlich, wahrlich schwer mit der katholischen Glaubensphilosophie, wie sie selbst zugibt und das im Besonderen, was einen `Gottvater, Sohn und heiligen Geist betreffend betrifft, angehe. Eine merkwürdige Empfindung verspüre sie zu den so genannten Marien Erscheinungen, wie die von Lourdes und Fatima und so.
    Es mag ja richtig sein, so Marie Theres weiter. Dass die Erscheinung von Lourdes, die sich Ber-nadette gegenüber als die unbefleckte Empfängnis bekundete, etwas oder noch mehr Überir-disches an sich hat, hatte. Aber, hat die Erscheinung auch wirklich mitgeteilt, dass sie die Mut-ter von Jesus sei? Oder ist das nur eine hinzugefügte Variante interpretierter Annahme von Auslegung seitens der kath. Kirche. Sie komme mit dieser Erklärung von Darstellung nicht recht zurande, wie sie offen zugibt. Ihr, ihr fehle etwas Wesentliches an Inhaltsweise, die mehr Auf-schluss ergebe, damit sie zufrieden sein könne, könnte. Denn wer von Berufswegen her, mit der Psyche des Menschen hat zu tun, dem öffnen sich Bewusstseinsfelder, die sich in rein religiöser Sichtweise nicht analysieren, noch decken lassen. Zwar kann man Menschen aufgrund ihrer Verhaltensweisen nach Kategorien einordnen, aber die Komponenten der Psyche sind in ihrer Komp-lexität zu vielfältig und weder die Geisteslehre noch die Geisteswissenschaft kann das Phänomen Psyche als solches zufriedenstellend aufklären, wenngleich,,,, mehr verrät sie nicht. Dann doch noch: Es waren bisher immer nur Versuche, hinter das Geheimnis Seele bzw. Psyche schauend zu kommen und wie Marie Theres’ einräumend betont. Dann wird sie etwas vornehmer, die gute Marie Theres in ihren Worten:

    Die Psyche des Menschen hat etwas Göttliches an sich. Sie persönlich hegen aber nach wie vor den Verdacht, dass es sich bei der Erscheinung von Lourdes, um eine innere Spiegelung der hohen Seele von Bernadettes Soubirous handle, die im Gewand an Vision einer Madonna bedienend sich dieser gegenüber zeigte.

  • #235

    Der Seelenwanderer (Samstag, 17 Oktober 2020 16:38)

    Seite39

    Letztlich ist und bleibt es ein Geheimnis, das die moderne Geisteswissenschaft, Geisteslehre in ihrer speziellen Sicht, auch heute noch nicht zu entschlüsseln weiß, kann, konnte und das findet sie wiederum tröstlich, so ihre subjektiven Meinung zum Spektrum Marien Erscheinung(en)! Marie Theres beäug‘ die kath. Kirche ihres immer noch praktizierenden Zölibats angesäuselt.
    Indem die Kurie einer Lockerung, oder gar Aufhebung dieser Doktrin sich selber im Wege steht und sie meint mit einem scheelen Auge und Achselzucken. Vielleicht geschied in dieser Disziplin ein kosmisches Wunder und hierzu wären katholische Priesterinnen die richtige Alternativen. So dass auch hohe geistliche Würdenträger den Bund einer Ehe eingehen können und das führe zu Ausgewogenheit bei vielen und nehme den selbigen den Geschmack von Einsamkeit. Aber sie bezweifle, dass das Relikt Zölibat, aufhebend physische Realität werde und in diesem Sinn wirft sie einen dreiviertel Blick auf die Männerzunft der katholischen Kirche und äußerte sich etwas sarkastisch mit dem Spruch.

    „ Die zunftbegabten Herren des himmlisch keuschen Bundes der
    katholischen Kirche, bestrafe ihre Gottesmänner mit dem Zölibat.
    Damit die ewig keusche Reinheit erhalten bleibe, von einem ver-
    schwiegenem Pfand. Das zu Lasten, dem des Weiblichen gehe
    und somit eine innerseelische Ausgewogenheit verhindert werde
    Amen“.

    Weitere Worte ihres original, exorbitanten Textes, wurden aus Höflichkeitsgründen nicht festge-halten - man verstehe! Ja, ja - Marie Theres ist schon ein Sonderfall weiblicher Intuition von einer Seelenklempnerin, oder bestehen hierzu irgendwelche Zweifel? Und sie hopste mit nachfolgen-den Worten hinterher. Was die Missbrauchsfälle von Geistlichen an denen ihnen anvertrauen heranwachsenden Kindern wie Jugendlichen vergangener Zeit betreffe. Hierzu besteht eine Lücke menschlicher Größe, mehr sage sie nicht. Denn sie wurde von einem mittelschwerer Hus-tenanfall überschattet. Den ihr vermutlich eine verstorben‘, moralisch hochstehende Geistlich-keit als Buse ihres vorlauten unkeuschen Geschwätzes wegen zusandte. Dann kam sinnbegabt das kleine Einmalseins von einem Eingeständnis, wie aus heit‘rem Himmel bei ihr hervor, mit: „Wenn bei allen Marienerscheinung, es sich nicht immer um dasselbe Bild von Gestalt handelt und wenn nicht“, was dann. Dazu müsste sie erst ihren Ex Schwager Henry, den Erzbischof von Reims wohl fragen. Soweit Marie Theres, Exfrau von Jean, einer Madam die mitten im Leben steht. Dann züngle sie mit spitzer Stimme Worte, dass das Aufschlussreiche geistigen Portals im Kartell der von Anima, wie dem des Animus liege und sich als Charakterbilder bei den Menschen zeige. Letztlich liege die Sinnesweisung aber bei den Archetypen, von denen die meisten Men-schen keine Ahnung haben welche Rolle diese in ihrem Leben spielen. Die einen Menschen in den Abgrund den des Wahnsinns führen können. Ihm aber auch die Gönnerkraft zuhöchst erfahrbarer Kunst Begabung musischen Quartetts, segnend ins Ohr oder in die Hände legen. Und sowohl als auch besitzen die Menschen Willensfreiheit, die sie für ihr persönliches Wohl, aber auch für die Gemeinschaft nützen sollen und damit wäre alles gesagt an Präferenz in Punkt Psychologie, Seelenkunde, Geisteslehre, Archetypen, Traumanalyse und Marie Theres dann doch noch weiter mit:
    Traum hin, Trauma her, das Leben will gelebt sein wie werden und zwar durch uns. Dann verliert, rutscht sie gedanklich in die authentisch‘, bewegende Geschichte einer ihrer Klientin ab, mit dem Absatz: Was ist eigentlich ein Narzisst, gleich Stoiker?

  • #234

    Der Seelenwanderer (Samstag, 17 Oktober 2020 16:37)

    Seite 40
    Indem ein Mann, die von ihm Auserwählte bei Tag und Nacht observiert, bis diese gedungen, geschmeichelt dessen Widmungen: Du liebst mich. Du gehörst zu mir; mit kaum zu über-bietender Aufmerksamkeiten überhäuft. Ob die Angebetet letztlich der wört-, schriftlich‘ versteckten manischen Offerte erlieg‘, erlag. Dessen nachfolgend‘ gehandhabte Erniedrigungen in Form persönlicher Besitzergreifung, sie in die Exzesse rücksichtsloser Unterwerfung an Selbs-verleugnung ihrer menschlichen Existenz zu treiben versuchte. Indem sie in Art Erlösergott zu ihm aufschaue. So in etwa ließe sich das dogmatisch geforderte Vorstellungsbild dieses Stoikers, einer ihrer Patientin gegenüber bezeichnen, die sich in eine Beziehung mit einer derartigen Person einließ. Die letztlich in der seelischen Zerstörung ihrer Klientin drohte zu enden. Hätte diese nicht Zuflucht bei ihr gesucht wie gefunden. Marie Theres zieht nachdenklich ihre feine Nase ein wenig hoch und meint zu sich selbst. Das Faktum Narzisst wird wohl nie aussterben auf dem Planeten Erde solange es irdische Menschen gibt und damit Ende ihr Plädoyer. Marie Theres ist eigentlich eine wunderbare Frau, die irgendwie vom Begriff Liebesglück stark ver-nachlässigt war, wurde. Die Beziehung mit Ismael Ruwanoff, einem jüdischen Galeristen, der vor 30 Jahren von Russland nach Frankreich emigrierte. War über eine gewisse Zeitspanne mit Marie Teres leiert. Aber da passte Vieles nicht, wobei die religiöse Tradition die Ismael pflegte, eine ausschlaggebende Rolle hierzu spielte. Und dann kam aus heiterem Himmel eine Offerte zu ihr in die Praxis, die es in sich hatte, aber der Reihe nach:
    *
    Paris, Sonntag den 17. Mai 2048 / 8 Uhr 35. Das Wetter leicht bewölkt. Sonnenaufgang 6,07 Uhr. Wetterlage, frühlingshafte warme Temperaturen mit örtlichen Gewitterschauern. Marie Theres sitzt gedankenversonnen am Frühstückstisch in ihrer Wohnung im Stadtteil Le Marias von Paris. Sie sinniert ein wenig über allgemeine klischeehafte Vorstellungen, was eine Bezie-hung zwischen einer normal begabt‘, veranlagten Madam, mit einem Hinterfeld gefühlsmäs-siger Erfassung an Lebenserfahrung. Sowohl privat als auch auf dem beruflichen Sektor in Punkt Ehe, gegenüber ihrer jetzigen Beziehung zu einer Gendermadam ausmacht. Und sie durchleuch-tet nachhaltig die Tage, die Jahre ihrer vergangenen Ehe mit Jean Louis de Loquar, wo die punk-tuellen Unterschiede hierzu liegen, lagen. Und sie sortiert sorgfältig den zwischenmenschlichen Bereich und genau in dem Augenblick, wo ein Marienkäfer sich auf die mit zarten Blumen be-stückte Vase, die auf dem morgendlichen Frühstückstisch steht, niederlässt. Erhellt ein Sonnen-strahl, schrägeinfallend durchs das offene Fenster am Vorhang vorbei. Wie auf Flügelschwingen kommend, das sonntägliche Zelebranten an Frühstücksszene in ihrer Wohnung, an dem zwei Personen im Morgenmantel sich gegenüber sitzen.
    Die andere Person erhebt sich etwas von ihrem Sitz, um über die Kaffeekanne hinweg, nach dem Honig zu greifen, den sie gedenk‘ auf das halbierte Baguette, das sie bereits mit Butter hat beschmiert, löffelmäßig aufzutragen. Wobei ihr der Satin Morgenmantel in unschuldiger Manie über die Schultern, wie riesendes Wasser gleite hinab, so dass sie mit entblößter Oberkörper stehe da. Marie Theres tangiert, reagiert wie elektrisiert, obwohl sie den Körper dieser Gendermadam bereits kennt, nicht mehr magisch unbewusst, dem Trend von Wandel der Zeit verfallen. Sie ist hellwach mit Blick auf den schlanken sensiblen weiblichen Oberkörper. Von einem unbe-deckt fast jungfräulich‘, wenngleich etwas in die Jahre gekommen, erregendes Faustopfand, nicht zu klein bemessender Oberweite. Die in ihrer elementaren Spitztüten Form, dunklen Knospen, leicht wippend sich bewege, als wären sie aus Götterspeise gegossen, die sich Marie Theres gegenüber präsentieren. Ja, sie genießt sichtlich das sich ihr bietende Ambiente, wenngleich sie sich bereits in einem konservativ‘ schon angehobenen Lebensbereich an Jahren befinde; stellt diese delikat erotisch‘ wirkende Konstellation eine Herausforderung weiblicher Macht an Szene, die von ihrem Gegenüber an sie ausgeht dar.

  • #233

    Der Seelenwanderer (Samstag, 17 Oktober 2020 16:36)

    Seite 41
    Alyson, so der Name dieser Gendermadam, ergreift mit nach vorn bückender Geste Marie Theres linke Hand, um ihr einen wahrhaftig sinnlichen Handkuss zu widmend und zieht alsdann ihren Morgenmantel wieder hoch. Eine Szene an Handkuss die Marie Theres seit ihrer Trennung von Jean vermisste. Aber das Kapitel Jean Loui ist längst zu den Akten gelegt, indem diese Kurz-notiz mehr an sie selber ergeht, als an das Pendant, das ihr am Frühstückstisch gegenüber sitzt und sie meinte an diese gewandt.
    Wer hätte vor Jahren gedacht, welche Begegnung an Bewegung mir das Schicksal ins Haus spült. Nein, Marie Theres ist nicht lesbisch/schwul geworden. Ihre Psyche hat bei ihr nur diese Seite von Tür geöffnet, die ihr bisher war so fremd, den ihr Gegenüber ist wie schon erwähnt, eine Gendermadam, die mit einem männlichen Tribun ausgestattet ist. Soviel an Wissen zur augen-blicklichen Lebenssituation von Marie Theres. Einer Madam mit promovierter psychologischer Berufserfahrung. Und sie kennt sich bestens aus in dieser Materie von „Oh“ bis „So“, jener speziellen Ideologie von Sigmund Freud dem Wiener. Im Besonderen ist es aber das Portal von C.G. Jung dem Schweizer Seelenarzt und Begründer der analytischen Psychologie. Viel gespro-chen wird zwischen Marie Theres und Alyson nicht. Es ist mehr eine still‘ genießende Wochen-ende Beziehung, indem jede ihren Freiraum eigener Wohnung beibehält, wenigstens ist das vorerst so. Und die beiden schmunzeln einander zu, wie ihre Beziehung zu Stande kam. Wo wie schon hingewiesen aus heiterem Himmel ein verschwiegener Tatbestand an Offerte, sie überrumpelnd überraschte, so Marie Theres eingestehend und so lässt sich die Situation wie folgend interpretieren. Die in Form eines Zeitgeistes unbewussten Zeitimpulses wie ein Zufallstreffer kontaktsuchen zu ihr in die Praxis kam in Gestalt von Alyson einer Gendermadam. Modisch weiblich gesteilt, versehen mit Kurzhaarschnitt von einem Business Erscheinungsbild. Smart gegliedert, gekleidet war sie, diese Person. Die von Anfang an seltsam in ihrer Art auf Marie Theres wirkte. Zwar weiblich bedacht, doch mit einem Schuss männlichen Augenaufschlag, der delikat gewürzt eine gewisse Exotik spiegelte, wie man so sagt. Ja, sie fühlte instinkthaft riechend mit ihrer Nasenspitze, diesen Exponat anhaftender Tatbestand und sie war vom ersten Blick an erotisch infizierte, von dem Wesen dieser Gendermadam, die ihre Praxis aufsuchte.
    Thema ihres Besuches war das Klimakterium einer noch nicht bewältigten Trauer. Indem und obwohl die Krankheit mit Todesfolge ihrer Intimfreundin bereits mehr als 2 ½ Jahre liege zurück, belastet dieser Verlust nach wie vor ihre Psyche, so die Klientin zu Marie Theres. Die ohne viel Worte zu gebrauchen, wie ein Seelenbad auf das Gemüt dieser Gendermadam wirkte. Und so entstand mit fast verbotenem Moralbegriff ein Geheimnis zwischen den beiden Personen. Wenngleich die ersten Gespräche nach wie vor Gegenstand der von Trauer waen. Trat mit jedem Besuch von Alyson in Marie Theres Praxis, dieses Thema immer weiter in den Hintergrund, bis es letztlich nicht mehr Gegenstand ihres Gespräches war. Dafür begann, fing verdeckt, verknüpft ein spezielles Seelenspiel mit noch nicht eingestandenem Interesse seitens bei Marie Theres zu Alyson an. Die mit feinem Tastsinn sie belegte und so wurden die Gespräche immer offener zwischen den beiden. Man könnte hierzu glatt sagen:
    Alyson trat wie eine smarte Glücksfee in das Leben von Marie Theres ein. Altersmäßig wirkte diese wie eine im Finale sich befindend‘ Stehende, mittlerer Zeitepoche und sie will und möchte ihre männliche Seite als Gendermadam bezugsbezogen mit ihr, Marie Theres ausleben. Alyson suchte nicht im Schwulen/Lesben Milieu. Nein, das ist nicht ihr Stiel worüber Gazetten unver-hohlen berichten. Sie sei frei gegenüber diesem Gedankengut, wie Alyson deutlich betonte. Viel-leicht war der Weg eine Art Vision an Variante unbewusster Zufallsstimme höherer Grade, die mich zu dir herführte.

  • #232

    Der Seelenwanderer (Samstag, 17 Oktober 2020 16:34)

    Seite 42
    Wer weiß schon um die Gunst, wie ein Künstler höherer Grade seine Muse pflege, indem das Allwissende durch bestimmte Umstände mich dazu bewegte, dich Marie Theres aufzusuchen. Ja, so in etwa ließe sich die Beziehung der beiden betitelnd beschreiben und sie plaudern ein wenig über die Situation an Findung, wie diese zustande kam.
    Marie Theres besitze einen Charme weiblicher Intuition, den Alyson auf ihre Weise nach der 8. Sitzung auf der Couch begehrlich fand. Alyson wie gesagt; mittel groß, grazil, agil, smart in ihren Körpermaßen. Blond auch etwas aufgehellt und wie schon hingewiesen mit exzellent gesteiltem Kurzhaarschnitt. Sie wirkt figürlich mädchen-, knabenhaft, ist oberkörperlich aber mit einem weiblichen Attribute ausgestattet, den sie bei ihren ersten Praxisbesuchen wie nicht vorhanden kaschiert, unter ihrer jeweiligen Bluse verdeckt trug. Wenngleich gewisse Punkte etwas erahnen ließen. Die allerdings beim 9. Besuch von Alyson in Marie Theres Praxis deutlich sichtbar zu Tage traten. Alyson diesmal in einer engen blauen Hose, dazu leichte Sommerschuhe sowie einen auf ihre Figur zu eng gestrickten Baumwollpullover, so dass ihre Oberkörperkonturen etwas über-trieben zur Geltung kamen. Marie Theres inspizierte aufmerksam Alysons Körperbild, die jetzt nicht auf der Couch, sondern in einem Sessel Marie Theres gegenüber nahm platz und das Ge-spräch der beiden, besteht jetzt aus gewissen anderen Bedürfnissen.
    Angefacht und nicht zuletzt durch das Erscheinungsbild von Alyson, ist Marie Theres innerlich von sich selbst leicht entsetzt. Sie kann ihren Bann von Alyson nicht lösen und diese ist gewillt von Marie Theres gestreift zu werden. Dann doch: Marie Theres löst sich eiserner Disziplin gedanklich von dieser Gendermadam und meint zu dieser: Alyson, ich als normal veranlagte Ma-dam, finde dich; lass mich das mal so erklären: Von Berufswegen her bin ich psychoanalytische Therapeutin wie Neurologin und nun sitzen wir beide sinnlich erregt uns sehr nah gegenüber. Ja ich verspüre dein Verlangen nach mir. Du musst mir aber Zeit für eine Entscheidung einräumen, was ich letztlich möchte und wie ich als Frau zu mir selber dabei stehe! Und zu welchem Ent-schluss ich komme, das alles ist völlig offen. Deshalb brauche ich eine ausgedehnte Ruhepause. Und so verstreichen zig Wochen in denen keinerlei Kontakt zwischen den Ladys bestand. Bis Alyson von sich aus Marie Theres und dieses Mal in deren Wohnung ohne jegliche Vorankün-digung aufsucht. Sie fiebert der Begegnung mit Marie Theres geradezu entgegen. Auch diese ist seit Tagen nervös unruhig. Sie fühlt, spürt förmlich was Alyson vorhat und so steht diese nicht ganz unerwartet vor Marie Theres Wohnungstür und läutet. Die Tür geht auf und die Madames stehen sich in unerfüllter Liebe gegenüber. Nein, sie fallen sich nicht um den Hals. Die Begrüßung ist sachlich freundlich, fast zu neutral, mit etwas unterkühlt Höflichkeit an Verdrängung, des-wegen sind die ersten Worte der beiden rein rituell. Wie geht es dir und so weiter…….
    Die beiden befinden sich im Flur bzw. an der Garderobe. Alyson heute mit leichten Sommer-mantel, darunter trägt sie eine elegante schwarze dreiviertellange Hose mit farblich dazu pas-senden Pumps. Marie Theres nimmt von der Rückseite her gesehen ihrem Gast den Mantel ab, um ihn an der Garderobe aufzuhängen und dreht sich abrupt frontal zu Alyson um. Deren Oberkörper ist in eine weiße Chiffon Bluse gehüllt, ohne jegliche Unterwäsche. Zart beseelt ele-gant durchschimmernd ist deren Haut, freibedingt ohne BH und Unterhemd ist der Anblick, der sich Marie Theres bietet. Sie stiert geradezu tastender Augen erregt auf das weibliche Elixier an Geblüh, das wie eine Droge erotischen Effekts an Lust in ihrer analytisch gesalbten Psyche eine Gefühlserfassung an Stau bewirkt, auslöse. Die nicht abgestorben war noch ist, wie man viel-leicht meinen könnte. Vielmehr wurde mit dem Auftauchen von Alyson bei Marie Theres heute, eine sinnliche Offerte gewissen Bedürfnisses bei dieser geweckt, die gelebt werden will wie möchte und das ohne Altershintergrund.

  • #231

    Der Seelenwanderer (Samstag, 17 Oktober 2020 16:33)

    Seite 43
    Marie Theres fängt sich wieder und führt Alyson ins Wohnzimmer und stellt dieser nebenbei die Frage: Möchtest du Kaffee oder echten englischen Tee. Alyson mit: Bitte wenn, dann nur Tee. Soweit die ersten Augenblicke an Begegnung der beiden nach Wochen. Ja genau so ließe sich die Beziehung der beiden betitelnd beschre-iben. Mehr an Info gleich Daten wird aus Diskretion persönlicher Achtung und Respekt Marie Theres wie auch Alyson gegenüber nicht weiter gewährt. Denn die Achtung persönlicher Intimsphäre hat immer Vorrang vor dem entwertenden Geschwätz dieser Welt, dass sollte jeder bedenken, der diese Zeilen liest, sie hat gelesen. Und so fehlt nur noch das eine; das aus Gänseblümchen geflochtene Kränzchen auf dem Haupte der Maid. Die unschuldig gesprochen, gezeugt durch die Hymne schuldiger Frucht vom Lebens-baum der Erde. Der ist, ward bestäubt mit dem Stachel des Schicksals menschlicher Größe wie auch Not. Eingetaucht vergebliche Mühe in das Amen der von Zeit, mit dem Blick auf die ange-hobene Peripherie, dem Rande der Atmosphäre in seinem Phänomen der von Tradition indivi-duellen Wirkens. Weder verschluckt noch verloren gegangen zu sein im Schlund vergangener Nächte derer von Schwärze, im Etat brüchiger Reden stilistischer Epoche. Den trivialen Mächten des Lebens zu trotzen, im umfassenden Wirken an Wissen gerecht zu sein und so schaut Euch um, was sich weltweit in gegenwärtiger Zeit spielt ab auf dem Planeten Erde, die die Eurige, wie auch der meinige ist und ich lausch, hör‘ Jemand zu mir sagen den ich nicht seh‘, ihn/sie aber fühle:
    Ich suchte die Unsterblichkeit auf dieser Welt, konnte sie aber
    nirgend finden auf dem Planeten Erde. Denn ich trage sie in
    mir selbst, als Gabe der von Licht meiner heiligen Seele.
    Der Seelenwanderer

  • #230

    madison hailey (Sonntag, 11 Oktober 2020 00:33)

    Mein Mann kam zu mir und entschuldigte sich für das Unrecht, das er getan hatte und versprach, es nie wieder zu tun. Seitdem hat sich alles wieder normalisiert. Vielen Dank, Dr. Bante, dass Sie meine zerbrochene Ehe gerettet haben. Dr. Bante ist der beste Online-Zauberwirker, der mächtig und echt ist. Mailen Sie ihn jetzt heute. E-Mail an ihn: Droboitezazabo @ gmail.com oder Rufen Sie ihn an oder senden Sie ihm eine SMS auf WhatsApp: (+1 (319) 246-2035

  • #229

    D (Montag, 07 September 2020 17:10)

    Liebe, verehrte Leser Gästebuch „ Spiritueller Verlag“,
    habt Ihr Lust aus der Legende - „Die Mythe“ – des zukünftigen letzten Papstes der katholischen Kirche mystischer Begegnungen zu lesen. Dann seig Ihr richtig. Dass Ihr Anteil nehmt, was unter anderem in den kommenden Jahren zum Teil vielleicht auch Wirklichkeit wird, werde; aber wie hingewiesen, vielleicht. Und hierzu mein Dankeschön an die „Ladys und Gentlemen“ vom Spirituellen Verlag , gegebener Möglichkeit Eintragungen zuzulassen.
    Ach ja, da wäre noch: Wenn der „gallische Hahn“ zum 4 x kräht, beginnt jene Epoche von der man sagt: Die Zeit besinnt sich ihrer Aufgabe t‘wegen. Die im Jahre „33“, wo der „Hahn dreimal krähte“ und die Epoche des Christentums begann. Die irgendwie in der Gegenwart befleckt, all der Gräueltaten dieser Welt, ist ihrer über-drüssig und liege wie zerfetzt im Schatten der Erde selbst. „SIE“ gilt es, neu zu ord-nen, indem was weiter auf Erden geschehen soll und dazu müsst Ihr in die Tiefe Eures Herzens gehen. Denn dort liegt alle Antwort für Euch parat. Das bedeutet! Die Mystik ist aller Menschen Erbe von einem Seelenspiel. In ihr liegt aller Welten Sage (Sorge), die sich zu authen beginnt in dieser Zeit, von und mit einem Umbruch unverdauter Lebensstra-tegien, die alles durcheinander wirbelt. In diesem Sinne gibt es aber keine Weltverschwörung, das ist potentieller Unfug, hört Ihr‼ Es sind die Archetypen die mit ihren Strukturen hinter den Dingen des Lebens stehen, die Ihr nicht, oder kaum begreift. Habt Ihr „verehrte Leser“ dies, so meine Frage an Euch verstanden und wenn nicht. Dann mein Hinweis: Lest Ludwig Staudenmaier’s Buch. „ Die Magie als experimentelle Naturwissenschaft und ich hoffe, Ihr erkennt Euch in Eurem Rollenfach als irdischer Mensch. Und nun zur Seite 57 aus dem Buch „Die Mythe“
    Besonderheiten in das Leben von Henry und Jean einzwängen. Aber das Leben ist manchmal voller Überraschungen und wer weiß, ob nicht hinter der nächsten Straßenecke eine zwischen-menschliche Begegnung seit ewig langen Zeiten erpicht darauf warte, als vorletztes Puzzle in das Lebensraster bzw. Bild der beiden einzu-passen; warten wir’s ab.
    Nun nach der Aufwart bei der poste de Police am nächsten Morgen, begibt sich Henry wie ver-abredet allein hin zur Kathedrale de Saint- Pierre et Saint Paul, so die Namensbezeichnung der Kathedrale zu Nantes. Er betritt bedachten Schrittes den sakralen Kirchenbau mit schnurge-radem Ziel hin zur Raute. Dreht sich vorher sorgsam nach allen Seiten um und setzt alsdann seinen rechten Fuß ins Real dieses Feldes. Ein sonderbares Gefühl wird ihm dabei zu teil, so dass er sich ein wenig schwindlig fühle und zieht alsdann den zweiten Fuß ins Feld hinein. Aber die erhoffte Situation geistiger Führung bleibt ihm versagt. Dennoch weilt er trockenen Mutes wie eine hoffnungsvolle Ackerblume Wegwarte in der Raute und genau in dem Augenblick, wo er sich entschließt, das Refugium Sondertafel verlassend frei-zusetzen, erleidet er von hinten einen Stoß, der ihn fasst zu Boden zwingt, den er dennoch wacker übersteht. Sich aufrechtstehend dreht und erblickt eine männliche Gestalt, die ihm in Augenhöhe gegenüber steht. Die Person eröffnet nun das Gespräch indem diese zu Henry sagt:
    „Ach Monsieurs Père Eminenz haben doch noch einmal zurück gefunden, wie
    wunderbar“. Ich dachte schon meine Botschaft auf dem Smartphone sei nicht angekommen, aber wie man sieht, hatte ich Glück und Erfolg. Henry etwas irritiert, doch gefasst in seiner Erwiderung:
    Eine Begrüßung in Art Rückenprellung, das ist nicht gerade die feine französische Ar, derer ich mich erfreuen könnte, einen Besucher mit einer derartigen Gröblichkeit zu empfangen ist verwir-rend, wenn sie mir diese Bemerkung von Antwort erlauben Monsieur. Henry erlebt in diesem Augenblick einen ungeahnten Energiezufluss, als wachse er buchstäblich über sich selbst hinaus und gewinne zusehends an Sicherheit.

  • #228

    Der Seelenwanderer (Montag, 07 September 2020 17:07)

    Seite 58
    Sie, ist, war geradezu beabsichtigt, indem sein Gegenüber mit folgenden Worten Stellung bezog: Eminenz, glauben Sie mir, ich bin bestens über sie im Bilde, was mit ihnen und in ihnen vorgeht und geschah. Es ist, es war die Kraft, die sie etwas ungestüm überrannte. Ja sie drang buch-stäblich wie ein Duschvorgang in sie ein und so bedarf es, dass ich mich vorstelle. Ich bin Lars Björn der Wikinger, wenn sie so wollen und habe euch wichtiges mitzuteilen.
    Wir konnten nicht zulassen, dass ihr mehr als nur gefährdet ward. Deshalb der Unfall mit Todes-folge für den jungen Mann. Dieser hatte seine Chance, die er redlich für seinen Werdegang als irdischer Mensch nicht nutzte, um seinem Charakter eine andere Struktur einzuverleiben. Er missachtete durch seine Verhaltensweise diese Dinglichkeit, wobei er sie mehr als nur unter-schritten hatte. Es ist und ward von euch mehr als nur lobenswert Eminenz, dem Sterbenden euern Frieden anzubieten. Er war gerade dabei zu zustechen, weil ihr seiner Forderung nach Geld, schnell genug nicht Folge leisten konntet. Ja, der Bettler kam in Gestalt der Doge euch zu Hilfe. Der junge Mann hatte alle Warnungen in den Wind geschlagen, die ihm zuteilwurden. Er wusste nicht nur unbewusst zu genau, dass, wenn er noch einmal dem Versuch startet und dabei einem anderen Menschen mit dem Tode drohe, er es ist, der an der Reihe ist, sein physisches Leben zu verlieren. Deswegen solltet ihr dem Vorfall keinen weiteren Gedanken an Schuldgefühl verschwenden Eminenz. Henry ist sehr besonnen, schaut seinem Gegenüber in die Augen und erwidert:
    Ich danke euch für die Aufklärung. Aber erklärt mir doch bitte. Kann ich für das Seelenpotential diesen jungen Mannes in irgendeiner Form noch etwas tun. Nein, so Lars Björn wörtlich. Dieser muss lernen, dass er ein Teil des Ganzen ist und er hat seine Art von Benehmen anderen gegen-über so auszurichten, dass sie von anderen respektierend auch angenommen werden kann. Er wird es lernen, auch wenn es für ihn noch mehrere irdische Leben dauern sollte. Aber irgend-wann hat, wird er das Spiele von Gut und Bös erkennend begreifen und in diesem Sinn erübrigt es sich, in dieser Angelegenheit weitere Gedanken zu verschwenden Eminenz! Er wird seine Le-bensart und Weise darauf einstellen zuhaben und da führt kein Weg vorbei, so ist es, verehrter Erzbischof und das gilt für alle Menschen, die als Säuglingen in die physische Wirklichkeit der Erde eintreten. Henry hat bezüglich noch die Frage, ob es noch eine weitere Bedeutung des Schlages von vorhin gebe?
    Des fremden Kommentar darauf: Das war zugleich auch eine Prüfung, mit der ihr eure Standfes-tigkeiten bewiesen habt, die auch in folgende Worte gekleidet sein könnten. Indem ihr diese Art von Ritual für euch selbst unbewusst habt bestell, wenn sie verstehen Sir Henry und soweit habe ich meine Mission euch gegenüber erfüllt. Ihr sollt wissen, dass ihr im Verbundsystem eurer, wie unserer Wesenheit steht und in diesem Sinn wurde das Erscheinungsbild von Lars Björn immer transparenter, bis dieser letztlich in der Säule, wie auf dem Video ersichtlich war, praktisch gesehen sich in Luft auflöste. Henry mit tiefem Atemzug, wobei ihn nachfolgender Gedanke mehr als nur streifte. Er müsse unbedingt das Grabmal von Franz den II in der Krypta aufsuchen. Es war für ihn, wie wenn er einem Sog folgten müsste, der ihn ins südlich Querschiff beorderte und nun steht er da, vor der letzten Ruhestätte, des letzten bretonischen Herzoges. Das von dem Bildhauer Michele Combe und seinen Mitstreitern pardon Mitarbeitern in fünfjähriger akribi-scher Arbeit aus dem Marmor herausgearbeitet wurde. Ein Kunstwerk das seinesgleichen sucht auf dieser Welt, so Henry sich eingestehend und er umrundet das Grabmal in tiefer Verinner-lichung, bleibt plötzlich stehen. Denn wie ein Funke ist dieser Impuls, der ihn geradezu überman-nend beseele, als er die Statuen der 4 Engel in Augenschein nimmt, nehme. Die 4 Nonnen, keimt es blitzt in ihm auf und er schmunzelt vertrauensselig vor sich hin und das nicht nur innerlich, denn fast wäre ihm ein lauter Lacher entwischt.

  • #227

    Der Seelenwanderer (Montag, 07 September 2020 17:05)

    Seite 59
    Es waren also diese Engel, die ihn wie Bruder Jean an der Naseherum herum führten, davon ist er felsenfest überzeugt. Er hat das Seidentuch von Jean bei sich, zieht es hervor und fährt damit jedem Engel über dessen Flügel. Ein Windstoß belebt das Tüchlein und hätte es Henry beinahe aus dessen Hand entführt. Dennoch bleibt alles ein lockeres Spiel erhabener sinnlicher Wirklichkeit und wie ein sanftes Summen erhebt der erste Engel seine Stimme und spricht:
    „Ich verkörpere die Tugend der von Gerechtigkeit und Ihr seid einer meiner Lieblingsschüler, Henry Gabriel Emanuel de Loquar. Seid Ihr bereit eine Bürde auf Euch zu nehmen, die ich Euch mit Inbrunst in Euer, in Dein Herz lege“ Henry in Antwort: „Mylady, ich entspreche eurem Wunsche und nehme ihn als Huld von einem Geschenk gern entgegen“.
    Der zweite Engel löst seine Zunge und spricht;
    „Ich bin die Mutter der von Klugheit, wenn Ihr, Henry de Loquar versteht“. Worauf Henry zu Antwort gibt:
    „Die Klugheit ist wie ein Imperium, in dem man lebt, ohne es zu spüren, noch dass sie sich essen ließe. Sie ist ein Geschenk von Reife und wenn Ihr mir davon nur ein Krümelein reichen wollt, wäre ich zuhöchst beglückt beschenkt und dadurch seelisch zutiefst zufrieden, verehrtes Schwesterherz“ und diese erwidert seinen Worten:
    „Ja, in diesem Sinne bin Ich Eure Verbündete, Henry Gabriel de Loquar und es so ist wie sei, dass Ihr immerzu mit mir im Bunde stehet, um euer Herze zu beglücken.“
    Des dritten Engels Worte lauten:
    „Ich verkörpere die Mäßigkeit und bin frei von allen Tribunen Tribunalen, wie des Spiegels Spiel derer von Eitelkeit. Mein Gewand - seht mich an Henry Gabriel Emanuel, ist der Fährnis Tugend Loyalität und so schreibe ich in euer Herz“:
    „Die, das Algebra ist ein Teil Eures wie meines Herzens Symphonie an Sprache. In dem das Geben wie das Nehmen, sich im steten Austausch des Gleichgewichts Eurer Seele sich bewege. Wobei ich das Zünglein dieser Waage Rolle spiele. Damit das Maß an Mäßigkeit, den Verlust zeig an, der dann entsteht. Wenn die Ethik bei diesem Spiel verloren gehe und in diesem Sinn gleicht das Lied des Omegas des Lebens Dinge aus, das ich gerne für Euch, für Dich Summe, stimme an, Henry Gabriel Emanuel de Loquar. Und die Stimme singt leise. Lasst ertönen meiner Weisen Poesie, die Eure wie meiner Muse Lieder sind, die das Gemüt von Raum und Zeit erhellen. Die Signie Deines Herzens braucht Dein Fühlen, um das Erhabene im Leben zu preisen, damit die Erkenntnis triumphier, das alles im Sein miteinander verbunden ist“.
    Engel Nummer vier ist nun an der Reihe und erklärt:
    „Man spricht, ich verkörpere den Stil, die Empire der von Stärke. Deswegen ist sorgsam mein Gefühl zu Euch Henry de Loquar, damit Ihr nicht in Traurigkeit versinkt. Vergleicht deshalb das Los der von Schwermut mit dem Punkt, dem der von Lebensfreude. Indem Ich Eure Sinne beflügelnd schärfe für das Leben und alles was mit ihm im Verbunde steht. Deshalb sei die Kraft die Eurige, die ich Dir in Deine Hände lege, Henry Gabriel Emanuel de Loquar. Denn im siebten Siegle Deines Herzens Gewande, durchfließe Dich die Kraft des Seins. Nutze sie zu aller Begebenheit von Freude, als ein Geschenk des Himmels Deiner Ahnen, die sie mit Bedacht, Dir in dein Herz als Muse legten“.
    Henry steht still in sich gekehrt vor dem Kunst beflissenem Grabmal. Seine Augen weisen einen feuchten Schimmer, in dem sich sein Seelenzustand spiegelt und ihm ist, als vernehme er Chor-gesänge, `al a Engelszungen, die eine himmlische Weise zelebrieren,

  • #226

    Der Seelenwanderer (Montag, 07 September 2020 17:04)

    Seite 60
    deren Worte er nicht verstehe. Doch dann vernimmt er eine Stimme aus dem Munde des Abbildes dem von Franz dem II der Bretagne, die ihm erklärt:
    „Mit Verlaub darf, möcht ich Euch Eminenz, Henry Gabriel de Loquar, Erzbischof von Reims begrüßen. Es hat lang an Jahren bedurft, gedauert, die eigentlich keiner mehr zählen kann, bis Ihr Henry Gabriel Emanuel de Loquar, zu mir nach Nantes, an mein Grabmal eiltet. Ihr seid gekommen, um mir eine gewisse Last abzuneh-men“. Henry steht zu Füßen der aus Marmor liegenden Gestalt und erwidert.“ Ich bitte um Euer weiteres Wort, `Ihr ehrenwerter Herzog Francois II von der Bretagne, was kann ich für euch tun - und die Stimme erwidert:
    „Ich will euren Werdegang beflügeln, in der Kenntnis, dass es so kommen wird wie es beschlossene Sache ist. Indem Ihr der letzte Pontifex der katholischen Kirche auf Erden werdet sein, wenngleich die Jahre sich dazu in die Länge werden noch ziehen und haltet dieser Botschaft Worte mehr als nur geheim; als dass Euch dies‘ sei angenehm und nun entlasse ich Euch, Henry Gabriele Emanuel de Loquar Erzbi-schof zu Reims und dass wir uns verstehen. Keine Silbe davon zu irgendeinem lebenden Individuum von Mensch und dasselbe gilt auch eurem Bruder Jean Louis gegenüber“.
    Henry fährt über den Inhalt dieser Worte in sich zusammen und es kommt ihm vor, als habe er sinnierend vor sich hin geträumt, als dass er tatsächlich gesprochene Worte hörte - hier am Grabmal von Franz dem II der Bretagne. Dem Graf von Etampes und er macht sich auf den Weg die Kathedrale zu verlassen und wer erwartet ihn dort draußen vor dem Hauptportal. Na, wie könnte es anders sein. Es ist Bruderherz Jean Louis, der ihn mit folgenden Worten empfängt:
    Na, gibt es Neuigkeiten Bruderherz. Henry: „Hm“. Ich weilte in erster Linie am Grabmal von Franz dem II, dem letzten Herzog der Bretagne. Jean alsdann: Henry ich meine, es wird allmählich Zeit, wenn wir den Jardin aufsuchen wollen und in diesem Gedanken begeben sich die beiden in die Rue de Verdun, wo Jeans Auto steht. Dort angekommen besteigen sie dessen Karosse, wobei Jean etwas spritzig anfährt, so dass Henry wie folgend reagiert: Eine langsamere Fahrweise wäre mir angenehmer. Jean entspricht Henrys Wunsch und torkelt ein wenig, was seine Fahrweise betrifft, so dass dieser kurz sagt. Von einer Schlaffahrt war nicht die Rede. Jean hierzu kurz: Ich dachte nur. Über was die beiden sonst miteinander plaudern, sind alles Nebensächlich-keit und indessen steuert er die Limousine über die Rue Gambetta, auf die Rue Stanislas Baurdy, um auf den Parkplatz des Jardin de Plantes einzubiegen. Beim Verlassen seines fahrbaren Unter-satzes meint er zu Henry. Und, wie sieht es aus, wollen wir vor dem Rundgang noch etwas Essbares zu uns nehmen, oder erst später? Henry nachdenklich: Im Jardin de Plantes befindet sich sicherlich ein Restaurant, wo du deinen Hunger stillen kannst und in dieser Weise folgen die Gespräche abgekürzter Kommentare, bis sie am Eingang der Kasse des Jardin stehen. Jean ist derjenige der die Sache mit den Billets erledigt und dann sind die beiden den Eingangsbereich hindurch. Jeans Blick kreist umher und er entdeckt was er fast dringend suchte. Nämlich, das Restaurant mit seinen Toiletten und er erweitert seinen Sucherblick in Richtung Terrasse, wo sich eine kleine Ecke befindet, die eine gute Sichtperspektive über weite Teile des Areals bietet, welchen Gästen man hier begegnet oder gegenüber sitzt und nachdem die ideale Sitzgele-genheit gefunden wurde. Die in erster Linie auf Jeans Idee beruht, nehmen die beiden Messieurs ihre Plätze ein, wo die Bedingung auch nicht lange auf sich warten lässt und sie legt diese nach kurzem Wortwechsel die Getränke-, bzw. Speisekarte auf den Tisch. Und somit wäre die 1. Runde Jardin des Plantes Besuches eingeläutet. Nach einer Weile kommt die Bedienung zu Henry und Jean an deren Tisch zurück, um zu sehen was die Messieurs an Getränken wie Speisen bestellen möchten. Jean der vorhin noch in diese Richtung drängte,

  • #225

    Der Seelenwanderer (Montag, 07 September 2020 17:03)

    Seite 61
    hat jetzt nur noch Appetit auf eine kleine Speise und wie dem so ist, bestellt Henry für sich dasselbe. Die beiden lassen sich Zeit mit ihrem kleinen Dinner, wobei der Gesprächsstoff zwischen den beiden sparsam, ja etwas dürftig ausfällt in seiner Konversation, bis Jean von sich aus, sich wie folgend äußert: Henry du bist mal wieder weiträumig abwesend. War da vielleicht doch etwas in der Kathedrale, was ich nicht wissen soll? Dieser:
    Wieso, was soll schon großartiges gewesen sein, nichts. Jean; mir fällt nur auf, du bist so wort-karg und das habe ich auf dem Weg hierher schon bemerkt, als wenn du irgendwie mit der Kathedrale geistig behaftet wärst, oder irre ich mich diesbe-züglich? Denn ich muss dir sprich-wörtlich jedes Wort aus der Nase ziehen und ich betone es nochmal. Wen es dir zu peinlich sein sollte, mich in etwas einzubinden, dann lassen wir das auch sein. Dieser reicht Jean dann mehr wortkarg als offen das Regenbogentüchlein, dem Souvenir aus dem Beichtstuhl zur weiteren Aufbewahrung zurück. Der mir dir nichts, das Objekt geistiger Hinterlassenschaft, auf der freien Fläche des Tisches ausbreitet, als gäbe es eine gewisse Besonderheit darauf zu entdecken. Die sich darauf aber nicht finden lässt. Kinder laufen spiele-risch zwischen den Stühle, den Tischrei-hen hin und her. Ein Mädchen um 11 Jahre, mit einer Handvoller Rosen ohne Stiel, die sie in einer Hand hält, will sich durch eine Hockstellung am Tisch der beiden, vor anderen Kindern verbergen, bei ihrem Verstecklein Spiel. Stolpert dabei aber und versucht sich an der Tischkannte stützend abzufangen. Dabei entgleitet ihr ein Rosenkopf, der über den Tisch in die Mitte des Tuches rollt, das weiter ausgebreitet darauf liegt. Ein Windstoß fegt seitlich die Terrasse herbei, in Richtung Jean und Henry und es sieht so aus, als ob dieser unter deren Tisch verschwunden sei. Dabei entsteht eine seltsame Konste-lation an Szene, mit dem Eindruck, als ob sich eine menschliche Gestalt von untenher durch die Tischplatte, das Seidentuch erfassend anhebend zwänge, auf deren Kopf die Rose sich befindet. Jean reagiert und will schon nach dem Tüchlein greifen, da fällt dieses in Spiralform in sich zusammen und das Ganze sieht wie ein Nest aus, in dessen Mitte wie ein Ei die Rose liegt. Ei, ei welche Gunst an Kunst von einem Zauberstückchen so das Mäd-chen tief beeindruckt, wie auch manche andere Gäste an den Nachbartischen. Die diese Geste liebäugelnd genüsslich verfolgend zu sich nehmen konnten. Wobei Jean hierzu mitspielte, so als ob er derjenige wäre, der diese Kunst zelebrierte. Weitere Kinder haben Jeans Spiel entdeckt. Sie sind mal so, indem eines der Kinder zu Jean hinkommt und ihn bittet:
    „Monsieur, Monsieur, ach bitte, führen sie uns dieses Zauberkunststück doch noch einmal vor. Meine Schwester Sophia weilte indessen auf der Toilette, deshalb hat sie nichts mitbekommen: Ach bitte, bitte Monsieur, es wäre schön, wenn sie uns ihr Kunststück noch einmal vorführten; bitte, bitte“. Jean erwidert dem bittenden Jungen geistesgegenwärtig: Weiß du, dieses Zauberkunststück gelingt mir nur einmal im Jahr und der besondere Tag war heute Deine Schwester muss leider bis zum Sommer nächstes Jahr warten, dann bin ich wieder hier, um dieses Kunststück ausschließlich nur für sie vorzuführen; einverstanden. Der Junge ist enttäuscht, dass Jean seinem Wunsche nicht entsprach. Zwei Damen (deux dames) die sich schon in reiferen Lebensjahren befinden und unweit von Henry und Jean sitzen, beobachteten die Szene wie mit Eulenaugen. Wobei eine der Damen hinter vorgehaltener Hand zu der anderen sagte. Ich habe doch den Wind in Art Person, unter dem Tisch der beiden verschwinden sehen. Das war, nein so etwas ist nicht normal, was sich dort abspielte. Die andere Dame bei postend: Derartiges am helllichten Tage zu erleben, das ist mir zu unheimlich und sie mustert augenfällig die beiden Messieurs. Konnte aber keine Besonderheit an Jean noch weder an Henry feststellend finden. Ihre Tischpartnerin darauf in leisen Tönen: In Cafés und Restaurants kannst du dir deine Nach-barn am Nebentisch nicht aussuchen. Entweder du ignorierst sie, oder du stehst auf und gehst. Henry wie Jean haben das Getuschel der beiden Damen wortgetreu aufgefangen, wobei sich letzterer mit folgenden Worten an die beiden wendet und diesen bekundet

  • #224

    Der Seelenwanderer (Montag, 07 September 2020 16:59)

    Seite 62
    Bon jour Madames, hab ich sie durch mein Zauberstück etwas erschreckt. Wenn ja, tut mir Leid und bitte euch um Vergebung und er lächelt den beiden Madames mit süßsäuerlicher Miene ins Gesicht, die dazu meinten.
    Ein doch etwas sehr merkwürdiger Zaubertrick Monsieur, den man so nicht alle Tage sieht und sie winkt der Bedienung zu, um zu zahlen. Indem die beiden sich anschicken die Terrasse eiligst zu verlassen, hinein in den Jardin, um von dieser Zauberei Abstand zu gewinnen. Eine der beiden dreht sich nach einigen Schritten noch einmal um zu Henry und Jean und genau in diesem Moment reißt eine Windböe deren Florentinerhut vom Kopf und schleudert das Prachtstück im hohen Bogen circa 30 Metern in die nahe Wiese hinein. Die nichtmehr ganz taufrische Madam, rennt ihrem Erbstück hinterher, um es zu erhaschen, aber genau in dem Moment als Madam ihr Erbstück fast schon ergriffen hat, schlägt der Wind erneut eine Kapriole und erfasste den Hut. Wirbelt in hoch in die Lüfte hinauf, in Form einer kunstvollen Spirale, wie ein schwebender Pfeil, den er alsdann im weiten Bogen, platzierend Madam vor deren Füße lässt fallen. Die den Hut mokierend erfasst. Ja, sie ist sichtlich erbost und droht mit erhobenem Zeigefinger nach dorthin, wo Jean und Henry am Tisch sitzen. Sie kommt dann noch schnurgerade samt Hut auf Jean zu. Ja sie ist völlig außer sich und beschuldigt diesen der Hexerei. Die Kinder krümmen sich vor Lachen, denn sie haben ihren Jux dabei, weil ihnen Jean vermeintlich sein Zauberstückchen zum Besten noch einmal vorführte.
    In einem etwas zurückgesetzten Teil der Terrasse, sitzt verdeckt, versteckt, an einem kleinen Tisch. Ein, den Jardin häufig besuchender Gast. Es ist eine apart feminine Dame. Sie wirkt mit ihren Körpermaßen geradezu wie eine Fee. Wenngleich manche Züge ihres Gesichtes doch schon etwas welk erscheinen, schmückt ein wohlgeformtes Dekolleté diesen Frauenkörper, das manchen Mann blickerfassend genüsslich ins Auge fällt. Auch sie betrachtete sorgsam wie durch eine Lupe, aus ihrem Bereich heraus die beiden Messieurs, die etwas entfernt von ihr haben ihr Sitzquartier. Henry und Jean heißen diese Helden, die sozusagen ihr erpichtes Opfer sind, es werden. Denn das Spielchen das der Wind hier zelebrierte, lässt auch sie nicht kalt, noch los.
    Von Berufswegen her ist Madam Bibliothekarin und ihr berufliches Arrangement ist außeror-dentlich, mit dem Drang, Wissenswertes aufzuspüren und in diesem Zusammenhang sinniert sie ein wenig vor sich hin. Wobei bei Madam ein rotes Lämpchen in ihrem Herzen aufleuchtet. Sie befindet sich in Alters-teilzeit wie man so schön, schonend sagt. Die ihr deshalb den häufigen Besuch im Jardin des Plantes ermögliche und da sie unverheiratet ist, besteht in dieser Hinsicht auch keine Verpflichtung, ein gewisses Maß an Familienarbeit abzuleisten, oder gewährend es zu tun. Sie denkt, studiert, geht innerlich wie an einer langen Laisse geführt in ihrer Erinnerung zurück. Und da liegt ein Etwas wie ein blanker Nenner in ihrer Geistes Hand. Zwar sind schon einige Zeitimpulse von Monaten vergangen, dass ihr ein bestimmtes Buch der Rosenkreuzer buchstäblich in die Hände fiel. In dem darin ein Ritual beschrieben steht, dass gewisse Züge diesen Phänomens aufweise, ermögliche und sie grinst ein wenig verstohlen vor sich hin und meint an sich selbst gerichtet: Schau sie dir an, diese Spitzbuben in reiferen Lebensjahren, wie sie dieses Spielchen drehend herunterspielten; dem ich jetzt auf den Grunde gehen will, muss. So ein Gedanke innerer Konversation gleich Ansichtssache, zu dem Vorfall personifizierter Windböe. Letztlich handelte es sich um den Kreis, der von Regenbogenfarben auf dem Tuch, das in Nest Form angeordnet auf dem Tisch der beiden Männer lag. Welches Jean zwischenzeitlich sorgsam in seine Westentasche verschwinden ließ. Sie ist sich sicher, dass hier Sprichwörtliches im Busche ist, steht, wie man derartige Vorkommnisse mit verdeckter Hand bezeichnend betitele und sie ist deswegen geradezu wissenschaftlich besessen, zu entblättern das vermeint-liche Wunderding an Zauberei.

  • #223

    Der Seelenwanderer (Montag, 07 September 2020 16:57)

    Seite 63
    Bezogen auf jenes Buch, das versehentlich im Antiquariat landete, wo es zwar gut aufgehoben, wegen seiner Exquisite aber dort nicht laden hätte dürfen. Da die kath. Kirche diesen Band auf den Index Librorum Prohibitorum setze und in dieser Annahme verdächtigt sie Henry und Jean als Solisten derer von Rosenkreuzer.
    Henriette so der Name dieser Madam; ist eine äußerst sensible Person, mit einer ungenutzten Ader für Spiritualität. Die sie aus Angstgründen nicht für sich nutze und in diesem Zusammen-hang schielt sie wiederholt hinüber zu den beiden Messieurs und gesteht sich heimlich ein, an dem einen Monsieur (Henry) besonderen Gefallen zu findet. Den sie nicht nur sympathisch attraktiv, sondern sogar begehrenswert finde – und warum das so ist, stellt sich wie folgend dar.
    Dieser seriös wirkende Monsieur wie es scheint, kreist in ihrem Unbewussten wie ein weißer Schwan einher, der sie im Irgendwie an ihre große Jugendliebe erinnere, die letztlich keine Erfüllung fand. Selbst und indem dass dieser Monsieur da drüben, also Henry, jünger ist an Jahren als sie, aber was machen schon ein paar Jährchen in einem etwas gereifterem Lebens-alter aus. Sie ist geradezu beflügelt, bedarf, bedurft, die Initiative hier zu ergreifen und keinen Verzicht zuzulassen. Und so stellt sie sich heimlich doch die Frage, warum dieser Monsieur sie so faszinierend interessiere. Hat dieser Monsieur bei Leibe tatsächlich mit ihrer unerfüllten Jugendliebe an Erinnerung zu tun? Die, die sich in einem gewissen Maß an Erinnerung in diesem Monsieur spiegelt, an dem sich ihrer Seele reibe. Sie ist entschlossen, was, wer sich hinter diesem Monsieur verbirgt; den sie unbedingt näher kennenlernen will wie möchte und sie weiß um ihre Strategie, die sie schnurgerade führt heran, ihr Ziel zu erreichen. Steht mit einer unter den Arm geklemmten Zeitschrift von Sitzplatz auf und stolziert wie ein Pfau, teils auf halben Umweg am Tisch der beiden Messieurs vorbei. Und wie die weibliche List anders konnte nicht sein, entgleitet ihr völlig unabsichtlich in Höhe des Tisches, wo Henry und Jean ihren Kaffee genießen ihr die Zeitschrift, die dabei zu Boden fällt. Wobei sie sich artverwandt so verhält, als hätte sie das Malheur an Vorfall überhaupt nicht bemerkt. Jean der Gute, ist es, der mit den Worten, excuse Madam ihre Zeitschrift, nachruft. Doch Henry als inspirativer Mann war der Schnellere im Bücken, um die Zeitschrift vom Boden aufzulesen, die er Madame dann überreicht, als diese sich erschreckt verstellt ihm zuwandte. Sie schenkte Henry ein etwas bezirzendes Lächeln, so als ob dieser wäre buchstäblich von einem Sonnenstrahl getroffen. Ja, ja, auch er ist angetan von diesen weiblichen Sonnenzügen. Wobei ein Wort das andere ergibt und nachdem sie von der Toilette ist zurück gekehrte, setzt sich das kleine Wortgeplauder an Konversation weiter fort. Denn beiden gefällt das Spielchen das Madam hat entfacht. Jean amüsiert derweilen köstlich über die beiden nicht mehr ganz jungen Tauben, wobei der Täuberich der Jüngere ist an Jahren wie es scheint. Das den Dingen aber kein Wort an Abbruch tut. Ganz im Gegenteil ist hier etwas im Vollzuge, das wie hereingeschneit kam mitten in die Runde von einem Frühlingstag. Es, es sind beider Avancen von einem Stelldichein, dem Spielchen von Mann und Frau. Jean wunder sich schon ein wenig über die schnelle Art und Weise, wie Bruder Erzbischof sich hier verhält. Er empfindet Verständnis für Henry zu Madam. Ja, ja der gute Henry, dem Erzbischof Inkognito, scheint offensichtlich geradezu euphorisch in Form aufzulaufen, den letztlich ist er auch nur ein irdischer Mann und in diesem Zusammenhang beschließt Jean seinerseits die Toilette aufzu-suchen. So dass Taube und Täuberich spielerisch, ungestört weiter miteinander flirten, turteln können. Und wie, wie könnte man ein derartiges Spiel mit Namen nennen, wenn ein Erzbischof ganz privat, die Trägerschaft seines Amtes hat vergessen, andererseits es heutzutage nicht mehr ganz kirchlich verboten ist, wenn, wenn ein Bischof seinen Blick auf die holde Weiblichkeit vergessend hat gerichtet. Es ist einfach zu menschlich wie es sich versteht und das hat schon etwas auf sich, nicht wahr!

  • #222

    Der Seelenwanderer (Montag, 07 September 2020 16:55)

    Seite 64
    Jean kommt wieder zurück, fühlt sich nicht mehr so ganz überflüssig wie vorhin beim Spielbeginn scheinbar frühlingshafter Sympathie der beiden Pflänzchen im gestandenen Lebensalter, was sich mit dem Gedanken:
    „Auch der Herbst hat seine exzellenten, wunderbaren Tage“ bescheiden beschreiben lässt - und: Auf ein Derartiges hat habe er seit Ewigzeiten bei Henry gewartet; so Jean innerlich zu sich selbst. Indem es auf dem Planeten Erde zweierlei Geschlechter gibt. Wobei manche behaupten, es gäbe drei und heimlich noch ein paar andere Seins Zustände menschlichen Geschlechts, von denen neuerer Zeit-rechnung immer mehr die Rede ist.
    Andere behaupten, dass wenn eine Person mit dieser Art von Menschseins Strategie sei ausgestattet, von einem Unfall der Natur die Rede sei, oder ist. Indem „Gott“ schon wissen wird, was er das tat, und tut, oder dem auch nicht. Und er verlässt aus diplomatischer Gegebenheit, erneut die beiden in Richtung Kiosk, um etwas Unnützes einzukaufen, welches er überhaupt und gar nicht braucht. Und so absolviert die tugendhafte Norm von Form an Nuancen, hier bei diesem Spiel im zwischenmenschlichen Bereich, indem sich Madam als Henriette le Sargan bei Henry stellte vor und in diesem Sinn, ist man bemüht sich gegenseitig etwas näher kennenzu-lernen. Henriette ist von Henry zusehends mehr als nur angetan und streckt fühlend ihre Finger-spitzen nach Henrys Fingern aus. Dieser zuckt wie elektrisiert zusammen, als hätte ihn streifend ein Zitteraal getroffen, bei diesem Spielchen in der Liebe Gewässerlein. Andererseits genießt er sichtlich Henriettes filigranes Fingerspiel an Streicheleien, denn jenseits aller Quellen Philoso-phie, eine angenehme Art sich näher kennenzulernen, so ist es doch, oder? Und plötzlich völlig unerwartet sind der beiden Hände irgendwie hakend in einander knüpfend festgefahren, ver-bunden, hin zu einem menschlichen Knoten. Henry kommt ins schwitzten, andererseits ist dies für ihn ein zuhöchst, imposant‘ angetaner Hochgenuss von einem geheimen, nicht eingestan-denen Lebens-, Liebeswunsch, den er gerne über sich ergehen lässt. Doch da meldet sich bei ihm eine, eine sonderbare innere Stimme, die zu ihm sagt:
    „Eminenz, Erzbischof“, was tust du da eigentlich. Das sind für einen kath. Erzbischof bei Leibe keine Nichtigkeiten und ruhend wie ein Pol in sich gefasst, outet sich dann Henry bei Madame, als der Erzbischof von Reims in Inkognito. Henriette wird zusehends blass und blässer. Sie fühlt sich blattgewalzt wie eine Tunte, zutiefst in ihrer Natur als Frau verletzt, gleich einer hölzernen Skulptur zu Papier verarbeitet, auf dem die Enttäuschung pur zu lesen ist. Sie ist in ihrer Person als Frau angekratzt, eingeschnappt, beleidigt, indem Henry suggestiv mit ihr kein astreines, feines, freies Spielchen trieb. Nach einer Pause von Schweigen meint sie dann doch sagen zu müssen. Er habe sie regelrecht an der Nase herum geführt und in ihr dabei ein Gefühle erweckt, dass ihr vor mehr als langer Zeit an Jahren abhandenkam, gekommen sei und ihr in der Gestalt von ihm, urplötzlich vor der Tür ihres Herzens stand, worauf Henry erwidernd ihr erklärte:
    „Madam Henriette: Ist es so schlimm für sie? Ich weiß, ich habe mich zu weit aus dem Fenster gelehnt was meine Sympathie für sie betrifft, sie angehe. Aber ich bin nun mal kath. Erzbischof, andererseits aber auch ein Mann dieser Welt und es ist nicht so, dass mir das weibliche Geschlecht bzw. sie Madam egal wäre. Aber in der Position als Erzbischof und wenngleich das alles Heutzutage fast keinen Beinbruch mehr bedeutet, (man befindet sich im Jahre 2048) wenn ein Bischof mit einer Frau in einem, sagen wir das mal so. Aufgeschlossenem Verhältnis steht. Aber, ich habe mich mit meiner Weihe zum katholischen Priester, zugleich auch das Gelübde der von Ehelosigkeit abgelegt“, so Henry seufzend in seinen Worten. Madam Henriette zungenbeflügelt darauf: Aber Monsieur „Eminenz“, deswegen muss man doch nicht gleich heiraten. Wenn ich als Frau, wie soll ich sagen, sie mehr als nur sympathisch finde. Sie haben ja Recht Madam, so Henry eingestehend enttäuscht von sich selbst.

  • #221

    Der Seelenwanderer (Montag, 07 September 2020 16:54)

    Seite 65
    Ich hätte von Anfang an mit offenen Karten bzw. ihnen reinen Wein einschenken müssen, und ich gebe zu, auch ich war, bin von ihnen sehr angetan Madam und gestehe. Ich konnte ihrem Charme nicht widerstehen, noch wollte ich ihm aus-weichen. Ja ich wollte es wissen, wie ich auf Sie wirke und gestehe offen. Ich, ich hatte das tiefe Bedürfnis mit ihnen zu flirten, denn ich befinde mich hier in der Schutzhülle des von inkognito. Henriette steht auf, geht um den Tisch, setzt sich auf den freien Stuhl von Jean, beugt sich zu Henry hin und sagt unverblümt zu diesen:
    „Eminenz“ ich liebe euch, ja ich liebe dich so sehr. Ich bin machtlos gegen dieses Gefühl zu dir, nimmt dessen Kopf in ihre Hände und küsst ihn, wie, wie soll man sagen, abgöttisch von einem Zungenkuss und das vor aller anwesenden Leuten und setzt sich mit hochrotem Kopf wieder an ihren Platz zurück, wobei sie sagt:
    Entschuldigt, dass ich euch duzte, dich so inniglich küsste. Es ist und war mir ein tief inneres Bedürfnis an Verlangen dies zu tun und sie schaut wie eine Nimm-ersattin Gattin Henry in die Augen, atmet tief durch, fängt sich wieder und ent-schuldigt sich erneut für ihr ungestüm‘, gar unmögliches Benehmen - darauf Henry:
    Meine liebe Henriette, mir geht es nicht anders, auch ich habe große Gefühle für euch, Pardon für dich. Und habe deine Berührung genossen. Aber und wenn ich mich auch wiederhole: Ich bin nun mal kath. Priester und Erzbischof obendrein. Aus Henriettes Augen quellen Tränen, die ihr über die Wangen, über ihre Lippenrollen. Ja es ist sehr schlimm für mich wie sie betont und sie zieht ein Taschentüchlein hervor, um sich verlegen ihre Nase schnäuzend zu putzen. Henry greif nun seinerseits nach Henriettes linker Hand und meint dabei:
    Es ist unser gemeinsamer Traum, der nicht in Erfüllung gehe, nicht gehen kann, meine liebste Henriette. Ich versichere dir, auch ich leide. Nun, sie sind jetzt beim per du und gehen sehr ver-traut wie ein Liebespaar mit einander um, trotz des Handicaps der Lieb’ Entsagung zukünftiger Gemeinsamkeit und sie erzählt Henry von einer Begegnung mit einem Medium, die zu ihr einst sagte:
    „Geh so oft es dir möglich ist in den Jardin“. Dort wird dir eines Tages eine Person begegnen, die dir sehr vertraut sein wird. Sie hatte dabei aber nicht von Liebe gesprochen, nur. Die Person wird ein Gefühl in dir auslösen, mit dem du nicht mehr gerechnet hast und Henriette meinte dies-bezüglich. Ja, das ganze kann ich in der Begegnung mit dir voll bestätigen. Geglaubt habe ich ihr nicht, heimlich doch gehofft. Ich werde sie morgen aufsuchen und mich für meinen Zweifel bei ihr entschuldigen. Mich aber auch bei ihr bedanken, dass das Nämliche, wenn gleich mit Schweigepflicht belegt, tatsächlich eingetroffen ist. Indem ich einen Menschen begegnen durfte, auf dessen Ankunft ich solange warten musste. Auch wenn mein sehnlichster Wunsch nach ge-lebter Liebe sich nicht erfülle, bin ich dir dennoch sehr dankbar Henry. Denn wer weiß, ob sich nicht auf einer anderen Etage, ein Fenster, gar Tür für unser Liebe öffnet und in dieser Hinsicht bin ich wieder ganz bei mir und dazu habe ich eine Bitte, wenn du es erlaubst, komme ich im Herbst nach Reims, um an der heiligen Eucharistie teilzunehmen. In dem ich dabei zu dir an den Altar treten darf und du mir eine geweihte Hostie reichst. Aber nur dann, wenn du dazu dein Einverständnis gibst, komme ich zu dir Henry. Dieser nickt still und erwidert: Liebe Henriette: Ich freue mich heute schon auf deinen Besuch und beide schweigen vor sich hin, bis nach einer Weile Henriette meint:
    Es ist erstaunlich mit welcher Präzision an Gabe, dein Bruder sein Spielchen hierzu treibt, um uns allein zulassen. Wie meinst du das, so Henry kurz zu seinem Gegenüber. Diese: Es ist zu augen-fällig wie er sich bemühend, verhält, dass wir ungestört miteinander plaudern, turteln konnten. Ich habe das Gefühl, dass er dir unsere sanfte Liebe von ganzen Herzen gönne, auch wenn du Priester bist. Henry darauf. Meinst du?

  • #220

    Der Seelenwanderer (Montag, 07 September 2020 16:51)

    Seite 66
    Henriette in Antwort: Genau das meine ich und nichts anderes, ich fühle es Henry. Dieser ist sehr gerührt und ob er es wollte oder nicht, passiert es ihm. Es sind einige Tränen, die ihm über seine Wangen herunterlaufen. Henriette nimmt ihr Taschentuch, beugt sich über den Tisch und fährt Henry damit sanft über dessen Wange und sie betont in Worten: ‚Ja es ist schlimm, seine Gefühle nicht ausleben zu können, steht auf und umarmt ihn. Setzt sich wieder und die beiden tauschen ihre Adressen aus, wobei Henriette nachhaltig bekunde. Sie werde sich als Cousine dritten Grades ausgeben, damit niemand, die zur reinen Platonie erzwungene Liebe entdeckt, wenn dir das so recht ist Henry. Dieser wendet sich mit einem Sehnsuchtsblick ihr zu und nickt stillschweigend. Da taucht Jean wie gerufen auf, Henriette meint deshalb zu Henry: Ich gehe nochmals zur Toilette und er soll seinen Bruder die spontan entstandene Situation nahe bringen, bis sie wieder zurückkommt. Jean erscheint mit einem Lächeln am Standort Tisch und meint verständnisvoll: Ich hoffe eure Konversation war lohnenswert Henry. Dieser: Ich danke dir Bruderherz über deine Beihilfe, denn bedingt durch deine Abwesenheit, konnte etwas geklärt werden bzw. war es mir möglich, Henriette etwas näher kennenzulernen und in diesem Sinn war er sichtlich redlich erleichtert, informativ, was die Situation zwischen ihm und Henriette anbelangt, mit wenigen Worten an den Mann gebracht zu haben. Für Jean den Frauenversteher, Kenner, war das Eingeständnis etwas amüsant, was seinem Bruder widerfahren ist, sei und meinte nur: „Ach ihr seid bereits beim du“, das freut mich sehr für dich Henry, worauf dieser antwortet. Da bin ich mir nicht so ganz sicher, was deine Beteuerung angeht Bruderherz. Ich hege eher das Gefühl, du versteckst in dir eine gewisse Schadens-freude, weil mir das mit Henriette so auf Knall Fall in Schnelle passiert ist, nicht wahr? Und er fügte seinen Worten diesen Ansatz noch hinzu:

    Henriette ist und war der Ansicht. Ich sollte, wenn du zurückkommst, dich über unsere Gefühle zu einander in Kenntnis setzen, indem ihr bewusst ist, wie wurde, dass unsere Liebe zu einander, nur platonischer Natur sein kann, darf, dürfe, könne. Worauf Jean erwiderte. „Henry, ich bin dein Bruder“ und stehe in dieser Angelegenheit voll hinter dir, ob nun mit oder ohne Platonie und das ohne Schadensfreude. Dieser dann weiter mit: Und wann bitte beginnen wir mit dem Rundgang durch den Jardin, um vom Thema Henriette abzukommen. Henry reagiert mit:
    Henriette wird uns durch das Real des Jardin führen, denn sie kennt hier jeden Winkel was Wissen wie Sehenswertes anbelangt, so als wäre sie hier zu Hause und er meint noch kurz. Nun sei er derjenige, der die Toilette aufsuchen darf. Vielleicht ergibt sich zwischen euch beiden dann ein Gespräch, bei dem es besser ist, wenn ich nicht zugegen bin. Henriette ist wieder in Sicht-weite und der Erzbischof geht ihr mit den Worten entgegen: Ich muss auch mal das Örtchen aufsuchen. Mein Bruder wird dir während meiner Abwesenheit sicherlich etwas zu erzählen haben. Worauf diese kurz meint: Mag sein, dass dein Bruder mich über Dinge informiert, wo es für ihn leichter ist, darüber zu reden, als wenn du gegenwärtig währst, das ist wahrlich eine feine Geste von dir verehrter Erzbischof und sie schmunzelt. Und da dem so ist, versucht Jean, nach-dem Henriette bei ihm am Tisch wieder Platz genommen hat. In kurzen Sätzen von dem Überfall auf Henry mit den Gegebenheiten der tödlichen Verletzung des Täters. Der aufgrund einer Dog-ge fluchtartig von Henry abließ, die Straße überquerte und in diesem Moment von einem Auto erfasst wurde, wobei dieser an den Folgen noch an Unfallstelle verstarb. Die dazu führenden Vernehmungen wie Protokolle, über den Hergang des Geschehens haben Henry deutlich zuge-setzt. Weswegen er eine gewisse Art von Teilschuld mit sich herum schleppt und seelisches gesehen, etwas abrutschte. Meiner Ansicht nach beeinflusst dieses Ereignis Henry erheblich in seiner seelischen Verfassung.

  • #219

    Der Seelenwanderer (Montag, 07 September 2020 16:50)

    Seite 67
    Aber durch die Begegnung mit ihnen Madam, ist er wie ausgewechselt und das sei für ihn als Bruder, mehr als optimal und dafür möchte ich mich von ganzen Herzen bei ihnen bedanken.
    Jean sprach dann noch über andere Dinge, aber von den Begegnungen in der Kathedrale Saint Pierre et Saint Paul, lies er keinen Ton gegenüber Henriette verlauten, er meinte nur. Heute muss ein besonderer Tag sein, indem wir Gebrü-der de Loquar den Jardin des Plantes aufsuchten, um ihnen zu begegnen Madam und Jean weiter: Inwieweit das ein Wink des Schicksals war, sei, ist, kann letztlich keiner von uns in Worten kleiden noch in Zahlen sagen und so die Begegnung mit ihnen Madam voraussehen, oder sind sie schicksalsbedacht hierzu ganz anderer Auffassung Madam Henriette, worauf diese meinte:
    Ja, ich habe dazu ein bisschen eine andere Meinung, aber dazu später.“ Ach Jean“, nennen sie mich doch einfach Henriette und am liebsten wäre mir das Du, oder haben Sie bzw. hast Du dazu bedenken? Aber nein, gewiss nicht, ganz im Gegenteil. Nur, ich muss mich erst ein bisschen daran gewöhnen und er sprach weiter:
    Das Erstaunliche sind eure Namensähnlichkeiten und aus dieser Sichtweise heraus, stellt sich für mich natürlich die Frage. Purer Zufall, oder gewissermaßen eine unbewusste Fügung an Bestim-mung und welche Theorie von beiden ist nun die echt wahre, die in der Ratio des Verstandes so kaum vorkommt und wenn dann im Verdacht, dass zwischen euch beiden eine Art von Seelenver-wandtschaft besteht, gar vorhanden ist, sein müsse. Denn sie drängt sich hierzu geradezu auf. Aber wer weiß das so ganz genau, wie die Dinge des Lebens Stück von Glück unbewusster Nebensächlichkeiten passend werden zusammen geführt. Letztlich liegt ein ge-wisser Schleier über alle Verfügbarkeit des Lebens und enthält somit weiterhin den Charme von einem Rätsel, das nur das Leben selbst entschlüsseln kann. Ein mehr an Sinnbegabung fällt mir zu eurer heutigen Begegnung nicht ein, so Jean und er meint weiter: Wenn ich Henrys Lage überdenk, kann es anders wohl kaum sein. Indem er sich in einer so kurzer Zeitspanne, sozusagen unsterblich in dich, in eine so bezaubernde Blume, wie du sie verkörperst, verliebte und ich bin bedacht, dass ich in dieser Richtung meinen Bruder gut kenne. Indem er im Klartext bei aller Disziplin als Erzbischof; dir, wie sich selbst, dieses Zueinander fühlen eingestanden hat. Denn was euch beiden heute widerfahren ist, ist vielleicht ein Zugeständnis höherer Warte. Etwas anderes kann ich mir als sein Bruder nicht vorstellen, so Jean in seinen Worten zu Henriette. In einem gewissen Sinn mag das so sein, so diese in ihrer Beteuerung und sie schmunzelt mit einem Auge vor sich hin, während das Andere eine Träne vergieße und da erscheint auch schon wieder der Erzbischof auf der Bildfläche mit den Worten:
    „Na“ habt ihr euch während meiner Abwesenheit auch gut unterhalten? Die beiden antworten einstimmig mit einem Ja! So in etwa könnte man unsere kleine Plauderei zwischen Henriette und Jean sehen. Dann Henry; und was nun? Jean begutachtet den Flyer des Jardin de Plantes mit seinen Routen an Wegen, wie auch die Be-schrei-bung des Palmenhauses und den anderen Ge-wächshäuser und Pavillons, mit ihren dazwischenliegenden Plätze und Skulpturen. Und natürlich was spezielle Bäume betriff, sind wir hier richtig Vorort und in diesem Gedanken meint Henriette zu den beiden:
    Meine Messieurs, der Aufbruch ist angesagt, wenn nicht jetzt, wann dann und sie bringt nach und nach hinweisenden ihr Wissen über das Projekt Jardin de Plantes ins Spiel. Indem sie unter anderem erklärt, dass der ursprüngliche Jardin des Plantes als ein Heilpflanzengarten um 1688, innerhalb der Stadtmauern in der Nähe der Rue Pare angelegt wurde. Der aber wegen fehlender Finanzmittel nach und nach verfiel. Um 1726 wurde das Real mit exotischen Pflanzen, als Garten Royal neu belebt. Der in der Folgezeit wiederum aufgrund mangelnder Finanzen, auf einen Heilkräutergarten schrumpfte und diese weiter in Erklärung mit:

  • #218

    Der Seelenwanderer (Montag, 07 September 2020 16:46)

    Seite 68
    Das heutige Gelände des Jardin umfasst ca. 7,3 Hektar und liegt zwischen der Rue Gambetta im Norden, der Rue Frederic Caillaud im Osten, dem Boulevard Stalin-grad und Rue Ecorchard im Süden, wie der Rue Stanislas Boudry im Westen und wurde um 1806 unter der Leitung von einem gewissen Jean Alexander Hectot auf sein heutige Größe erweitert. Indem, dass der botanische Garten über 11.000 Pflanzenarten verfüge; wobei das ganze Real von und mit Wasserläufen durch-zogen ist, die Teiche speisen. Die künstlich angelegten Erhebungen werden jahrzeitmäßig immer wieder neubestückt, zur Freude der Besucher, die dies auch erwarten.
    Besondere Beschaulichkeit bieten die Brunnen wie die Kaskaden, nebst den erwähnenswerten Besonderheiten hunderter Sorten von Kamelien Sträuchern und natürlich wie könnte es anders sein, Rosen in Hülle und Fülle. Abgerundet werde das Ganze durch die enorme Zahl von Stau-den und Büschen aus aller Welt. Eine echte Berühmtheit dieses Gartens sei der, die Tulipier Virginia (Magnolienbaum), mit seinen nahen fast 200 Jahren, aber auch eine Rosskastanie mit mehr als 3,5 m Stammumfang steht zur Begutachtung frei. Des Weiteren gibt es hier einen 180 Jahre alten Mammutbaum von Eibe. Das i Tüpfelchen von einem Extra an Augen-merk sei aber der so genannte Erdbeerbaum. Dessen Früchte zwar eine gewisse äußere Ähnlichkeit mit Erdbeeren aufweisen, was aber den Fruchtgeschmack betrifft, so gleiche deren Aroma mehr den Früchten des Litschi Strauches, der wiederum zur Gruppe der Heidekrautgewächse gehöre, mit botanischen Namen Arbutus unedo und sie fuhr in ihrem fast fachmännischem Wissen, stationsweise während des Schlendern durch den Jardin fort. Bis sie auf einmal stehen blieb, bleibt. Die Stirnfalten etwas in die Höhe zieht, ihre Stimme dabei anhebt und auf ein Real hin-über deutet, dass wie sie meint, mit einem dunklen Geheimnis beladend, belastet sei, wo beginnend zur linken Seite, durch Sträucher versteckt‘, ein verschlungene Pfad hin führe, von dem im Prospekt aus gewissen Gründen jeder Hinweis fehlt, wie sie sich vorsichtig ausdrückte. Jean neugierig, wie sie darauf komme und woher sie eigentlich darüber ihre Information habe, dass es dort eine Unpässlichkeit gibt, geben soll, die offiziell verschwiegen werde und er meint weiter. Ob das nicht reine Mär an Vermutung sei wie wär? Worauf Henriette folgende Worte rezitiert:
    Ein kleines Ich, getragen hoffnungsvollem Gruße, kam eines Tages auf seiner Wanderschaft an einem großen Tor vorbei. Es bestaunte dessen imposante hölzerne Zarge Bogen, der mit seiner Tür eine Einheit bildet. In der ein Farben spiegelndes Glase ward integriert, das in seinem Effekt ein menschliches Gesichte zeige. Insofern das Ich ist, sei gewillt, insistierend in aller Stille verharrend darauf zu blicken, wobei es folgende Worte in sich hörte, die ihm bekundeten: Leicht zu tragen ist meiner Bürde Huld, wenn Du sie annimmst mein Menschenkind,
    Salve - der Seelenwanderer

  • #217

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 16:19)

    Verehrte Leser/Leserin des Gästebuches Spiritueller Verlag. Ich erlaube mir einige Seiten aus der Novelle „ Die Mythe“ – eine fingierte Familiengeschichte um den letzten Pontifex der kath. Kirche ins Gästebuch zu stellen und bedanke mich zugleich bei den Madames und Messieurs vom Spirituellen Verlag für diese Möglichkeit der von Eintragung. Die Geschichte ist noch nicht zu End‘ geschrieben; sie ist offen, so es dazu heißt:
    Die Mythe
    Im Spiegelbild des Zeitgeschehens
    Teil 1
    Im Spiegelbild des von Zeitgemäßen, im Jahre 2 Tausend soundso viel, war wird sein, dass zu Rom im Kirchenstaate Vatikan, seine Heiligkeit, Papst Clemens, Jeselius der XVII seines Amtes waltend weile, der dem Klerus der katholischen Kirche, ihren Gläubigen als Pontifex stehe vor. Und so erzählt man sich heute schon die Legend‘, die mit unbekannter Herkunft wird betitelt. Ob diese als nachfolgende Geschichte an Wahrheitskern physisch; weit oberhalb dem Wende-kreises des Krebses, bereits ihre Spuren spähend hat ausgelegt. Oder könnte es schon sein, dass dieses Geheimnis sich bereits mitten drin im Zeitgeschehen dieser Welt, Anno 202? sich befinde, von dem das Menschengeschlecht so viel wie keine Ahnung hat, habe? Oder kann es in etwa sein, dass dieses Memorandum erst im Morgentau des Wassermanns Zeitalters, nach und nach arrangierend seine Parität religiöser Alternative trete in Erscheinung. Die Quelle aus deren Bereich diese Botschaft stamme, besage nur:
    Seid weder überraschen noch erstaunt, wenn nachfolgende Synode sich auf dem irdischen Weltenplan etabliere. Die Zeit, das Zeitprognom ist längst mehr als nur reif, geradezu überfällig durch die ständig anwachsende Maße an Menschenfülle auf dem Planeten Erde, indem dass dieser Plan sich unweigerlich in Szene setze. Welche Dramen dabei entstehen, kann nur der erahnen, der die der zeitliche Weltenszene instinktiv durchleuchte, sie sich vors Auge führe, mit ihren Wahn an Menschenmassen, die den herrlich blauen Planeten Erde vernichtend in die Zange nehmen.
    Dem Leser dieser Zeilen ist es natürlich vorbehalten, wie er die Dinge sieht, sie beäug‘, oder bedeutungslos, sie mit blanker Elle einfach vom Tisch des Lebens wisch‘ feg weg. Sich letztlich aber die Frage stelle. Wird es so kommen oder dem auch nicht? Man wird sehen, inwieweit in den nächsten 30 – 40 – 50 Jahren diese Legend‘ aus den Seelentiefe des kollektiven Unbewussten der Erde, an Existenz gleich Datenträger erwachen wird. Steigt auf aus der Dämmrigkeit irdischer Gezeitenfelder als Memorandum, das volllebendig auf Erden in Erscheinung tritt, trete, begleitet im Stigma seelischer Not der Völker, die einen neuen religiösen Zyklus an Charakter schwören geradezu herauf mit „erlöse mich“, so die Signe der, der kommenden neuen Zeit.
    Die Legend‘ die ich hier erzähl‘, leg‘ dar, sie schreib nieder an Inbrunst als meiner Seele Sage, liegt wie ein Opfertuch auf der Tafel des Lebens. Sie ist Teil eines Auf wie Ab der Menschheit Geschichte Milieu. Gleicht dem Traum, der fehlenden Wissens einfach nicht enden will, weil stetig Altes, Neues kommt hinzu, bei diesem Spiel von Mann und Frau auf dem Globus Erde. Dabei wäre es gediegen, gelingend einfach, wenn des Menschen Egos Epos hierzu spielte mit. Aber dessen unkluge Eifersüchteleien an Neid wie Missgunst niederer Geisterwelten, vereiteln Klarsicht an Geistesweite. Zwingen den Geschöpfen Streitigkeiten der von Kriegen auf, die niemand braucht noch haben will und macht sie so zu irdischen Erben mit dem Vermerk. Die Last anderer zu ertragen, die diese bewusst vom Zaun brachen, anstatt einander im freien Visasvis an Gleichberechtigung zu achten. Damit Jenes sich erfülle, was die Götter einst für das Menschengeschlechte sahen vor. Bei diesem Epos an Gegebenheit der Menschheit Dynastien und
    in diesem Gedankenspiel beginnt hier die Geschichte von der Idee, die des freien Mannes, der sich Zwängen unterwarf mit dem Ziel.

  • #216

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 16:13)



    Teil 2
    In diesem Sinne Stil bemächtigt sich ein Gedanke in mir, der fließen lässt die Energie für die Worte, die nötig ist, um sich formbildend zu etablieren an Geschichtslegende, die nachfolgend hier zum Zuge kommt. Ob deren Obsession jemals in die irdische Wirklich tret‘ ein. Plan quadratisch setze ihre Punkte auf dem Globus Erde. Diese Frage bleibt offen, denn sie ist an Zeit und Raum mit seinen Menschen gerichtet, mit dem Vermächtnis: Wer weiß schon um das Geschehen, dem Geheimnisvollen der eignen „Seele“, wie deren Ziele lauten. Ich, ich kenn‘, weiß von all dem nichts, oder etwa doch? Das Leben wird es zeigen, ob der Inhalt nachfolgender Sage fasse jemals Fuß auf dem Planeten Erde. Wo das neue Licht integrierend ist bereits schon unterwegs, weit, weit unterhalb dem Wendekreis des Steinbocks. Von dem die Jetztzeit Menschheit wenig, wenn überhaupt, dann nur ein Fünklein an Ahnung hat. Indem der Pfad für dieses Ereignis an Drama, wurde unerkannt bereits beschritten und ich fange an zu weinen, denn ich bin innerlich so sehr bewegt. Und nun beginnt das Zeilenspiel von und mit an Worten, die geschrieben werden möchten, aus jenem Grund, den ihr am Ende der Geschichte erkennen solltet.
    (aber es sind an die 450 Seiten, die niemand kennt außer???)

    Es liegt ganz bei euch beziehungsweise in eurer Hand, ein noch mehr an Voraufklärung braucht, bedarf es nicht. Ihr, ihr braucht nur zu lesen, was nachfolgend Schwarz auf Weiß geschrieben steht, sich trägt zu, zu jener Zeit. Wo und indem große Menschenmassen den Planeten Erde übervölkern, die durch ihre Lebensart wie Weise das Gleichgewicht des Globusses Erde, Menschheit – Natur unerträglich aus seinen Bahnen wirft, wie das in der Menschheitsgeschichte war so noch nie der Fall. Wobei und indem die Divergenzen alles Bisherige in Frage stellen und dabei die Lebensqualität für zu viele aus ihren Angeln hebt und da taucht unerwartete in ihrer Effizienz, oben angedeutete Legende auf und so stand erst unbewusst, dann bewusst das Datum fest. Indem zu Rom im Staate Vatikan, auf Grund weltweiter sozialer Miss-stände, betreffend in Staaten die durch globale Firmengeflechte in ihrer Sozialstruktur, was ihre Bevölkerung angeht, stark benachteiligt sind und es deswegen zu Ausschreitungen kam. Nicht zu übersehen Staaten, die in Art politische Diktatur regiert werden und natürlich Staaten in denen religiös gesteuerte Aufmärsche stattfinden, indem und wobei Anders-
    denkende zum Schweigen verurteilt sind. Eine interne Zusammenkunft aller europäischen Bischöfe find‘, fand statt. Von der man sich Einwirkung auf den Weltfrieden erhofft, erhoffe. Nicht zuletzt neue Erkenntnisse in den katholischen Glauben integrierend einbinden zu können. Diese Professur wurde bereits von dem, im Jahre 2013 gewählten Papst Franziskus eingeleitet. Stockte aber noch in dessen Amtszeit und das aus verschiedensten Gründen, mit einbezogen gar gestützt auf die Prophezeiungen der heiligen Brigitta von Schweden, unter anderem mit der Bekundungen zum Zölibat. Dass dieses ein besonderes Geschenk des Himmels wäre. Und so gehen die kath. Bischöfe erneut die Sache an, Veränderungen im Vatikan zu bewirken, die das Fundament der christlich, Katholischen Religionen stärken sollen. Im Besondern gegenüber der Einflussnahme des Islams, der sich in den christlichen Mutterländern des Abendlandes immer breiter aufstellt. Wobei die Toleranzgrenze sich in einer geradezu verdrehten Schieflage befindet. Indem es im Besondern gilt, den Trend, hin zur christlichen orientierten Erneuerung auf breiter, psychologischer Basis, in den Fokus der Öffentlichkeit zu heben, um nachhaltig die Position der kath. Kirche zu festigen. Eine erhoffte These des Vatikans, deren Ergebnis aber da-von abhängig sein dürfte, inwieweit Rom Veränderungen zulässt bzw. der neue Papst mit seinem erweitertem Programm Fuß fassen kann, könne‘ und darauf kommt es an, so interne Kenner wie Kritiker der katholischen Kirche.

  • #215

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 16:00)

    Teil 3
    Das Memorandum dieser internen Klausur, trägt den Leitsatz: „Die Psyche des Menschen ist sein ureigenes heiliges Fundament, die seiner menschlichen Existenz „Und hierzu vermag der Islam wenig entgegenzusetzen, eigentlich gar nichts und das ist weltweit bekannt, wenngleich deren Gläubige das völlig anders sehen! Denn die Seele, auch mit dem Wort Psyche belegt. In ihr befinden sich all jene Muster an Leitbildern, die es der Wesenheit gegenüber dem Menschen ermöglicht, sich als Mann oder Frau in der physischen Welt zu verwirklichen. Wobei immer mehr Menschen mit homosexueller Tendenz, männlich wie weiblich geboren werden, ganz zu schweigen von Individuen mit transsexueller Körperlichkeit. Dennoch und das im Besondern gehört zur menschlichen Kultur ein religiöses Bild an Empfindung, bezüglich seiner und das nicht nur geistigen Herkunft. Ein grundlegender Faktor an Wahrnehmung des Menschen ist und bleibt sein nicht lokalisierbares inneres Wesen. Dem göttlichen Kern, das „Selbst“ genannt und in diesem Sinn berichtet Papst Clemens Jeselius der XVII; ehemals Erzbischof von Reims, zuletzt Kardinal des Erzbistum Paris, dem Kollegium des Konvents, von seiner einstigen geistigen Begegnung mit dem innersten Wesen, während seines Milutin ( nächtliches Brevier Gebet) vor mehr als vielen, vielen Jahren, als er noch Erzbischof zu Reims war gewesen. Wobei, so seine Aussage. Er in einem meditativ, entrückten Zustand geriet, den er sich zu damaliger Zeit, Intellekt mäßig nicht erklären konnte, noch wusste, wie er damit umzugehen hat, hätte. Was für ihn aber heute als das prägende Ziel an Fundament seines religiösen Bestrebens wie Handelns sei und dieses Ereignis, er seinen Kollegen wie folgend schildert.
    Er sei während des ganzen Vorganges hoch konzentriert bei vollem Bewusstsein seines Verstandes gewesen und wusste, dass es sich hierbei um einen mystischen Vorgang und nicht um ein Hirngespinst handle. Das Ergebnis war genauso lebensecht, ja geradezu noch lebendiger als seine physische Existenz und so seine weitere Darlegung.
    Sinngemäß kam es ihm damals wie eine Entführung vor. Gegen die er sich nicht zu wehren wusste, konnte, noch was ihm geschah. Und ehe er dachte, was ihm widerfahre, befand er sich am Hochaltar der Kathedrale unserer Stadt Reims. Wo er im Beisein aller anwesenden Bischöfe des Konvents, die heilige Messe zelebrierte und in dem Moment, als er den anwesenden Kollegen die geweihte Hostie reichen wollte. Zeigte sich hoch oben im Gewölbe der Kathedrale, schräg vor dem Hochaltar ein lebendig’, blendendes Licht, das fliesend durch einen Bo-gen, sich zu ihm herunter ergoss. Traumhaft war die Szene, in der sich eine kaum definierbare Gestalt zeigte. Die schwebend von oben herab auf ihn kam zu und auf halber Position an Höhe inne hielt und zu ihm sprach: Henry, Gabriel‚ ich bin weder männlich noch weiblicher Natur. Ich bin beides in einem, wenn du verstehst und seine, ihre weiteren Worte lauteten.
    „Den Frieden dieser Welt, den Ihr im Außen sucht,
    ihn werdet Ihr nirgends finden. Ihn müsst Ihr erst
    innerlich aus Euch selbst gebären, bevor dieser im
    Außen öffnet für Euch sein Tor.
    Der Frieden wird für Euch dann zum Geschenk,
    wenn Ihr, in seinem Namen Euch die Ehre erweist,
    in seiner Aufgeschlossenheit zu leben.
    Saecula saeculorum “.
    Und weiter an Worten die Gestalt ihm bekundete: Es ist unbedingt nötig, dass die katholische Kirche, das weibliche Element mit all seinen, ihren Aspekten und dies ohne Ausnahme in ihre Bereiche integriere, da sonst zu befürchten ist, sei; sie gehe klanglos un,,,,,,,, und die Erscheinung löste ihre Gestalt auf. Was Henry damals nur halbwegs registrierte, war, dass der von ihm links außen sich befinden-de Erzbischof mit Namen Omba Tutateng, genannt auch „ Der schwarze Leopard von Mozambique“. Ein hochaufgewachsener, charismatischer dunkelhäutiger Mann, der mit seiner rechten Hand ein Ritual vollzog, das man bis dato in der kath. Kirche so nicht kennt, noch kannte. Nämlich, indem er seinen Zeige-, Mittel - wie Ringfinger mit ausgesteckter Hand einen Bogen über sein Haupt führte, um dann die drei Finger in die Mulde seiner linken Hand zu legen. Dasselbe Ritual vollzog er mit seiner linken Hand. Anschließend legte er beide Handflächen in Gebetsform aufrecht oberhalb seines Solarplexus aneinander, wie wir das von indischen Gläubigen, besonders von deren Frauen her kennen. Sich dann verneigte und von diesem Zeit Iimpuls an, war er nicht mehr gesehen

  • #214

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 15:57)



    Teil 4
    Nachdem das Erscheinungswunder in halber Höhe sich vor dem Hochaltar aufgelöst hatte, stellte er, Henry fest, dass auch alle andern Würdenträger seinem Gesichtsfeld entschwunden waren und nur noch er der einzige Besucher in der Kathedrale zur nächtlich, ungewohnter Stunde weilte. Er konnte in sich keine Erklärung über den ganzen Vorgang finden, der ihm zu Teil wurde und sein Blick schweifte hinab durch das schwach beleuchtet, geradezu düstere wir-kende Mittelschiff des Kirchenbaues, bis hinab zum Einlass-Portal mit dessen Doppelflügel. Den Kelch mit den Hostien dabei immer noch in seinen Händen haltend, geschah dann das nächst Phänomen von Sonderbarem. Wobei es ihm die Kehle schnürte förmlich zu. Denn gespenstisch wirkte die ganze Szene, unten im fahlen Licht des Mittelschiffs, am Eingang des Kirchenbaues mit dessen großen Einlassflügeln. In denen je eine normalgroße Tür, für die tägli-chen Notre Dame Besucher integriert ist. Die Tür des rechten Flügels öffnete sich auf merk-würdige Weise, wobei deren Scharniere krächzten wie eine Schar von Rabenvögel, durch die, gestützt auf eine Krücke, in etwas vorgebeugter Haltung eine Nonne den Raum betrat, unten am Einlasstor. Sie blieb stehen, schaute sich um und kam dann schnurgraden Trittes hinkenden Fußes, den Korri-dor des Mitteschiffes entlang herauf zu ihm am Hochaltar. Jeder Stoß ihrer Krücke auf dem Pflaster erzeugte einen Hall stechendem Schmerz‘ scharfer Klinge in seinem Herzen, bis sie bei ihm stand. Es war der durchdringende Blick ihrer Augen, mit den sie ihn wie einen Schatten fixierte und er sahn in die sich wandelnd, tieftraurig enttäuschte Augen, in ein verhärmt‘, verbittertes Gesichte einer Frau im Zisterzienserinnen Ornat, die zu ihm sagte.
    „Eminenz“, wollt ihr mir nicht die geweiht, heilige Hostie reichen. Er war über die Worte ihrer Redensart derart konstatiert, dass er nicht vermochte ihrer Bitte nachzukommen. Den Kelch mit den Hostien dabei immer noch in seinen Händen haltend, fühlte er sich innerlich zu einer Basaltikone erstarrt, bar jedweder Beweglichkeit und erst als diese Frau nachsetzend folgende Worte an ihn richtete:
    „Fremder“, wisset ihr nicht, wer ich bin? Entspannte sich sein erstarrter Körper, wobei sie mit folgenden Worten nachlegte:„ Im Angus Dei, lieg’ dem Lebensliede Glück zu meines Herzens Füßen wahrer Freier“. Apostolisch ist dem mein Herze geweiht, den ich möcht begrüßen, du, du Sohn des Melchisedek. Ich, ich hatte wahrlich keine Ahnung von all dem, was sie mir mit all ihren Worten bezeugen wollte und sie sprach weiter in dieser Tonlage:
    „Fremder, Ihr habt mir weh, sehr weh getan“. Ihr habt mich um des Gotteswillens der röm./kath. Kirche wegen, verleugnend aus Eurem Leben, in die Anzüglichkeit darben-der Liebe verbannt. Du, Du unheiliger Gottesmann. Ich durfte an Deinem Leben nicht teilhaben, wegen Deines Statuts‘ seliger Priester gleich Erzbischofes. Deswegen bin ich heute zu Dir, zu Euch gekommen, um ein Teilpfand von Dir einzufordern, wenn Du verstehst ‚Henry Gabriel de Loquar. Indem Du mir die geweihte Hostie reichen sollst. Versagest Du mir dies, erlischt für geraume Zeit die heilige Flamme der Liebe in Deinem Herzen, solange bis Du von Sehnsucht nach mir bist getrieben, mich rufend suchend zu empfange. Als den lebendig, weiblichen Teil, unser beider heiligen Seele von Wesenheit. Ihr, Du Erzbischof zu Reims, oder ist es Euch angenehmer, wenn ich Dich als den zukünftigen Kardinal Henry Gabriel Emanuel de Loquar, zu Notre Dame de Paris nenne. (Emanuel sein dritter Vornahme, den er ungern gebrauch‘, ihn noch unliebsamer hören will)
    Er, Henry, konnte nicht anders, als dieser weiblichen Person, den Wunsch zu erfüllen und legte ihr die geweihte Hostie auf die Zunge geöffnetem Mund, ohne diesen auch nur von einem Hauche zu berühren und in diesem Augenblick himmlischen Geschenks, entglitt ihr die Krücke aus der Hand, die sich auf dem Boden liegend in eine farbenprächtiges Blumengebinde verwandelte. Sie entfernte ihre Kopfbedeckung, entledigte sich des Nonnenornats und zum Vorschein kam eine anmutend, gediegen wundervolle Frau, mit offen, welligem Haar. Die mit erhobenen Haupt am Hochaltar ihm gegenüber stand und von Dinge sprach, von denen ich bis dato keine, ja überhaupt und, und noch weniger Ahnung hatte, indem sie ihm fein säuberlich folgende Worte zelebrierte: Mit Bedacht werde im Vatikan verhindert, dass Gedankengut weiblicher Natur sich in den unheiligen Räumen macht nicht breit und sie erläuterte weiter.
    Henry, ich habe viele Gesichter und nehme vielerlei Gestalten an und so höre mein verehrter Erzbischof: Beide Teile, das männliche wie weibliche Selbst, sind gleichrangig lebende nicht-physische Gestalten der Innenwelt des Menschen. Wo sich auch des äußeren Menschen Ur-sprung befindet und wer in seiner religiösen Auffassung dies in Frage stellt, schneidet sich selbst von der Weisheit Universelles Wissen ab und sie legte Weiteres nach:

  • #213

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 15:56)

    Teil 5
    Die Seele, die Wesenheit des Menschen beherbergt auch das geistig Heilige Land, welches du nach deinem irdischen Ableben reisend wirst betretend Henry. Und diese Reise führt dich auch in dein Schattenland, wo du all jenen Gestalten begegnen wirst, die du aus verschiedensten Gründen an Unwissenheit, verdrängend in den Bereich deines Unbewussten verlagernd hast verbannt. Sie werden von dir Rechenschaft auf ein freies eigenes Leben von Anerkennung fordern. Ja, du wie jeder andere hat sich diesem Zustand zu stellen. Indem du dich mit diesen diversen, negativen personifizierten Aspekten et cetera deiner selbst, auseinandersetzen wirst müssen und da führt kein Weg vorbei verehrter Erzbischof, so ist es nun mal. Denn du hast diese Gestalten aufgrund der Macht deiner Gedanken selbst entwerfend hervorgebracht, sie geradezu ins Leben gerufen und somit bist du ihr Schöpfer, wenngleich dir diese Vorgänge sind wenig bewusst, oder? Und wie immer die Dinge liegen mögen, stehst du in der Pflicht an Verantwortung diesen gegenüber. Es gibt keinen ´Gott der dich von dieser Unannehmlichkeit entbinde lieber Henry. Versöhnung mit dem eigenen Schattenland lautet die Devise von Lösung und in diesem Sinn‘ entlasse ich dich. Ein gewisser Vorgeschmack wurde dir eben mit dem zugeschnürten Halse, der Basaltstarre deines Leibes zuteil, dann entschwand alles seinen Blicken.
    Alles, alles war vorbei und er wusste wiederum nicht wie ihm geschah, noch geschehen sei. Denn er befand sich nun wieder im erzbischöflichen Gemach, in seiner nächtlichen Liegestätte liegend vor. Ob-wohl er Henry bei Gott, könnt schwören, vor den Begegnungen sein Matutin betend im Sessel vor-genommen zu haben.
    Soweit die Geschichte des ehemaligen Erzbischof, Henry Gabriel (Emanuel) de‚ Loquar zu Reims, mit all den Worten an Unterredungen am Hochaltar zur nächtlichen Stund’. Damals im Jahre 2048 in der Kathedrale zu Reims. Allerdings gibt es dazu noch weiteres, dass Henry seinen verehrten katholischen Glaubensbrüdern vorenthaltend verschwieg. Nämlich, indem er seit jener Geheimnisumwitterten nächtlichen Begegnung in der Kathedrale zu Reims 1 x monatlich nächtlichen Besuch von Catherine bekam, bekommt. Die ihn mit ihren Darlegungen immer umfassender, den spirituellen Horizont seiner Eminenz an Wissen über Wahrscheinlich-keitsebenen multidimensionaler Strukturen eigener Wesenheit erweitere. Wovon er, als ein-zelner Mensch Teil ist und wie Reinkarnation wirklich zu verstehen sei. Hohes Bewusstsein sich in Kegel-, bzw. Pyramidenform zeige und das Derartiges im Kontext des katholischen Pontifex Lehramtes, eher als eine Art Kastrat angesehen werde, als dass man dies in irgend einer Form an Aussage bejahe, oder stimmte gar zu und als er sie bezüglich nach ihrem Namen fragte, erhielt er von ihr die Antwort. Ich habe viele Namen und ebenso viele Gesichter, aber nachdem sie mittlerweile seine engste vertraut‘ Verbündet sei, darf er sie mit Catherine Fosua anreden. Soviel zu diesen beiden. Im eigentlichen Sinn ist Catherine Fosua niemand anders, als das personifizierte weibliche Selbst der beiden Wesenheit. Katholiken tun sich bei Leibe schwer, eine derartige Lektüre‘, als Lektion gemäß anzuerkennen. Da sie in sich die überwiegende Annahme beherbergen. Nur durch praktizierende Einhaltung der heiligen Sakramente, werde sich ihnen die Tür zum Himmelreiche öffnen und sie so vor dem ewigen Ausgeschlossen Sein bewahren. Und da gibt es noch den persönlichen Referenten des Erzbischofes, nämlichen den Priester Claude Gilbert de Neuf, der unerwünschte Weise Zeuge wurde, von einer dieser nächtlichen Unterredung, die zwischen dem Erzbischof und Catherine Fosua stattfand. Indem dieser eine Szene heimlich belauschte, was für ihn nicht ohne Folge sollte sein. Denn es ergab sich, dass dieser innerhalb zweier Monate mit gleichen Tagesdatum vom Vorzimmer der Privatkemenate des Erzbischofes aus, zu später Stunde, den Texte wichtiger Dokumente zu einem Manuskript für seine Eminenz, die der Erzbischof aufgrund einer Einladung zu einem Symposium als Gastredner benötigt, zusammenstelle. Henry ist ein hoch anerkannt, geschätzter Rhetoriker. Eine Begabung die er herunterspielt, wenn andere anspielend sie erwähnen. Dennoch hört er gern dieses Lob, das seinem Ego schmeichle. Schließlich ist er Mensch und Mann, der auch menschliche Schwächen aufweise, die ihm Catherine gelegentlich auch zugestehe‘. Denn sie kennt Henry, den Erzbischof besser als er sich selbst, indem sie seine geistige Eva von Frau ist und da ist sie wieder, diese weibliche Stimme. Die Claude immer wieder zwischendurch, aus dem privaten Arbeitsbereich seiner Eminenz glaubt zu hören. Für ihn stellt sich natürlich die Frage.

  • #212

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 15:54)

    Teil 6
    Hört seine Eminenz eine CD, oder spielt er an seinem uraltertümlichen Tonbandgerät herum, das noch immer seine erweisenden Dienste tut, wenngleich dieses Museumsstück aus dem Jahre 1960 stammt. Oder, oder ist hier tatsächlich eine pur lebendige Frau im Spiel? Ein Trugschluss seitens Claud, nicht wahr? Eine zu bizarre Vorstellung, dass sich zu so später Stund’ noch ein weibliches Wesen und das ausgerechnet im Privatgemach seiner Eminenz aufhält? Eine unvorstellbare Vision wie Claud sich eingesteht. Aber die Neugier war, ist es, mit ihrer unersättlichen Begierd‘, die dem guten Sekretär keine Ruhe gönne, was sich dort drin an heimlichen Dingen spiele ab. Gegen deren Arglist er sich nicht zu wehren weiß noch wusste und so legt‘, zimmerte er sich, zwar erst zögerlich, dann doch eine gewisse Strategie zu recht, die es ihm er-mögliche, unentdeckt das Privatgemach seiner Eminenz zu belauschen. Und dann war, ist es wiederum soweit. Im dritten Monat der Reihenfolge nach und wieder mit gleichem Tagesdatum Uhrzeit, dass es geschah und dazu der Gedankenzug der ihm vermittelte:
    Benutzt, verwendet dieses weibliche Wesen vielleicht einen Mondkalender? Wenn ja, wenn nicht was dann? Indem er von seinem Versteck aus Zeuge eines Gespräches über Schamanimus, archaischen Götterbilder und deren gleichen war, wurde. Wie die derer von Urangst, indem die urangelegte innere Dimension, mit nicht vorstellbarer Wucht nach Außen, ins Nichts hinein explodierte und dadurch eine unendlichen Vielfalt von Möglichkeiten, freisetzender Bewusstseins Einheiten ins physische Leben rief‘; denn so die Erwägung Catherines: Wäre alles nach Innen explodiert. Verheerend wären die chaotischen Zustände an Wirkung gewesen und daher die Urangst, dass alles wieder zurück in einen nicht fassbaren Urzustand stürzen könnte, was sich aber aufgrund des ‚Logobewusstseins nicht ereignen wird noch werde!
    Diese freigesetzte Lebenskraft an Energie mit ihrer Kreativität, rief Milliarden von Einzelwesen auf den Lebensplan bzw. ins Lebensspiel. Die unaufhörlich im Begriff ihres Werdens sich befinden und nur in diesem Sinn von einem Seins Begriff, konnte diese ‘Gottheit ihr Verlangen nach Leben im physischen Gewande. In und mit der Erschaffung unendlich vieler physisch, dynamischer Universen an Lebensformen stillen, die sich als Gegenstück zu den rein geistigen Dimensionen von Bewusstsein, sich als materielle, physische Lebenswelten darstellen, die alle von und mit dieser Lebenskraft durchdrungen sind. Diese `Gottesidee konnte, wollte nichts anderes, als sich in Liebe zu seinen freigesetzten Kreaturen verschenkend zu bekennen und deshalb ist ‚Gott nur durch das eigene Leben erfahrbar. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht, mein verehrter Erzbischof, so Catherine. Deshalb ist es auch keinem Wesen möglich sich als Gottgleich interpretierend darzustellen; was auch immer eine gewisse Legende hierzu meinte, kapier das, mein lieber Henry! Oder siehst du aus deiner extrahierten katholischen Sichtweise anders?
    Und so ihre weiteren Worte. Priester der neuen Generation sollten in erster Linie Therapeuten, Psychologen sein. Die über ein entsprechendes transzendentes Seelen Wissen verfügen und erst dann käme die Lesung der heiligen Messe ins Spiel. Für Claud Gilbert, den im Versteck weilend, sitzende, eine Provokation. Aber damit war es noch nicht getan. Denn Catherines Schilderungen über archaische Götterbilder mit ihren abstrakten Charakteren, haben etwas dämonisch’, abstoßendes an sich, als dass man sie verehren könnt‘. Nein Danke, das ist nicht seine Lebensperspektive an Philosophie die er haben möchte. Und wer weiß Gott, woher diese ihre Phantasien beziehe. Dann aber sprach Catherine über Gegebenheiten von Aborigines. Einem kleinen Stamm von Menschen in Australien, die keine Nachkommen mehr zeugen. Deren praktizierendes Wissen an Heilkunst sei ein Stück besonderer Art an Qualität. Quasi die einer Quantenlehre, die Gilbert irgendwie tief beeindruckte. Dann, dann endlich Schweigen. Er hat, hätte für heute genug gehört. Kann aber sein Versteck erst dann verlassen, wenn seine Eminenz das Brevier in seinem Schlafgemach vornehme. Doch dann, oh Schreck, fängt der Erzbischof seinerseits zu reden an. Indem er Catherine diese Frage stellt: Warum sie noch kein Wort über Christus verlauten ließe. Worauf diese ihre wohlgeformt‘, glatte Stirn in tiefe nicht vorhanden Falten legte und Henry Gabriel folgendes erwidernd erklärte. Es seien zur damaligen Zeit ungeheuerliche Energien im Spiel gewesen, um dem eigentlich inneren Drama, im äußeren Raum des Planeten Erde ein Gesicht zu geben. Damit das Gewicht an Aussagen nachhaltig die Menschheit beeinflusse.

  • #211

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 11:17)

    Teil 7
    Wobei das Kollektivbewusstsein, der an diesem Gottesdrama beteiligten Personen wusste, welche Rolle an Verstrickung der einzelne Mensch dieser Gruppierung hierbei zu spielen hat, hatte. Andererseits der Egoverstand der beteiligten Personen mit ihrem Intellekt keine Ahnung davon besaßen, welche Rolle an Be-deutung von Schicksal sie zu erfüllen hatten. Nur Jesus als Christus kannte seine Rolle, die er in diesem Geschehen erleidend übernehmen sollte.
    Dieses Gottesdrama war in erster Linie ein Inneres, das mit gewaltigen Energien aufgeladen wurde, um sich in der Außenwelt zu manifestieren und Jesus als Christus spielte hierzu stell-vertretend für aller Menschen innerstes göttliches Wesen, dieses innere personifizierte Selbst in der Außenwelt der Erde. Denn so betonte sie. Das innere Drama ist und bleibt das Eigent-liche und die äußere Kreuzigung sei nur der Abklatsch bzw. Ausläufer innerseelischer Vorgänge der Menschheit selbst und sie fuhr fort. Dieses innere göttliche Wesen wurde beschuldigt, indem der physische Mensch auf vielerlei Weise mit sich und der Welt nicht zurande kommt, kam und deshalb musste ein Schuldiger gefunden werden, der hierzu mit seinem Leben bezahlt und sie wies ausdrücklich darauf hin. Dass die Kreuzigung nicht das Eigentliche, sondern der Mythos Christus die wahre Realität ist wie sei und sie wies Henry auf dessen Erlebnis mit dem Licht Tor hin. Wo die, der Gesalbte bis auf halbe Höhe zu ihm herab stieg, indem Catherine hinweisend betonte:
    Mein verehrter Erzbischof, sei Dir dieser mystischen Szene mehr als immer bewusst. Denn sie ist und war das Beste was Dir je in deinem Leben widerfahren konnte und sie war mit ihrer Unterweisung noch nicht am Ende angelangt und servierte Henry noch jenes an Worten: Wenn, dann dennschon, meine verehrte Eminenz, sollst du auch dass noch vernehmen was der kath. Kirche nicht so recht ins Konzept passt. Nämlich die Geschichte vom Hirten, den Schafen einerseits und dem Welterlöser andererseits. Wie meinst du dass Catherine, so der Erzbischof; diese darauf in Worten:
    Von Lämmern, Schafen und Böcken kann man wenig Verantwortung erwarten, und genau um diesen Lebensaspekt geht es im Leben auf Erden Henry. Der Mensch ist ein denkend’, bewuss-tes Individuum von Wesen und er hat, er muss lernen verantwortungsbewusst, getreulich mit den Dingen des Lebens, sprich Natur umzugehen, von der seine Existenz ein Teil ist. Die er trotz Erkenntnisse an Erfahrung weitgehend seiner Egomanie, intellektuellem Exzellentismus ver-sucht, sich von der zu ihm gehörenden Natur abzuspalten, um sie wie er meint, zu beherr-schen. Auch wenn sich durch sein Fehverhalten verheerende Umweltschäden ergeben, zeigen, neigen machtbesessene Menschen schwerlich dazu, Verantwortung für ihre Handlungsweisen zu übernehmen. Wobei die Politik der Wählerstimmen wegen Kapriolen schlägt, indem was gestern noch berauschend war, heute als Abstrusem gilt; so ist es doch. Und die Überbevöl-kerung der Erde, indem diese eine kausal’, kaum lösbare Kategorie für sich darstellt, kommt sie politisch bei der UN nicht auf den Tisch. Es schickt sich öffentlich nicht darüber zu diskutieren, obwohl das ein Hauptgrund für die der zeitlichen unsozialen Zustände auf Erden ist und es wäre sinnvoll und angemessen, wenn die Religionen dieser Welt, aus der Position ihrer sozialen Verantwortung heraus gesehen, dies zum Thema Nr. 1 deklarierten, aber sie tun es nicht!
    Denn die Signifikanz einer Geburtenregelung bzw. Verhütung ist für sie ein zu heißes Eisen. Indem Gläubige wegen ihres naiven Gottesglauben, dies als abwegig in Frage stellen könnten. Naja, dann nur so weiter, bis der Planet kahlgefressen ist und scheinbar das Wort „Umweltent-hauptung“, weder genügend ausgereizt, noch angekommen ist, nicht wahr mein verehrter Gabriel. Oder Epidemien treten weltweit auf, für die es keine medizinischen Gegenmittel gibt, mehr sage ich nicht. Worauf der Erzbischof erwiderte. Wenn du das so siehst meine verehrte Catherine, wird es wohl so sein bzw. so kommen und der Dialog zwischen den beiden geht noch ein Stück hin und her. Wo letztlich dem Erzbischof die Kehle etwas zu trocken wird, der Kopf ihm raucht und er das starke Bedürfnis in sich verspürt, sich heute noch einen edlen roten Tropfen zu gönnen, nach diesen ewig langen Dialogen Catherines. Die er selbstverständ-lich mit seinem Methusalem Gerät alter Zeitrechnung hat aufgenommen und macht nun An-statt die Kellerräume des Bischofspalais aufzusuchen, wenngleich es bereits schon halb 2 morgens ist, wobei er nebenbei zu Catherine noch sagt:
    Ein Erzbischof ist auch nur ein Mann, der auch ein kleines Laster haben darf. Catherine amüsierte sich ein wenig über Henrys Humor und dieser verlässt den Raum durch die hintere Tür, die er weit offen stehen lässt, in dem Gedanken, er sei ja gleich wieder zurück.

  • #210

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 11:10)

    Teil 8
    Für Sekretär Claude Gilbert, den im Versteck weilenden, die ersehnte Möglichkeit Standort Unterschlupf, ins Privatzimmer seiner Eminenz zu wechseln, um zu prüfen, ob dort Geheimes gehe vor, das es letztlich zu ergründen gilt. Und so lüftet er den Vorhang, hinter dem er sich versteckte und schleicht hinüber wie ein nächtlicher Dieb zur Tür, die beispielhaft einladend für ihn offen steht. Ein kleines unbewusstes Geschenk an Vorsehung dem des Himmels, wie er hinterlistig meint. Doch es ist der uralte Holzboden des erzbischöflichen Ordinariat, der unter seinen Tritten knarrt, wie eine ungeölte Hebebühne, die zur linker Seite auch noch klemmt, weshalb er, Claude kurz innehält und auf Zehenspitzen wagend ins Zimmer schleicht, um dort die Lage sondieren zu inspizieren, was tatsächlich hier geht vor, oder dem auch nicht. Und die Zeit, die Zeit ist mehr als günstig, da man nicht wisse, ob sich in naher Zukunft Schnelle eine derartige Chance wieder bietet und er mustert sorgsam, die für ihn doch bestens bekann-te Lage dieses Zimmers. Der Schreibtisch ist es, auf dem das Delikt von einem uralten Tonband steht, an dem er herumspielt und da ist sie wieder, diese ihm bekannte Frauenstimme und er lauscht des Textes Wiedergabe zu. Claud ist beruhigt, denn was er schlimmsten Falles hatte angenommen, entpuppt sich letztlich als leere Blase der von Luft. Andererseits ist er etwas ent-täuscht, kein weibliches Wesen im Zimmer seiner Eminenz anzutreffen. Aber das wäre wohl der Dinge doch zu viel gewesen und hätte sich als schrecklich peinlich für beide erwiesen. In-dem was vorhin offensichtlich war Spekulation, hat sich nun von selbst erledigt, indem er selbstzufrieden sich auf den Brustkorb klopfend eingesteht und er macht Anstalt sich aus dem Privatgemach seiner Eminenz zurückzuziehen. Dreht sich noch mal kurz um, um zu prüfen, ob er wirklich hat nichts übersehen, bei seiner Kurz-Stippvisite im Gemach seiner Eminenz und erstarrt bei Leibe leichenblass, hin zur silbern‘ gesalzten Säule mit hochrot‘ aufgeblähtem Kopf. Denn was er nun erblickt, glaubt er nicht zu sehen. Eine Frau, es ist leibhaftig Catherine Fosua, die im Rahmen dieser Türe steht, die ihm den Weg aus diesem Zimmer versperrt, durch die er vorhin ins Pri-vatgemach seiner Eminenz ist, war eingedrungen. Eine Schande ohnegleichen ist es, als ungebetener Gast, sich diese Geste zu erlauben. Gedanken schwirren wie ein wildgewordener Bienenschwarm in Clauds Hirn einher, der nach einer Bleibe sucht. Auch Gilbert sucht nach einer einvernehmlichen Lösung, hier in diesem vermeintlichen Bienenhaus, die ihn aus dieser peinlich‘, misslichen Lag‘ befreite und er begutachtet verstohlenen Blickes diese Frau und stellte dabei fest.
    Sie trägt weder eine lange Hose, noch einen Minirock. Weder ein Kleid mit tiefem Dekolleté, wie er’s gern gesehen hätte. Noch ist ihr Haar lang, gleich lose, struppig offen, zerzaust wie bei einer Megäre. Noch ziert ein abgestufter Faltenrock ihren Unterleib, wie man’s von und bei Hexen kennt. Mit dem zweiten Blick stellte er fest. Sie trägt auch kein Madonnengewand, das deren weibliche Konturen verhülle. Ihre Garderobe entspricht vielmehr der Gepflogenheit, der einer Diplomatin. Catherine, die jeden Gedanken Clauds als Worte hört, wusste längstens über Claude Gilbert Bescheid. Um diesen aber nicht noch mehr provozierend in die Enge zu treiben, meint sie im sachlich ruhigen Ton zu diesem.
    „Ach Claude, zu so später Stunde arbeitstätig noch unterwegs“. Dieser stammelt äußerst er-regt verlegen vor sich hin. Seine Eminenz bräuchte in aller Herrgottsfrühe das Manuskript für eine mehr als nur gewichtige Rede. Wohlwissend dass dies der Wahrheit nicht entspricht, klopf Catherine dem Monsieur Sekretär symbolisch auf die Finger und erwidert diesem.
    Mein verehrter Claude Gilbert, wir beide wissen, dass ihre Aufwart‘ hier im Zimmer seiner Eminenz, einen ganz andern Grund an Charakter aufweise, als jenen den du versuchen mir hier vorzugaukeln stimmt’s“. Um es kurz zu tun Claud’, denn die Zeit drängt. Der Erzbischof zwar im Keller noch, überlegt, ob er den schweren Burgunder oder den Portwein sich noch gönne. Er wird seine Wahl in Kürze treffen. Der Portwein wird es sein, den er mit nach oben bringt, für den er eine gewisse kleine Schwäche zeige, hat. Übrigens ein Geschenk des Kardinals aus Porto und so vernehmt noch diesbezügliche diese meine Worte Sekretär Claude Gilbert.
    Über den Inhalt des Gespräches zwischen dem Erzbischof und mir, dem ihr unerlaubterweise Zeuge wurdet, verhänge ich das Gelübde der von Schweigepflicht und dieses ist höher einzu-stufen als der Zölibat und das bedeutet für euch. Solang der Erzbischof am Leben ist, dürft ihr keine Silbe der Unterredung anderen zu Ohren kommen lassen, ist das klar, Priester Claude Gilbert de Neuf

  • #209

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 10:59)

    Teil 9
    „Ja Madame ich habe verstanden“ räumt dieser kleinlaut bei. Catherine dann weiter: Falls es tatsächlich dazu käme, dass ihr das Schweigegelübde aus welchen Gründen auch immer zu unterlaufen versucht, wird man euch von höherer Warte aus der Sprach‘ entsa-gen und dies sei euch so gewiss, wie das Amen in der Kirche! Bedenkt, ihr seid Priester und das muss genügen, mein Seelenfreund! Und nun macht euch aus dem Staub und zwar durch die vordere Tür, denn der Erzbischof steigt bereits die unter Treppe hoch. Schnell, schnell, er darf unter keinen Umständen euch hier antreffen, noch erfahren von eurer Neugier Missgeschick und vergesst nicht meine Mahnung, die dem eurer Schweigepflicht, Claude Gilbert de Neuf!
    Belastet mit einem Schulgefühl wie ein geprügelter Hund, der zu nichts mehr taugt ‘noch nütze, huscht Claud schneller Tritte, Schritte an Catherine vorbei aus dem Privatgemach seiner Eminenz und ist besorgt, dass er nicht noch zu guter Letzt dem Erzbischof in die Hände läuft. Deshalb begibt sich schleunigst ein Stockwerk höher ins eigne Zimmer. Lauscht aber von dort oben hinab ins Treppenhaus und hört, wie seine Eminenz die mittlere Stiege kommt bereits herauf, die altersbedingt unter dessen Tritte quietscht, wie ein ausgedienter Bettenrost. Er ist befreit von dem Gedanken, dass seine Eminenz irgendetwas von seiner Untreue hat noch mit-bekommen, was es unter allen Umständen zu vermeiden gilt und wie es scheint ist ihm dies gelungen. Ob Claud heute Nacht gut schläft, wohl kaum und so grübele es in dessen Hirn, wie er sein Dilemma verdauend auf die Reihe bringen könnte und schläft gute Nacht dann endlich ein. Was mag er wohl träumen, einen süßen Schluck aus dem Honignapf, oder ist es eher das herbe Wässerlein, dem eines Wermuttees, wir können manches hierzu nur erahnen, mehr aber nicht.
    Claud hat wirklich schlecht geschlafen und es kommt ihm vor, als sei er leibhaftig heute Nacht gerädert worden. Es waren, sind vermutlich irgendwelche Gewissensbisse die ihn drückten wie ein zu eng geschnürter Schuh angepasstem Stiefel, den er verdrängend versuchte abzustreifen, was ihm aber nicht gelang. Mal sehen ob ihm irgendwann dies gelinge und nach der Morgen-toilette kurzem Frühstück findet er sich im Privatzimmer seines Dienstherrn ein und was liegt da auf dem Schreibtisch seiner Eminenz. Man ahnt es kaum; ein Pink farbig‘, fein gefaltetes Zetteleien ist es, das Claud Gilbert ins Auge sticht. Und er kann der Versuchung nicht wieder-stehen und man glaubt es wieder kaum. Er begibt schon wieder in höchste Gefahr ertappt zu werden. Schaut, dreht sich um nach allen Seiten, um zu sehen, ob die Luft ist wirklich rein und entblättert das farbenfrohe Bündeleien und liest sich leise folgende Worte vor. „Am Anfang war ich immer schon bei Dir, ‘Ihr, Du meines Herzen überschwänglich allzeit Geliebter“. Ach du meine Güte grüne Neune, was steh ich aus, so sein kleines Stoßgebet zum Himmel am frühen Morgen, das als nächste Kapriole steht ins Haus.
    Nein und nochmal nein, derartige Worte beflügelt Clauds kaum fassbare Phantasie aufs Neue und es gurkt seelisch in ihm noch mehr als je zu vor. Ob er nachvollziehend im Stande ist, diesen Wort Satz an Erkenntniskluft, dabei sich selbst gemeint zu verdauen und er spricht aus, was er eigentlich nicht sagen darf. „Oh mein Gott, Catherine Fosua ist tatsächlich die Geliebte seiner Eminenz“. War er doch bisher der Meinung, sie sei aufgrund all der vernommenen Wor-te, nur eine Art Lehrerin für seine Eminenz gewesen, mehr auf keinen Fallend und nun dieses Malheur. Eine heimliche Geliebte und das in der Position eines Erzbischofes. Fürchterlich ist dieses Gedankengut, das quälend treibt sein Spiel mit Claud Gilbert, den halbselig Frommen. Er ist aufs äußerte entsetzt. Kann‘s nicht fassen, unmöglich, undenkbar diese Situation, hier, hier muss etwas geschehen, der Aufrichtigkeit der kath. Kirche wie ihren Gläubigen gegenüber, wie er kurzfristig zu sich sagt. Doch dann der Zweifel, ist es nicht besser angebracht hier zu schwei-gen wie selbiges Grabtuch zu Turin. Er kann seinen Dienstherrn dieser Zeile wegen doch nicht entblößend bloßstellend, ihn aufs Neue dekretierend hintergehen. Nein und nochmals nein. Auf keinen Fall wird, werde er dies tun, bezüglich in diese Richtung etwas unternehmen. Denn er schulde seiner Eminenz, seiner gewagten Neugier wegen das Schweigeband von einem Unter-pfand und überhaupt gehe ihn die Sache überhaupt nichts an und er macht Anstatt den Raum wieder zu verlassen, aber vorher faltet er feinsäuberlich das Papierchen Zetteleien, original-getreu zusammen. Grüble aber des Textes wegen weitervor sich hin und stolpert fast über die Beine seiner Eminenz. Der eiligst’ quälenden Schrittes, ohne jegliche Morgentoilette’ in sein Zimmer stürme, als hätte ihn eine Tarantel in den Allerwertesten gestochen.

  • #208

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 10:55)

    Teil 10
    Dabei dringend nach einem Etwas suchend, dass er auf Anhieb nicht entdecken konnte. Doch dann fährt er mit Schwung, als ob sein rechter Arm der Sausewind persönlich wär, flach gekonnt mit diesem über die Schreibtischkante, den Zettel sicher im Visier und erhascht im Fluge seiner Fingern das pinkfarbig Amouröse und verschwindet mit dem Selbigen schleunigst wie er gekommen ward, hinüber in die Räumlichkeit des erzbischöflichen Bades. Beide Männer haben sichtlich etwas vor einander zu verbergen, aber was mag das sein. Der Initiator dieser Geschichte hat keine Ahnung, was diesbezüglich damit ist gemeint, da hier die Unschuld steh‘ zu Pate, von der die Prophezeiung sagt:
    Frei aller Anzüglichkeit ist der in seinem Herzen, der sich offen eingesteht. Die Natur der Erde ist mein Erbe, der ich mich zu stellen hab‘.
    So der Text eines Flyers, der vom Kleiderschrank seiner Eminenz, vor Clauds Augen auf den Fußboden herunter flattert, auf den er wäre beinahe ausgerutscht, weil dessen Papier ist glänzend glatt wie ein Schlangenhaut.
    Le Mont - Saint - Michel
    Eine halbe Stunde später trifft man sich wieder und geht dabei fließend ins Dienstgespräch über, ohne den pikanten Augenaufschlag zu erwähnen, was vorhin jeder für sich suchte. Indem der Erzbischof seinem Sekretär Claud beauftragt alle Termine der kommenden Wochen nach hinten zu schieben. Da er, erstens aufgrund einer Depesche aus Rom, sich mit andern hohen französischen Würdenträgern, in Le-Mont-Saint-Michel zu einer speziellen Mission treffen werde. Anschließend mache er mit seinem Bruder, Jean Louis Loquar, Professor für Mathema-tik und Geschichte an der Sarbonne in Paris, mit Hang zur Archäologie, eine Ferienreise. Aus-gehend von Le Mont–Saint–Michel durch die Bretagne, über Rennes, Nantes, La Rochelle, nach Bordeaux. Dann hinüber nach Chlermont Ferrand, im französische Zentralmassiv, um von dort dann in den Süden Frankreichs nach Rennes Chateau in die Pyrenäen zu fahren. Ja, die beiden haben viel vor. Bruder Jean Louis, hat diese Reise in den Süden Frankreichs seit Jahren mit Bru-der Henry geplant, aber aus den verschiedensten Umständen, wurde dieses Vorhaben immer wieder verschoben. Aber jetzt wird dieser Plan verwirklichenden die Tat umgesetzt. Henry will dabei soweit wie möglich in Kognition reisen, um manche Dinge abzuschütteln, wie er einge-stehend sich seinem Bruder Jean Loui gegenüber äußerte, und die Reise zum jetzigen Zeitpunkt hätte nicht besser getroffen werden können. Denn man werde schließlich nicht jünger und er müsse dienstlich für einige Tage nach Le Mont-Saint-Michel und dann sei Urlaub für ihn ange-sagt und wie es sich unter Brüdern versteht, erklärt Henry sich Jean gegenüber wie folgend:
    Mit der Route über Le Saint Michel, lassen sich 2 Dinge zusammenklappen. Als erstes treffe er sich dort mit anderen kath. Würdeträgern Frankreichs, im Austausch über Allgemeines bzw. Soziales. Den wahren Grund des Zusammentreffens hält er jedoch zurück. Denn man wisse nie, ob nicht aufgrund der heutigen famosen Technik in etwa, es ungebetene Gäste an Mithö-rer gibt, was man unter allen Umständen unterbinden will wie möchte. Reine Vorsehung von Schweigen an Gepflogenheit und wie die Dinge nun mal liegen, hat Henry für 3 Tage in Le Mont-Saint-Michel, im Hotel La Mere Poulard Quartier bezogener und er räumt gerade einige Utensilien in die Kommode ein, bei der die unterste Lade etwas klemmt. Er ruckt und zuckt, nagt regelrecht an diesem alten Seins Segment und vernimmt, wie darin ein Etwas auf deren Boden fällt. Sorgsam ist sein Interesse angewachsen und er hebt die Lade, wie soll man sagen, fast ge-konnt wie ein Zimmermann befreiend, diese aus ihrer verzwickten Lage und was findet er darin vor? Ein in ein Tuch gehülltes, unscheinbares dünnes Bündeleien, was Henrys Neugier mehr als nur erweckt, wenn gleich er Priester ist, hat der seine Neugier aus Prinzip unterbin-dend zu unterdrücken, aber indessen punktete ungeniert das Interesse in ihm und so steht er da, der gute Gottesmann und rätsle vor sich hin. Darf er das verschnürte Unikum entblößend öffnen. Oder soll das Exponat weiterhin verschnürt in diesem Kummerkasten dösend schmo-rend vor sich hin. Indem niemand erfährt welches Geheimnis in ihm verschlüsselt ruhe, das auf seine Öffnung warte, kommt Henry letztlich zu dem Entschluss, zu befreien das Objekt aus seiner Vergessenheit verblichener Tage Sage, um es ans Licht der irdisch Welt zu hieven.

  • #207

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 10:44)

    Teil 11
    Bedacht, sorgsam geht er vor, das verschnürte Bündeleien zu entblößen, um dem Inhalt sach-gemäß auf den Grund zu kommen und er entknotet im Anflug geheimer Ahnung das Relikt, aus seiner verschnürten Vergessenheit, indem der Inhalt, befreit von Schnur und Tuch, vor ihm auf dem Zimmertische liege. Es handelt sich um ein in Schlangenleder gebundenes Büchlein. Merk-würdig ist diesen Fundus Einband wie Henry meint. Wobei der Gedanke der Legende vom Pa-radiese in ihm keimt. Jener vermaledeiten sagenumwundenen Angelegenheit, die mit dem Gerücht von Verführungskünsten der mit einer Derwisch Schlange ist belegt, die fast jeder kennt, der eine christliche Erziehung genossen hat, oder? Und da liegt sie brach, unverorben offen, die Uraltsage, die Henry nun in seinen Händen hält. Jene Lehre eines geheimen Offi-ziums, deren Schlüssel schwarz auf weiß darin beschrieben steht, so jedenfalls meint er an sich selbst gewandt, nachdem er einige Passagen darin gelesen hat, indem es unteranderem wie folgend n heißt:
    *
    „Im Sinne meines Namens bin ich der, den ihr sollt begrüßen als
    eures Herzen wahrer Führer. Den ihm Licht der Wahrheit stehen-
    den. Dessen Worte aus der Tiefe der von Gottesseele ans Licht
    der irdisch Tage komme, damit ihr das Geheimnis eures Lebens
    erkundend begreifend, nehmet an, als eure ureigenste Lebenssage.
    Denn in der Glorie bist du ein Kind von mir, von einem Gedanken,
    den ich einst ersonnen habe, um des Werdens Willens meiner, dei-
    ner, unserer selbst. Es ist der Gruß des Lebens, den ich als Gunst
    euch allen widme, in dem auch du bist eingebettet, mit dem klang-
    vollen Namen meines Wesen, das du im Grunde allein Seins auch
    bist. Darum lass der Sinne fröhlich Tage walten, die mit ihrer Fülle
    das Leben bereichernd gestaltend, zu deines Herzens Freude
    himmlischem Lobgesange - Allegro Glorie.
    *
    Und da dem so ist, blättert Henry im Büchlein weiter und stößt dabei auf dieses Worte:
    Den Umständen entsprechend wartet man auf ein Zeichen von einem Lösungswort, dass irgendwie, wann vom Himmel fällt und in diesem Sinn‘ vertraut eurem Lebens-glück, das jedem/jeder wird zu teil, der bemühend ist bedacht, das innere Wort in Beziehung zu sich selbst zu bringen. Indem einer/eine im seelisch Staunen innehält, um sein Anliegen formend, ordnend zu gestalten, dass dieses allen dienlich komm‘ zugute.
    Und er blättert sich vertiefend, in diesem mit Orakel Ornamenten besetzten, in Schlangen-leder gebundenen Büchleins Zeilen. Wobei in ihm die Idee einer Brücke steige auf, deren nebel-haftes Bild sich an der ihm gegenüberliegenden Wand jetzt spiegle, vor der er steht, dann wieder mit Blick ins Büchelein zurück und er liest sich Folgendes vor.
    „Einem unbewussten Zwange folgend, wirst du eines Tages über sie deines Weges zie-hen, wenn der Zeitpunkt dafür ist gekommen.“
    Dann schlägt er das Büchlein zu. Sinniert des Textes wegen vor sich hin; schweift gedanklich dann ab, um seine Textilien wie Anderes von Kleingepäck in die Kommode einzuräumen. Denn um 14 Uhr beginnt die 3 Tage Tagung der französischen Bischöfe hier auf Le Mont-Saint-Michel in der Bretagne im Atlantik und da dem so ist, gibt es viele Worte wie Gedanken hier bei dieser Klausur.
    Der Bericht, das Formelle geht über die Bühne wie in die Breite, die der 3 Tage Zusammenkunft der französischen katholischen Gottesmänner und letztlich fehlt nur noch der Schlussakkord als Resultat und so trifft man sich in des Tages Kürze zur heiligen Abschlussmesse in der Abtei der Kirche. Um anschließend in der Sakristei den Schlusspunkt zu setzten, den man nach Rom wird weiter leiten. Denn im Sinne geschichtlicher Tradition erhofft man sich, dass der Geist dieses ehrwürdigen, mittelalterlichen Monumentalbaus, mit seinem romanischen Langhaus, wie denn Arkaden, genannt auch Triforium, seinen Begnaden, im Endergebnis der Klausur wird niederschlagen, indem Rom damit sei gemeint. Nicht umsonst hat man für das vatikanische Anliegen diesen Ort von Kraft, Mont-Saint-Michel gewählt, das ist und war die Grundursache für das Zusammentreffen der französischen Geistlichkeit bzw. Bischöfe hier an diesem histori-schen Ort von Tradition abendländischer Geschichte. Nun, nachdem die Dinge soweit erarbeitet und gediehen sind, begibt sich Henry alsdann in Richtung zur Kirche der Abtei und trifft auf halben Weg dorthin, den amtierenden Kardinal des Erzbistum Paris. Seine eminece Christopher Point de vue.

  • #206

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 10:42)

    Teil12
    Ein in die Jahre gekommener Wür-denträger von einem wahrhaftig aufgeschlossenem Patriot christlicher Prägung, der auf und von Henry große Stücke hält und wie dem es anders konnte nicht sein, kommt dieser unwill-kürlich auf „Omba Tutateng „ dem Haupt- bzw. Wahrengrund von Ursache des Zusammen-treffens der französischen Bischöfe hier auf Mont-Saint-Michel zu sprechen. Der inoffiziell mit den Worten „Der schwarze Leopard aus Mosambik“ betitelt wird. Verdeckt, versteckten aber auch mit dem Diagramm verbotener Dinge, nicht zuletzt seiner Hautfarbe wegen, mit dem Wortausdruck „Schwarzer Messias bezeichnet werde. Was in der römisch/katholischen Basis Vatikan, mit einem Tabu ist belegt. Denn diese Namens Anspielung erzeugte im Kardinalskol-legium einen zu Eis gefrorenen Wiederstand einäugiges Offizium. Tabu ist eben Tabu und so bleibt es auch, denn insgeheim schleicht die Angst ein-, umher, die das Ende der katholischen Kirche läute ein. Wer aber „Omba“ kennt, der bekunde, an diesem liegt es wahrlich nicht und so schweigt die geheime Quelle derer von, an Offenbarung, denn Tabu ist und bleibt Tabu!
    Seine Eminenz aus Paris erwägt nebenbei eine spezielle, persönliche Frage an Henry. Die mehr in der persönlichen Charaktere liege, als eine die im Dienste der katholischen Kirche stehe. Wie, wie er das mit dem Zölibat wohl sehe und ob er sich vorstellen könnte. Priester von dieser Bürde endgültig zu befreien. Henry erstaunt erfreut meint diesbezüglich unverblümt: Ja eure Eminenz, es bedarf nur noch ein Stück von Schritt nach vorne als weisende Richtung, die bereits eingeleitet wurde, werde. Ja, er könne sich das mehr als nur gut vorstellen. Aber im Vatikan gibt es hierzu nach wie vor eine bestimmte Gruppe die Wiederstand leistet. Deren Denkweise an Gründen immer noch auf dem Grund Gedankenmuster jener Prophezeiungen von Brigitta von Schweden beruhe. Aber wie immer man diese theologische Ideologie benen-nen will, möchte, hindert sie viele junge Männer den Priesterberuf zu ergreifen. Vielleicht besteht bei den Altkonservativen Amtskollege das Problem, dass bei Verehelichungen ihrer Priester es auch zu Scheidungen kommt, kommen könnte, wobei als deren Folge, die kath. Kirche ihrer obersten moralischen Instanzen beraubt werden würde. Schwierig, schwierige hierzu die richtig Balance zu finden oder sie gar zu halten. Ein Teil der Kurienmänner meint: Vorsichtig taktieren und nichts überstürzen, wenngleich in dieser Hinsicht die Zeit dem Heiligen Stuhl davon läuft, dieses unpriesterliche Brauchtum endgültig außer Kraft zu setzen und wenn das geschafft sein werde. Sollte ein in Stein gemeißeltes Fragil, an einem ganz bestimmten Fleckchen Erde, im vatikanischen Garten seinen Platz finden. In den Gesichtszügen des Pariser Kardinals zeichnet sich ein sanftes Lächeln ab und er meint kurz zu Henry.
    Haben, hätten Sie nach der heiligen Abschlussmesse bzw. nach der Schluss Zusammenkunft in der Sakristei noch etwas Zeit für ein kleines Gespräch mit mir? Henry; aber natürlich Eminenz Point de vue und mit dieser Absprache trifft man sich nach Beendigung der Tagung im Hotel La Mere Poulard. Nicht zuletzt wegen der dort vorzüglichen Küche, auf die Henry hinwies. Es ist auch das Hotel, in dem er longiert. Kardinal Christopher Point de vue seinerseits, gastiert im Hotel Le Saint Aubert unweit der Abtei.
    Die Heimsuchung von Notre-Dame- de- Paris
    Die Beschlussfassung der französischen Bischöfe in der Sakristei der Abtei zu Le Mont-Saint–Michel ergab. Man sei zu der Ansicht gelangt. Der Vatikan möge die Exkommunizierung des Erzbischofes aus Mozambique‚ Omba Tutateng, der in seiner Berufung katholischer Erzbischof, sein Amt auf Osttimor ausübe, etwas nach hinten verlagern, da bei einer Inkraftsetzung dieser geneigt sein könnte, in Richtung lutherische Kirche zu konvertieren. Indem die evangelische Glaubensausrichtung in dieser Region, einen größeren Bevölkerungsanteil aufweise, als die katholische Kirche. Deshalb sollte dieser Schritt mehr als nur reichlich überlegt sein. Denn bei Omba Tutateng handelt es sich schließlich um einen erfahrenen farbigen Erzbischof und mit Blick auf bestimmte Schwellenländer sei hierzu eine Berücksichtigung mehr als nur dienlichst angebracht, so die französischen Bischöfe in ihrer Schlussfassung. Und mit diesem Ergebnis verlassen die französischen Gottesmänner den Kraft Ort, die Abtei Le-Mont-Saint-Michel in der Bretagne und begeben sich anschließend in ihre Unterkünfte. Einige verabschieden sich mit sofortiger Abreise in ihre Diözesen, andere wiederum verabreden sich zu einer kleinen geselli-gen Runde, während manche sich einfach zurückziehen. Von Henry wissen einige Kollegen, dass er anschließend mit seinem Bruder Jean de Loquar in den Süden Frankreichs reisen werde, um sich einen seit langem hegenden Wunsch zu erfüllen.

  • #205

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 10:37)

    Teil 13
    Henry trifft sich alsdann wie mit dem amtierenden Pariser Kardinal Christopher Point de vue vereinbart, im Hotels La Meer Poulard zum Dinieren, in dem, wie schon hingewiesen, er während seines 3 Tage Aufenthalts auch wohnt. Mittlerweile befinden sich die beiden Geistli-chen im Restaurant des dortigen Hauses, um sich für den Rest des Abends etwas zu stärken. Kardinal Point de vue bestellt nur eine Kleinigkeit, indem er Henry gegenüber meint: In seinem Alter braucht der Mensch nicht mehr allzu viel an Kalorien zu sich zu nehmen. Gottes-wort sei es, das ihn mehr beweg‘, behage, als ein Gourmet. Dann aus heiterem Himmel wie von einem Geistesblitz angestachelt. Vielleicht war es mehr eine unbewusste Rückblende, als pur von Christopher Point de vue; dem Pariser Kardinal beabsichtigt. Indem er zu jenem denkwürdigen Ereignis vor 35 Jahren, jener Feuersbrunst, am Montag den 15. April 2019 in den Abend-stunden, an der Pariser Kathedrale Notre-Dame zu sprechen begann. Er sei zum damaligen Zeitpunkt aber noch Weihbischof in Lyon gewesen und wurde unmittelbar nach Ausbruch des Feuers, wie alle Diözesen Frankreichs, in Windeseile über dieses Inferno informiert. Nach einer kleinen Denkpause dieser wie folgend weiter.
    Der damalige amtierende Erzbischof der Diözese Paris, also mein Vorgänger, Jacques Mono Aperte, war erst 15 Monate im Amt, als die Katastrophe über Notre-Dame herein brach. Der ihm bei einem späteren Treffen wörtlich erklärte: Beim Anblick der Feuersbrunst des Dach-stuhls der Kathedrale, kam es ihm vor, als ob ein Stück Leben von ihm selbst in Flammen stehe. Das Fernsehen erfasste damals in kürzester Zeit die Situation und strahlte Leif Bildern dieser Feuersbrunst in alle Welt hinaus. Wobei der Fernsehzuschauer authentischer Zeuge war, er mitverfolgen konnte, wie das Feuer sich ausweitend den ganzen Dachstuhl von Notre-Dame erfasste.
    Es war entsetzlich mit anzusehen zu müssen, wie ein Hauptteil der Pariser Kathedrale in Flammen stehend stand. Wobei weithin sichtbar in die Abenddämmerung hinein, quellende Rauchschwaden himmelwärts aufstiegen. Eine entsetzliche Katastrophe und das nicht nur für das Erzbistum Paris mit seinen Gläubigen. Die ganze Welt nahm Anteil am Schicksal des ehr-würdigen Gotteshauses, das hellauf in Flammen stand. Man spürte förmlich die beklemmende Atmosphäre, die die ganze französische Nation erfasste. Wobei eines ihrer nationalen Symbole drohte, in Schutt und Asche zu versinken. Die totale Zerstörung des Gesamtkomplexes À Notre-Dame de Paris, wurde durch das beispiellose Arrangement an Einsatz, der Pariser Feuerwehren verhindert. Deswegen gilt all jenen daran Beteiligten auch heute noch ein besonderer Dank! Diese Feuersbrunst mit ihrem Effekt des Zerstörens, reflektierte seinem Empfinden nach, so Christopher, die innerer sozialpolitische Situation von Anspannung des französischen Volkes an Zerrissenheit und hierzu meinte er die sogenannten G…. jener Zeit auf Frankreichs Straßen. Diese Feuersbrunst wirkte wie ein Erdbeben auf die französische Nation, indem die hohe Politik zur Sachlichkeit aufrief. Christopher murmelte dazu etwas Unverständliches vor sich hin, was Henry nicht entziffern konnte; beließ es dabei, nicht nachzuhaken, was der Pariser Kardinal speziell hierzu noch meinte.
    Was Henry zu der Szene an Vergangenheit betrifft, ist er bezugsbezogen bestens im Bilde und weiß natürlich um das damalig Drama an der Kathedrale Notre-Dame-de-Paris. Der Pariser Kardinal worterfassend dann weiter mit.
    Ein immenser Schaden der durch diese Feuersbrunst entstand. Aber die Kathedrale von Notre-Dame de Paris ist nun mal ein nationales heiliges Erbe aller Franzosen, wenngleich deren Aufwand zur Wiederherstellung Unsummen an Geldmitteln verschlang. Die Spenden die zur Restaurierung dieses Gotteshauses flossen, waren erheblich, wobei auch kritische Stimmen deswegen zu hören waren. Aber derartige Meinungen wird es immer geben und das, solange es Menschen auf diesem Planeten Erde gibt. Dann dieser weiter; die Restaurierung bzw. Wie-derherstellung von À Notre-Dame, wie sie sich in ihrer Historie darstellt, zog sich in die Länge und in der Zwischenzeit sind 35 Jahre ins Land gezogen und es gibt immer noch einige Details, die sehnsüchtig darauf warten, dass sie als Art Schlussakkord formrealistisch endlich einge-setzt werden. Aber bei Bauwerken von der Größenordnung wie Notre-Dame dies darstellt, gibt es immer Instandsetzungen, wobei durch Umwelt wie Luftverschmutzung dies großen Einfluss auf die Beständigkeit des äußeren Baumaterials bewirkt, was deutlich an den Verwitterungsprozessen abzulesen ist, war und da kommt keiner vorbei; dann kommt der Kardinal mit folgenden Worten etwas ins Schwelgen

  • #204

    Der Seelenwander (Montag, 03 August 2020)

    Teil 14
    Vor 35 Jahren, wer hätte zur damaligen Zeit je gedacht, dass ein späterer Kardinal des Erzbistum Notre-Dame de Paris, Christopher Point de vue heißen würde. Bei leibe ich nicht, wenn zugegebener Maßen bei mir dieser heimliche Wunschgedanke existierte, aber dass die-ser für mich einmal Realität sein könne, kaum denkbar, so Christopher und. Ja, ja die Instand-setzung der Kathedrale. Eine wahre Herkules Aufgabe, die gleich zwei Kardinäle benötigte, wenn nicht gleich gar drei und er schmunzelte etwas hintergründig, mit scheelen Blick auf Henry und wechselte dann den Inhalt seiner Worte:
    Ich befinde mich jetzt in einem Alter, wo ich mir bewusst bin, wie es um mich bestellt ist, bezüglich, dass meine Lebenstage auf Erden angezählt sind. Henry lauscht den Worten des Pariser Kardinals aufmerksam zu und meint in Erwiderung: Aber Eminenz, Sie wollen doch nicht in etwa vorzeitig das Handtuch werfen. Nein, nein so dieser mit einem kleinen Schmun-zeln nach Henrys Anspielung. Ganz so drastisch habe er das mit dem Anzählen bzw. dem Ab-treten von dieser Welt nicht gemeint und gottlöblich könne niemand den Tag vorhersagen, wann es ist soweit und das ist gut so. Aber er verspüre die Schwindung seiner Lebenskraft; hoffe aber noch vorher in Rom etwas ganz bestimmtes bewirken zu können. Dann kommt Christopher Point de vue zu jenem Punkt, weswegen er das Gespräch mit Henry eigentlich suchte. Es handelt sich hierzu um ein Etwas, das er seit Jahrzehnten mit sich herum trage, von dem er sich seelisch gesehen, vermag nicht zu lösen. Beide versuchen in vorsichtiger Wort-wahl, sich dem bedrückenden Punkt seitens Christophers heran zu tasten und angeregt durch die Worte des Pariser Kardinals, kommt Henry auf das Büchlein mit dem Schlangenleder Ein-band zu sprechen. Dass er in der untersten Lade der Kommode in seinem Hotelzimmer vor-fand, und dem Kardinal gegenüber meint:
    Darin befindet sich ein Absatz, der eine interessante psychologische Denkweise interpretiert, nämlich. Das vielen Menschen nicht genug klar ist, dass ihre Verhaltensweisen oft auf unbe-wussten Mustern beruhen, die früher oder später Krankheitsbilder hervorrufen können, zumal die sie belastenden Umstände, realbedingt von den Person nicht verarbeiten werden konnten bzw. verdrängt wurden. Mit dem Ergebnis, dass sich nach einer gewissen Zeit psychisch soma-tische Symptome in deren Gesundheitszustand wiederspiegeln. Wobei Menschen aus Scham eine gewisse Abwehrhaltung einnehmen, indem sie sich anderen Menschen gegenüber ab-schottend zurückziehen. Erst wenn der Druck des Problems groß genug ist, sind sie für die Aufarbeitung ihrer Defizite bereit und das ist meistens eine sehr, sehr schmerzhafte Prozedur. Die Devise hierzu lautet deshalb: Zulassen, sich öffnen, was zur Entlastung innerlicher Proble-me führt, sehr hilfreich erweise und das ist der wunde Punkt bei vielen. Henry bezieht sich dann auf jene bemerkenswerte prosaische Stelle in diesem Büchlein, wo geschrieben steht.
    „Der, wer eintaucht in das Glück des Lebens, dem öffnet sich die Partitur geheimen Wissens an Potential, dass er als Schüler unbewusst in seinem Herzen trage. Die Prognose des Femininen ist seiner Seele Hauch, die den begrüße, der ist bereit, das Tor zu seiner Innenwelt zu öffnen. Wo jene ihn empfangen werden zu denen er seit Urgedenken ja gehör‘. Es ist der Gruß der eigenen heilig‘ ‘Seele, die dich als sanfter Wind empfängt und lass es zu, genieße diese ihre selig Huld. Niemand will, wird dich daran hindern diesen Schritt durchs Tor des Ewigseins zu tun. Du selbst bist der gefragt‘ Geheimnisvolle, der wagend dies zu vollziehen hat. Denn keinem anderen ist es je gestattet noch erlaubt, gar möglich, diesen Schritt von Weg für dich zu tun - Sanctus Almerias
    Kardinal Christopher Point de vue ist sehr beeindruckt von Henrys Worten. Er setzte dabei, teils einen ernsten, wiederum gelösten Gesichtsausdruck auf. Henry bemerkt natürlich an der Mimik des Kardinals dessen Gemütsschwankung, möchte aber aus Autoritäts-, bzw. Höflich-keitsgründen diesen nicht hinterfragen, denn vom Alter her gesehen, könnte dieser sein Vater sein. Deswegen kein Vorstoß seitens Henrys. Es ist letztlich der Kardinal selbst, der in die Offen-sive geht, tief seufze und folgende Worte an Vertrauen legt Henry gegenüber an den Tag:
    Er trage seit Jahrzehnten, ein ihn sehr belastendes Geheimnis mit sich herum. Das auf der Basis eines Schuldgefühls beruhe. Nämlich, als ihn damals, kurz nach seiner Primiz, ein ihm ge-genüber, wenig älterer Jungpriester, hinsichtlich dessen unüberwindbares Problem ins Ver-trauen ziehen wollte und ihn des Zölibats wegen fragte. Ob er sich im Fall eines Falles vor-stellen könne. Sich unsterblich in eine Frau und dazu noch in eine Novizin verliebt zu haben und was er als Priester, in einer derartigen Situation gedenke zu tun. Worauf er, Christopher Point de vue, diesem zu Antwort gab:

  • #203

    Der Seelenwandere (Montag, 03 August 2020 10:34)

    Teil 15
    „Ich habe mich in der Berufung zum Priester, dem Gelübde der Ehelosigkeit verschrieben und nur das zähle für ihn und er könne sich in aller Welt nicht vorstellen, sich jemals in eine Frau zu verlieben“. Eine für ihn damals wirklich undenkbare Situation an Vorstellung, so der Kardinal, aber damit habe er seinen Priesterkollegen moralisch schwer unter Druck gesetzt, was er nie-mals hätte tun dürfen. Aber mit seiner geradezu abstrakten religiösen Auffassung an Wert-schätzung, der von Ehelosigkeit an Loyalität gegenüber der katholischen Kirche, war er über alle Dinge des Lebens erhaben, was eine zwischenmenschliche Beziehung gleich Ehe sein kann, könne. Und er hatte damals wirklich kein Verständnis für die Zwiespältigkeit dieses Jungpries-ters in Punkt Zölibat. Heute sei das ganz anders, wobei der Kardinal einen mehr als nur tief betroffen Seufzer, eines ihn sehr belasteten Eindruck bei Henry hinterließ - und seine Eminenz fuhr fort:
    Einige Zeit später erfuhr er über Umwege von dem Verhältnis dieses Priesterkollegen zu einer Novizin, in deren Kloster auch er kurzzeitig als Priester tätig war. Beide, die Novizin wie der Jungpriester befanden sich in einer schier ausweglosen Situation ihrer Liebe zu einander wegen und begingen das Furchtbare, das Fürchterlich. Die Novizin schmückte sich mit einem weißen Brautkleid, der Priester trug einen Hochzeitsanzug und infolge der Einnahmen von Tabletten begingen beide den Freitod. Die Novizin, so stellt man fest, war im 5 Monat schwanger und seit diesem Zeitpunkt trage er ein Schuldgefühl mit sich umher, von dem er sich weder lösen noch befreien konnte, könne und deswegen habe er die große Bitte an ihn. Ob es möglich sei, dass er, Henry, ihm das Büchlein, mit dem sonderbaren Einband, kurzfristig für einen Einblick leihen könne. Denn so des Kardinals Hoffnung; vielleicht findet auch er darin eine für ihn pas-sende Passage, die ihm verhelfe, sein seit jahrzehntelang vor sich hertragendes; ihn seelisch quälendes Problem bewältigen zu können. Henry kopfnickend mit: Aber natürlich Eminenz, wenn es ihnen recht ist, dann gleich.
    Henry winkte der Bedienung zu und bekunde dieser. Sie möge beider Dinner auf seine Rech-nung setzen und so begab sich Henry mit dem Kardinal auf sein Zimmer, in der Annahme. Dass dieser im besagten Büchlein Jenes finde, was er aus überlangem Zeitbegriff sehnlichst für sich, als Erlösungsportal hoff darin zu finden. Ja, wer weiß das so genau ins Vorhinein und Wunder geschehen immer wieder. Oben angekommen überreicht Henry dem Kardinal das Büchlein mit dem Schlangenleder Einband, in dem dieser beginnt darin zu blättern und, und im stillem Schweigen liest sich dieser folgende Passage vor.

    Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist wie ein Spiel. Mal
    von kurzer, manchmal von jahrzehntelanger Dauer, bis einer
    letztlich, endlich fündig wird, geworden ist.
    Es ist der Schlüssel der dich zu deines Herzens Tiefe führt.
    Den du unbewusster Weise hast in dir verlegt. Den du aus
    unbegründeter Ansichtssache, hast tief in dir vergraben,
    damit ihn niemand finde, auch du nicht selbst. Ihn gilt es
    wieder zu entdecken, als deines Herzens eigene Angelegen-
    heit von einem Lebens Pfad.
    Er ist es, der dir alle Türen zu aller Welten Prosa öffne und
    dir den Lösungsweg zeig an, den du zu lange entbehrtest.
    Es ist der Seelenfrieden deiner selbst, den du wirst wieder
    finden. Ein mehr an Worte braucht es nicht, im Amen aller
    Liebe Freiheit Zeitgeschehnis, deiner eigner hohen Seele.
    Es ist dein eigenes Verständnis an Vermächtnis, dass ich
    dir zu Füßen leg‘ Amen.
    Tränen rollen über Christophers Wangen. Er putzt sich aus Verlegenheit die Nase, damit Henry, der am Kleiderschrank unnötig herum montiert, nichts von seiner Seelen Berührung be-merke. Doch dieser ist längst im Wissen, was im Kardinal innerlich geht vor. Wobei sonderbare Weise diesen das Büchlein aus den Händen entgleitend zu Boden fällt. Er bückte sich um es aufzuheben, dabei rutschen zwei Fotos aus dem Innenband des Büchleins hervor, die Christop-her stillhaltend, aber intensiv betrachtet, wobei er gedanklich versonnen ungewollt zu sich selber sagte:
    Merkwürdig, das Bild des jungen Mannes auf diesem Foto, erinnere ihn an jenen jungen Priester von dem er Henry eben erzählte, das Bildnis der Frau hingegen sage ihm aber nichts. Plötzlich klopft es an der Tür, Henry erwidernd mit ja. Es ist die Dame vom Empfang, die Henry bittet. Er möge nach unten kommen, um einen Gespräch entgegenzunehmen und so verlässt Henry mit dieser Madam das Zimmer. Unten an der Rezeption angekommen, nimmt er den Hörer entgegen. Na wie könnte es anders wohl nicht sein. Es ist Bruderherz Jean Louis, der zu ihm sagt:

  • #202

    Der Seelenwander (Montag, 03 August 2020 10:30)

    Teil 16
    Was ist los. Du warst per Handy einfach nicht zu erreichen und deshalb blieb mir nichts anders übrig, als dich über die Hotelleitung anzurufen. Eigentlich war alles mehr ein lapidares plau-sibles Gespräch, bestehend aus lauter nebensächlichen Nichtigkeiten. Denn für den morgigen Tag war im Vorfeld bereits alles, arrangierend für die Reise in den Süden Frankreichs vorberei-tet und in dieser Erkenntnis dauerte das Gespräch deswegen auch kaum länger als um die 8 Minuten zwischen den Gebrüder de Loquar und damit waren alle Dinge der von Nichtigkeiten soweit und irgendwie geregelt. Aber während dieser 8 Minuten tat sich in Henrys Zimmer Sonderbares. Der Kardinal blättert währenddessen weiterhin vertieft im Büchelein und stieß dabei auf folgenden Textet, den er wortergreifend Zeile für Zeile, sich fast weinend vorlese.
    Ich war, bin immer schon bei dir, nur du vermochtest mich nicht
    zu erkennen und so lass dir sagen. Dein Gelübde als Priester ist,
    war nicht das Entscheidende für dich im Leben. Es ist die nicht
    gelebte Liebe, dem weiblichen Gegenpart in deinem Herzen gegen-
    über. Dem du aus falscher keuscher Scham, in der Gestalt von
    Frau nie begegnen wolltest. Du hattest sie als eigenständiges
    Wesen aus deinem Herzen verbannt und so war es dieser auch
    nicht möglich, in deinem äußeren Terrain Fuß zu fassen,
    du, Christopher Point de vue.
    Er ist mehr als nur baff betroffen. Ja, er ist geradezu sichtlich erschüttert vom Text dieser Zei-len. Dass kann doch kein reiner Zufall sein, oder und wenn gehe ihn die ganze Sache überhaupt nichts an. Dennoch fühlt er sich innerlich zutiefst berührt, getroffen und sein Schrecken ist um vieles, vieles noch größer, als er aufschaut. Ja, ihm stockt förmlich regelrecht der Atem, denn was er jetzt ersieht, nimmt wahr, ist. Dass zwei Personen ohne Voranmeldung bei ihm im Zim-mer stehen. Es ist eine junge Frau, sowie ein junger Mann die ihm stillschweigend gegenüber-treten und er erkennt in diesem sofort jenen Priester der damaligen Zeit. Die junge Frau kann wohl nur die Novizin sein, schoss es ihm durch den Kopf und trotz seines Schreckens setzt er zum Worte an. Doch die junge Frau legte sich den Zeigefinger auf ihren Mund und der Kardinal versteht die Schweigegeste. Der junge Mann geht auf ihn zu und leget seinen Finger auf eine Stelle im Büchlein, wo geschrieben steht:
    Du bist nicht der Herr deiner Sünden.
    Du bist nur der Träger deiner Schmerzen,
    von denen du dich innerlich lösend
    befreien sollst.
    Und ehe der Kardinal noch überlegt, was dies alles für ihn zu bedeuten habe, hätte. Lächelten ihn beiden an, drehten sich ohne ein Wort zu sagen um, und verschwanden händehalten im Spiegel, der an der gegenüberliegenden Wand vom Boden fast bis zur Decke reicht. Von dieser Szene sichtlich irritiert, gar mitgenommen, starrt der Kardinal in den Spiegel. Denn er kann den Vorgang gemäßer Dinge, ein-ordnend nicht erfassen, von denen er soeben Zeuge wurde, war. Henry kam, kommt alsdann zurück und betrat das Zimmer mit den Worten:
    Alles lauter Nichtigkeiten, das hätte er sich ersparen können; mein Monsieur Bruder Professeur Louis. Ein Wortgeflecht an Ausdruck, den er nur gebraucht, wenn er, Henry sich über seinen Bruder ärgert und er wirkt deshalb etwas angesäuert, der gute Erzbischof aus Reims. Aber als er den Kardinal ins Gesicht schaut, erkennt er sofort dessen Verstörtheit und meint:
    `Eminenz, fühlen sie sich nicht wohl. Doch, doch, kam es aus dessen Mund wie ein Wasserstahl hervor geschossen. Er habe ein Essay im Büchlein gefunden und gelesen, dass ihn etwas nach-denklich stimmte. Über die Begegnung mit dem Paar, dazu verhält er sich verschwiegen, als hätte sich nichts, auch gar nichts zugetragen und er meint nur: Es wäre nun an der Zeit für ihn zu gehen und er möchte sich für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen bedanken, weshalb er sich verabschiede möchte. Henry indessen, wie es sich für einen dienst niederen Kollegen ge-hört, sieht sich in der Pflicht, den doch schon etwas betagten Kardinal bis zu dessen Hotel zu begleiten.
    Unten an der Rezeption angelangt, erleidet seine Eminenz einen Schwächeanfall. Weswegen Henry ihn zu einer Sitzgruppe im Empfangsbereich führt, damit er dort vorübergehend Platzt nehme, bis er sich soweit wieder besser fühle. Die Empfangsdame hat die Szene empfinden mitgeschnitten und in-formierte darüber sofort den Hotelier. Es erscheint ein Mann um die 30, der sich bei Christopher Point de vue nach dessen Befinden erkundigt und wie dem so ist, kommt in dessen Schlepptau seine junge Gattin hinzu.

  • #201

    Der Seelenwanderer (Montag, 03 August 2020 10:28)

    Teil 17
    Der Kardinal schnappt förmlich nach Luft. Weil, weil, was er jetzt ersieht, nimmt wahr, außer ihm keiner weiß noch wisse, wissen kann. Denn in dem jungen Paar erkennt er eindeutig jene Personen wieder, die ihn während Henrys Abwesenheit in dessen Zimmer aufsuchten. Apropos, die junge Frau hier, trägt ein Kind unter ihrem Herzen, sie ist ca. im 5 – 6 Monat schwanger, man kann es figürlich bei Madam gut erkennen. Aber die junge Frau in Henrys Zimmer war nicht in der Hoffnung! Seltsam, seltsam eine zu höchst sonderbare Konstellation an Fest-stellung seitens des Kardinals.
    Der durch diese, für ihn sich hier ergebende Situation noch mehr irritiert ist als zuvor. Ein zufällig im Hotel logierender Arzt, verhilft dem Kardinal mit einem kleinen Mittelchen über dessen Schwächeperiode hinweg, so dass dieser nach wenigen Augenblicken wieder auf seinen Beinen steht und in Begleitung Henrys das Hotel verlässt. Henry besteht darauf seine Eminenz bis ins Hotel Leasing Albertz zu begleiten, wo dieser während des Konvents wohnt und bemerkt natürlich auf dem Weg an der Verhaltensweise dorthin, dass dem Kardinals etwas auf dem Herzen brennend liegt, mit dem dieser scheinbar nicht zurande kommt. Dort angekommen meint Henry von sich aus. Eminenz, wenn Sie mir erlauben sie anzusprechen. Sie drückt doch ein Mehr als nur ein Meilenstein von einem Hühnerauge, dass sie sich nicht eingestehen, so ist es doch. Der Kardinal druckt herum, weiß nicht wie er mit dem Thema beginnen könne, worauf Henry meint:
    ‚Eminenz, hat, hängt euer Befinden letztlich mit Texten des Büchleins zusammen. Der Kardinal erwidert erst zögerlich, dann offen. Ja, allerdings nicht nur was im Büchlein betrifft, in ihm steht und er stellt Henry diesbezüglich die Frage: Was er persönlich von Parapsychologie bzw. Seelenkunde und ähnlichen Dingen halte. Henry im Gegenzug mit:
    Monsieur Eminenz Christopher Point de vue; hat sich während meiner Abwesenheit vielleicht Rätselhaftes im Zimmer ereignend zugetragen. Sie wissen, wir befinden uns hier auf heiligen Boden, indem meine Frage an Sie in diese Richtung geht. Der Kardinal sichtlich noch beein-druckt von der Szene die ihm wiederfuhr, nickt nur und meint dann:
    Ja, so könnte man weiträumig in etwa das Beziffern, was ihm während Henrys kurzer Abwe-senheit zu Teil wurde und er beschreibt Henry ausführlich die Begegnung mit dem jungen Paar, so wie sich die Szene ihm gegenüber hat zugetragen. Henry reagierte gelassen, denn er kennt aus eigenem Erleben dieses geistige Phänomen an Erscheinungen und das fast zu Genüge, wenn eine Person wie aus dem Nichts auftaucht, die alsdann wiederum auf rätselhafte Weise verschwindet, was physikalisch praktisch gesehen so eigentlich nicht möglich ist. Das, was leicht zu Irritation bei davon betroffener Personen führen kann. Deshalb versucht Henry mit anschaulichen Sätzen, dem Kardinal die Dinge an den Mann zu bringen, indem er diesem erklärt:
    Eminenz, meiner Ansicht nach könnte es sich hierzu bei ihnen, um eine Spiegelung unbewuss-ter menschlicher Seelenanteile an Verknüpfungen handelt. Genau beziffernd handelt es sich hierbei um ihr seelisch ungelöstes Problem. Das sich ihnen gegenüber sichtbar als Projektion ihres eigenen Unbewussten bzw. Psyche zeigte und Henry fährt, sein eigenes Erlebnis mit Cat-harine nicht preisgebend in dieser Richtung fort. Ja, er habe von derartigen Gegebenheiten an Erscheinungen gehört und gelesen und meinte in weiteren Worten.
    Habt Ihr hierzu Fragen: Die Novelle liegt mit ihrer Mystik, physisch lebendig zu werden, in der Zeit um 2048 - 2075 in der Luft, die Ihr aber nicht greifen könnt. Es sei denn, Ihr wisset mehr als, als. Ich schreibe in Didaktik aus dem Gedankenfundus meiner Psyche eigenem Seelenwissen heraus. Ob ich mystische Szenen persönlich erlebte? Ja – die Begegnung mit dem Gallischen Hahn, eine wuchtig‘, monströs große Tiergestalt. Er stand mitten im Kuppelbau einer romanischen Kathedrale und begutachtete die Struktur nach Schäden, ob durch die Brandschatzung Schäden entstanden sind, wären. Die Kuppel aus Stein wies keinerlei Schäden auf. Leider versäumt ihn anzusprechen. Vielleicht existiert diese Geschichte auf einer sogenannten Wahrscheinlich-keitsebene, aber wer weiß das schon so genau, ich schreibe sie nur nieder - Salam Aleikum -
    der Seelenwanderer

  • #200

    Team MGLS (Mittwoch, 10 Juni 2020 00:11)

    Alles liebe

    wünscht allen Mitmenschen Team MGLS (Mein Guter Lebens-Stil)




    Sehr geehrter Leser,


    herzlichst möchten wir Sie einladen

    auf die WebSite

    www.mgls.eu


    z.B.

    fractales AlphaBet (5² + Y)

    pentaSolids (die fünf platonischen Körper, z.B. HechsaHeDron(dt. HechsaEder))


    Philos: der Freund, Sophia: die Weisheit

    Philos: der Freund, Omophia: die Schönheit -> PhilosOmophia


    das Concept: Ease and Simplicity

    mittels aufrichtigkeit führt es unweigerlich zu Genialität


    Die Worte sind die Gene des Menschen, da Sie das Handeln der Menschen maßgeblich beeinflußen;


    Alles ist von mir selbst und Spiegelt meinen Kenntnisstand wieder: Bilder, Erlebtes (mgls/MeilenSteine), Programmierung, Layout



    alles liebe

    TeamMGLS


    ____________________________________________

    Please, feel invited to explore www.mgls.eu

    OpenSource

    FireFox an InternetExplorer is!
    (and vice versa?
    Where is the Fire, where is the Fox?

    Jedes Gespräch sollte im Organischen enden, in Schönheit der Situation)

    The Team of Selfishness

    ein Team sich selbst findend

  • #199

    Der Seelenwanderer (Samstag, 16 Mai 2020 10:54)

    Das Seelenblatt

    An einer Wegmarkung steht ein Baum, der unzählbar viele, wunderschön geformte Blätter aufweise, die alle auf ihrer Unterseite mit einem Namenszug versehen sind. Ein Wandersmann kam seines Weges an diesem Baum vorbei. Wo sich im selben Augenblick ein Blatt von einem Zweiglein des Baumes löste, das dem Wandersmann direkt vor seine Füße fiel. Dieser erschrak darüber; bückte sich, um das Blatt aufzuheben und siehe da, auf der Unterseite des Blattes ist der Name Yseulet zu lesen, der ihn etwas irritierte und so meinte der Wandersmann zu sich selbst. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter diesen Namen und er spricht das Blatt mit Yseulet, als dessen Namen an:
    Liebes Blatt, dein süßer Name inspirierte mich wie jenes Lied, das mir als dein Schicksal zutiefst zu Herzen geht. Seine Muse ist es, die mich immerzu begleit‘, mir geht nicht aus dem Sinn. Und das Blatt erzählt', beichtete dem Mann seine, ihre tragische Lebensgeschichte. Diesem rinnen Tränen über seine Wangen und er meint alsdann an das Blatt gerichtet. Schau du mein liebes Blatt nach vorne, dort in naher Ferne wartet bereits der Friedensengel auf dich. Ein Windstoß, sanft wie der Flaum einer Daunenfeder erfasste das Blatt auf des Mannes Hand. Hob es hoch und nahm es mit auf seiner Reise, hin in zu des Blattes Seelenreich. So geschehen am Tag des Herrn, im Jahre 2074, als sich zu Aquitanien eine Doppelsonne am Firmamente zeigte.

    (entliehen aus der Novellette - *Die Mythe* Eine fingierte Familien-Geschichte des letzten Pontifex ‘es, der katholischen Kirche)

  • #198

    gudrun (Freitag, 24 April 2020 11:43)

    jetzt versstehe ich, warum ihr you tuber immer sagt, wir sollen uns öfter den himmel betrachten.

    habe gerade wäsche draussen aufgehängt und dabei einen grossen kreis um die sonne herum gesehen, der teilweise ein regenbogen war.

    sehr auffallend und irgendwie berührend.

    vielleicht haben einige deiner leser das auch beobachtet.

    ich wohne übrigens in regensburg.

    wäre interessant, dazu eine erklärung zu finden. vielleicht hat die ja auch der ein oder andere, der dieses schauspiel auch beobachen konnte.

    schöne grüsse

    gudrun

  • #197

    Der Seelenwanderer (Donnerstag, 16 April 2020 14:47)

    Das Lied meiner Seele

    Ist es paradox naiv trivial, oder bezugsbezogen meiner Seele reine Ansichtssache innerer Angelegenheit; wozu ich zu mir selber sage: Spiel, spiel mir zu, oh du meine heilig Seele, aus deiner Intuition Schicks Hand individuelles Wissen. Bezogen auf mein Leben dem von Lust wie Lebensfreude, aber auch der an Besonnenheit. Indem alles wie ein Spiegel liege offen auf meiner rechten Hand und ich summ, summe leise vor mich hin, getrieben von wie unsichtbarer Hand. Die als Geste auf meiner linken Schulter ruhe, als seliges Signal an Inbrunst tief innerlicher Gefühle. Die als Gruß aus meinem Unbewussten mir entgegentreten, kommen direkt auf mich zu. Die als Worte in mein Gedächtnis steigen auf, die von jenem verscholl‘nem Traume stammen. Der, der vergessen lebendig begraben in meinem Unbewussten hauste. Der nun lebendig wird wurde, durch die Worte die ich summ‘, summe vor mich hin.

    Summ sibele summ. Du, du kleiner Käfer aus meines Vaters ewiger Stadt. Flieg, fliege, reise hin in die unbekannten Weiten meiner Psyche heilig' Land. Wo meiner Mutter Geburt Haus sich befinde. Summ sibele summ, flieg, fliege, reise hin du kleiner Käfer meiner Seele individuelles Glück vertrauter Wirklichkeit an Lebensfülle. Und ich schau, schaue in ein Licht, aus dem eine Stimme sich erhebt, die zu mir spricht: Gebenedeit sei alles Leben, ob nun auf Erden oder anderswo auf irgendeinem Planeten oder Stern. Es ist die göttliche Fülle die ich in aller Menschen Herzen lege und es so ist wie sei, dass es Werde. Dieser, dieser kleine Käfer ist niemand anders als ich selbst – Amen.

    Der Seelenwanderer

  • #196

    Laura Mattis (Dienstag, 14 April 2020 18:00)

    Ich war verzweifelt auf der Suche nach einem Weg, meinen Ex-Freund dazu zu bringen, sich wieder in mich zu verlieben. Wir hatten unsere Höhen und Tiefen, aber in den letzten 6 Monaten ging unsere Beziehung nach Süden. Ich habe mehr als 500 für einen Zauberwirker ausgegeben, von dem ich dachte, er würde mir helfen, ohne zu wissen, dass sie nicht geholfen hat. Ich strecke die Hand aus, weil ich die begehrenswerte Frau sein möchte, die ich früher war, und er sich in mich verliebt und mich heiratet. Ich kann mir diesen Jungen mit niemandem vorstellen, bis ich wirklich Dr. Ikhine kontaktiert habe, der mein Herzenswunsch erfüllt hat. Er gab mir Einzelheiten darüber, wie ich mir helfen konnte, was er tat, als ich mich daran hielt, und er rettete meinen Mann aus den bösen Händen der Dame, die ihn hypnotisierte, und mein Mann kehrte in 48 Stunden zu Ihnen zurück, und ich war wirklich erstaunt, dass sich solche Kräfte manifestierten ist wirklich real. Jetzt kann ich den Leuten gerne sagen, dass sie DR ISIKOLO in ihren Problemen ausprobieren und auf die sofortigen Ergebnisse warten sollen. Kontaktieren Sie ihn mit seiner E-Mail-Adresse. isikolosolutionhome@gmail.com oder direkt WhatsApp +2348133261196.

  • #195

    Der Seelenwanderer (Freitag, 10 April 2020 10:26)

    Ostergruß
    Hallo lieber Horst,
    Danke für Deine Worte zu meinen Eintragungen unter dem Pseudonym - Der Seelenwanderer – Himmelsbote usw.) im Gästebuch Spiritueller Verlag. Bei dem ich mich für die Möglichkeit, dass meine Zeilen allen zugänglich sind bedanken. Es gibt außer 4 Eintragungen anderswo, keine weiteren Veröffentlichungen von mir, als hier im Gästebuch.
    Heute Karfreitag den 10. April 2020, möchte ich auf meine Eintragung vom 29.03.2018 unter der Nr. 179 im Gästebuch hinweisen. Der die kleine Geschichte vom Sterben der Nonne Felicitas beinhaltet und zugleich auch auf meinen ersten Eintrag unter der Nr. 117 am 05.04.2015 hinweisen. Wobei ich… lest selber, was dort zum Tode vieler steht.
    Und für Ostern 2020 diese spontanen Worte:
    Ob ich oder Du es bist, alles hat mit Allem zu tun. Das Leben als Mensch auf dem Planeten Erde ist im eigentlichen Sinn nach ein Geschenk, das für viele aber zur Mühsal wird und ungesühnt ist und bleibt kein Auge noch Herz. Es ist die Liebe die alles löscht – Amen - Der Seelenwanderer
    Diese Worte kamen ohne Überlegung in einem Zug. Sie sind original, also ohne Wortverbesserung oder Einwand des Verstandes. In diesem Sinne viel, viel Gesundheit und frohe Muse, wenngleich der Corona Virus reist durchs Land.
    Der Seelenwanderer

  • #194

    Nela Jayden (Donnerstag, 09 April 2020 18:28)

    Vielen Dank, DR. ISIKOLO, dass Sie meinen Ex-Freund dazu gebracht haben, zu mir zurückzukehren. Ich schreibe dieses wunderbare Zeugnis in Bezug auf diesen Mann. Er hat alle meine Wünsche erfüllt. Mein Freund und ich waren mehr als 3 Jahre zusammen und obwohl wir so viele Streitigkeiten hatten, haben wir nie an eine Trennung gedacht. Eines Tages rief er mich am Telefon an und erzählte mir, dass er die Beziehung satt hat und nirgendwo sehen kann, wohin wir gehen. Monate sind vergangen und mein Freund hat mich nicht mehr kontaktiert und ich habe nichts mehr von ihm gehört und sein Handy wurde getrennt. Ich wusste, dass ich Hilfe suchen muss, weil ich so viel Liebe zu ihm habe. Ich habe diesen großartigen Zauberwirker kontaktiert, weil ich noch nie jemanden kontaktiert habe und ich sage Ihnen, dass mein Ex-Freund mich nach einer Woche Kontakt angerufen hat und mich nach 48 Stunden gebeten hat, mich zu sehen, damit er sich mit meinem Mann, ihm, versöhnt trug einen Ring an meinem Finger. Ich bin sehr glücklich, weil ich mit Hilfe dieses großartigen Zauberwirkers bald ein verheiratetes Mädchen sein werde. Ich habe versprochen, Ihre Werke allen zu offenbaren, und bitte kontaktieren Sie diesen Mann, um Ihnen unter isikolosolutionhome@gmail.com zu helfen, oder Sie können ihn auch unter +2348133261196 WhatsApp.

  • #193

    HORST (Mittwoch, 08 April 2020 21:47)

    Finde deine Arbeit sehr gut, mach bitte weiter so, damit mehr Schlafschafe erwachen und ins Licht kommen. Danke

  • #192

    Der Seelenwanderer (Sonntag, 05 April 2020 10:42)

    Ein paar Worte:
    Leise bedacht der Kunst des Flüsterns inne, sei hierzu die Frage an euch erlaubt. Ist es eure eigene innere Stimme, die in euch ist erwacht und inwieweit kennt ihr sie bereits. Oder war alles mehr ein Säuseln unbrauchbarem Couleur, verschrobener eigener unbewusster Seelenanteile, die prognostizierend behaupten. Der Wortlaut stamme von jener Gottheit oder so. Indem manche sogar behaupten. Sie besitzen jenes Elixier, das ihnen ermögliche die Zukunft preiszugeben, wie zum Beispiel „Zerrissenes“. Das sie auf Grund einer bestimmten Zauberformel vermögen neu zu kitten. Was für ein Trallala. Glaubt jenen Heilsbringern nicht, die derartige Wunderwünsche in alle Welt hinaus postulieren. Dazu Folgendes: Wenn einer/eine von euch in einen Weinkrampf fällt, aus welchem Seelenschmerz auch immer. Dann klopf mit geballten eigenen Fäusten gegen euren Brustkorb, wie die Silbermänner der Gorillas das vollziehen, um ihre Position innerhalb der Gruppe zu festigen. Das ist es, was euer ureigenes Selbst auch von euch möchte. Denn das Ich mit seinem nach außen gerichteten Bewusstsein, (wobei nicht das Ego ist gemeint), muss über alle inneren Seelenanteile der Dominanz Innesein. Das hilft gegen Hysterie hin zur Selbstbesinn-, Selbstbestimmung. Trommelt auf euren Brustkorb und lechztet nicht sonderbaren Versprechungen anderer nach – Worte zum Palmsonntag 2020 - der Seelenwanderer.

  • #191

    Der Seelenwanderer (Samstag, 21 März 2020 17:15)

    Teil 1
    Das Seelen Haus
    Das insgeheime Seelen Geflüster, ist wie ein Spiegel der aus der Versenkung tauche er auf, in den du blickst hinein, in die Welt deiner Psyche inszenierte Träume. Den Visionen ihrer selbst, die dir besagen wer du bist. Dem Gruß des Lebens, dem Spiel des Fährtenlegers will ich begegnen folgen heute Nacht. Ob wach bewusst deutungsfähig, oder tiefschlafend träumend instinktiv gleich unbewusst. Ich, ich weiß es, finde diese Spur, entdecke seinen Pfad, der tief verborgen liegt in mir, in meiner selbst. Der schlängelnd zieh‘ seine Bahn von einer sinnend geistig Fährte, die mich leitend führ‘ heran zu jenem geheimnisvollen Ort. Dem Schauplatz von jenem weißen Hause von dem man sagt. Dass sich dessen Einlasstor von ganz alleine für den öffne, der’s erkundend betreten möchte. In dem die Begegnung mit ’Ihm, mit ’Ihr, wie all den Teilen seiner, deiner, ihrer selbst findet statt, aus denen unsere hohe Wesenheit besteht und noch viel mehr.
    Es ist eben dies der Pfad der Pfade, der Weg der Wege, den es entdeckend zu beschreiten gilt. Der seit Urgedenken mir ist inne. Wo im Wandel des Zeitenlosen treten jene Gestalten in Er-scheinung, stehen mir gegenüber, die das wahre Wesen meiner selbst ersann. Ob diese legitim ein Leben leichten Fußes pflegten, sozusagen der von Freude spielten, oder eine lethargisch Trauer legten an den Tag. Ich sie erkenn aus der Position meines heutigen „Ich’s“ heraus gesehen, wer sie sind, sie waren im Bezug zu mir. Mich in den Handlungszügen ihrer selbst erkenn. Es wird sich sicherlich erweisend zeigen, so oder so, oder dem auch nicht. Ich will’s wirklich wissen, ob sich aller Türen Tore hin zu meinem hohen Wesenheit für mich ergebend öffnen, die im irdisch’ Alltagsleben mir scheinbar sind verschlossen. Gleich dem Lande meiner geistigen Ahnen, reflektier sich hier der Gegebenheit Gestalten, die dem wahren Wesen meiner Selbste sind entsprungen. Sind hervor gegangen aus dem Fundus ihrer Unerschöpflichkeit. Die sich als Personen meines eignen Planeten zeigen, der geistig gesehen mir die Legend‘, ihren Werdegang erzähl‘. Das Vorspiel dazu hat vor langer Zeit begonnen ein irdischer Mensch zu werden. Dem oblieg die Eigenheit, Verantwortung für sich selbst erlernend anzunehmen, ob’s einer weiß, es wisse oder dem auch nicht, ist es so und nicht anders, indem es dazu lautet:
    Und so liegt beim Eröffnungsspiel das Prosa Märchen auf der Lauer, von einem Lebensrhyth-mus dem wir unterworfen sind, dessen Dialog gleich Weisung an uns gerichtet ist: ’Mensch er-kenne dich, wer in aller Wirklichkeit du doch bist', du seist. Nicht dem Namen nach den du der-zeit trägst, ist hier gemeint, nein so ist es nicht. Es ist des hohen Geist Verzückung Nobles, der scheinbar mit des Menschen Schicksal jonglierend tändele, um ihn dabei hin zur eignen Le-bensreife dränge, die in etwa lautet:
    Der Geist des Lebens ist jener verborgen Fährtenleger, der mich lock‘ ohne Zwang noch Zwän-ge, noch einer Bürgschaft die mich irgendwie erdrücken könnte. Er mich an unsichtbarer Leine führ heran durch verscholl‘ner Städte Gassen, freier Plätze Felder Wälder Wiesenhaine. Wie unendlich vieler Straßen Ränder, die mit Staub, mit Steinen sonderbarster Arten sind belegt, sind gepflastert. Meilenweit er mich treibt hin zu meines Herzens Stromes Wassers Tiefen, wie dessen flache breite seichte Ufer Furten, ohne es zu wissen. Ob sich hinter jener Höhenzüge Berge, der geheimnisvolle Ort meiner selbstens sich verbirgt, verberge. Zu dem ich reise hin auf verdeckt, verschlungener Pfad Gezeiten, dem innersten Wesen meines Herzens. Wo der Weg an Natur ist bestickt, bestückt mit vergangner Tag Epochen Zeiten an Zeugnissen, die auf An-hieb ich wohl kaum erkenn‘, im Bezug zu mir. Wozu man auch sage. Das erlesen dieser Fährte ist allein schon eine Kunst an Gedeih für sich, mit letztlich der, der Himmelsfrage, wer bin ich eigentlich?

    Wo im vollen Einnehmen mit dem hohen Wesen meiner selbst es geschied, dass dessen Vor-haben mir persönlich oft mehr als rätselhaft erscheint. Manchmal wirken diese Dinge gerade-zu abstrus, schleierhaft verschlossen, unbewusst, in seinem, ihrem Phänomen und ich liebe die-ses Seelenflüstern, in mein Heiligtum einzureisen, gleich dem des frühen Morgennebels Dunst, der über dem Tal des eignen Geiste hängend liege und mir so jede Sicht versperr, dass ich nicht weiß, welches Kleid er unter seinem Mantel trägt

  • #190

    Der Seelenwanderer (Samstag, 21 März 2020 17:13)


    Das Seelenhaus Teil 2
    Und ich lausch, um Geräusche, Stimmen, Gespräche zu erhaschen; hör, vernehme aber nichts. Zweifle dennoch nicht im Geringsten, dass ich finde diese Spur. `O ja, doch, doch, es ist diese Spur die mich durch die unbewussten Teile meiner hohen Seel’ Legende lichte Wirklichkeit, wie aber auch jenem Punkt, der mit dem Reflex Schattenlande ist belegt, lässt reisen. Bin mir mei-ner ganz gewiss, weiß es geradezu versessen ganz genau, dass es so ist und nicht anders. Dass ich ihn entdeck‘, diesen Pfad der mein eigner ist. Der mir den Grund meiner selbst lässt ergrün-den und geb‘ mich gerne hin, dem freien Lauf. Versperr mich nicht, lass es zu, gewährend es geschehen, dass alles auf mich komm‘ zu und bin schon mitten drin im Geschehen. Unterwegs hin zu ihr, zu ihm, ins Reich meiner hohen Seel’ Gestaden.
    Wo jemand, wie soll, will ich postum es betiteln, eine Sage singend trägt vor. Gleich dem Seelenspiel inneren Verlangens, betreten zu dürfen dieser geheimen Welt verschwiegenem Pfad und noch bevor ich dachte. Wo, wo bin ich eigentlich, schwelg ich irgendwie in seelischen, psychischen Gezeitenräume. Hör, lausch, vernimm Schalmeienklänge und erschau eine Vision von der ich mich nicht trennen, noch lösen will, weil ich bewusst alles so erleben möchte, wie der Geist des Lebens mir sein Zelebrant zu meines Herzens Füßen legt und ich fühl dieses Fluidum seelischen Betroffen sein, das mich erfass‘. Es, es ist der Lockruf einer Flöte Pans, der zügig spielerisch durchreis, durcheilt des Nachtens meiner Seele Weisheit Landschaftsring. Der sich nuancenhaft immer weiter öffne, bei diesen rhythmisch, mystisch Klängen, die diesen Pfad beseelen. Der sich ziehe hin bis ins dämmernd Morgengrauen, wo mein Bewusstsein kehrt zurück aus dem Tiefschlaf meiner Seele Sage und ich erkenn im ehrfurchtsvollen Staunen, den Fundus meiner Wieg’ frohlockend Tast-sinns Entdeckungsfreude, besagter Empfindsamkeit von Würde, bei diesem im Spiel. Dem ohne Grenzen des Entstehens ein Mensch zu sein. Bewegt, dennoch jauchzend wird mir mit jedem Atemzug dies Lebensspiel bewusst. In all meinen Gedankengängen erleb, erspür ich das Phänomen meiner Seele Weisheitsspiel, dem ewig Blühens Lande an Heilkunst wie in des Daseins Drängens. Im sich lösen wie befreien der von Angst und Unterwerfung und so taucht jener Bild-band mit seinen Reflektionen, aus versunkner unbewusster Tage Zeit, vor meinem inneren Auge auf und ich hör bereits der kleinen Vöglein musizierende Botschaftsgrüße, an diesem herrlich jungen Sommer-, Freudentage.
    Meines Geistes höhere Dimensionen Ideenwelt hat jenen Standort geordert, erkoren ihn er-wählt, wo die Erscheinung gewinnt an Raum, verwirklicht seinen, ihren Plan von besagten weißem Hause. Dem mit des Lebens Ausdruckmaßes an Bewegtheitsgründen an Entfaltung. Wie ein leuchtend lichter Schleier, ein glühend feinst zerstäubend Abendteuer, sammle sich der frei materialisierend Lebensdunst, meines unbennenlich‘, unbeschreiblichen Lebens-, Liebes-abenteuers. Das erhebend jetzt umkreis‘ mit all seinen Gedankenfelder diesen Lebensplatz. Immer stärker, intensiver dichtet zeigen sich die Konturen, die der Umrisse Struktur meiner Signifikanz. Immer klarer lebensnaher tritt hervor, manifestiert sich das Werk an Möglichkeit von einem Sagenwunder in diesem Augenblick. Indem ich meines Geistes Gegenstück an Wär-me und Gefühl nehm wahr. Wie das poetisch verflochten Sein, verdrängtem Potentiale meines Lebensherzens. Seh‘ bereits sein Dach, den Schlot, die weißen Mauern, die großen Fenster wie das Eingangstor von meiner Psyche Sommer Sonnenhaus. Wie möcht ich sagend bekunden, er-klärend es beschreiben, meines Begehens, begehrenden Freudenwerk. Das Terrain von einem Garten das stimulierend es umgibt, entpuppt sich als ein unstillbares Ideenwunder von einem Park. Dessen großzügige Vernissage alles in sich enthält, was ein Menschenherz beglück‘. Wo ich keine Lücke find‘, entdeckend tret‘ eine hervor in Sicht, von einem sterilen Monoton, das mit Schattenhaftem wär bestückt. Lichtdurchlässig freudetaumelnd ist seines Gewandes Iden-tität, das von einer angenehmen Brise wird durchströmt. Wie in einem Märchen des Unerklär-lichen erweis’ sich hier des göttlich‘ Segens Hintergrunde Weisheit, meiner hohen Überseele. Indem des Lebens Wassers selig Glück, sprudle aus den Tiefen ihrer selbst ans Hell des neuen Tage Licht und binde ein dies Geben als Paradestück von einem entstehenden Bilderbuch des Lebens, welches man auch *Geheime Seelentiefe* nennen könnte.

  • #189

    Der Seelenwanderer (Samstag, 21 März 2020 17:12)


    Das Seelenhaus Teil 3
    Wo suchend ich schweif einher, von einem hier wie jetzt und da. Überwinde Grenzen in meines Frohsinns Heiterkeit und genießend nehm ich auf der Fülle herzbeladenen Augenschein. In jeder Blume, an jedem Strauche Baume, in jedem Fluss, an allen Bächleins Saume sich reflek-tiert die Kunst an Kenntnis des Kreativen meines höheren Selbste Bild wie Majestät. Die Duft-nuancen diesem Blütenmeer immenser Potenz an Königskräften verstreu’n ihren Reichtum auf die üppigst‘, verschwenderische Weise an Entladung an die Natur. Die bezeug‘ des Lebens Rhythmuses Devis‘, der von Schenkungsfreuden als Lebensauftrag. Dessen Künstler leg‘ bezie-hend größten Wert bis hin ins kleinste Detail und schöpferisch entwarf er der Treppen Stufen, die in den Vorhof diesen Esplanade, Esperanto führen. Jenem freien Platz, der die geheimnis-volle Sprache seiner selbstens spricht. Liebevoll beraind, umringend umschlungen von, mit immergrünen Kletterwerk bereichern sie das Bild der Balustrade, die die große Terrasse um-säume. Übersät, blühend bestickt verspielt, leuchtet der Rosen finales Feuerwerk, das sich schmückend an des Hauses Südwand zwängt. Die Fenster beiderseits des Hauptportals sind ästhetisch flankiert, mit den farbenfülligsten Orchideen aus aller Welt. Ungeniert gekonnt ar-rangiert, liegt diesen Hauses Eingangstür zu meinen Füßen. Steht weit, sehr weit offen und wart’, dass ich seine Schwelle möcht‘ überschreiten, um mich zu meiner Selbst hinein zu bege-ben, ins innerste Zielgebiet dem von Sein. Ich zögre, verweil‘ ein wenig, nimm dann allen Mut an Zuversicht und spiel belassend tastend am Glöckchen diesen Einlas Tores. Dessen Klang es ist, der den glühenden Funken entgleitend lässt überspring, von einem Zeichen für des Lebens Begegnungsstätte, wo eine Stimme aus dem Innenraum mich ruf‘, lädt ein und weiter zu mir spricht:
    Du, du Menschenkinde meiner selbst. Komm nah, komm näher zu mir heran und tret ein. Sei unbedenklich, sei weder scheu noch zauderhaft. Sei frohlockend an beglückender Freud‘ in dei-nem Herzen. Denn ich warte seit geraum, dürstender langer Gezeitentage auf dich, auf dein Erscheinen in diesem deinem Hause. Indem mein Wunsche sich erfüll' zu dieser Stunde Tag, den ich eigens raunend arrangierend für dich hab erwählend angelegt. Und mir ist, wie wenn das Echo meiner Selbst aus den tiefsten Weiten meines ureigenen Universums kommt, eilt zu mir zurück. So wundersam vertraut, vernahm ich dieser Stimme Botschaft Weisung, die sin- gend summend mir besang, meines Lebensherzens erste Zeile Strophe, die so lautet.
    „le mie voyage est le chant sacr’e de la vie qui est ainis appell’e
    car le bonheur de la rencontrè est ma volont‘e“
    Meine Reise ist das heilige Lied des Lebens, das so genannt wird.
    Denn das Glück der Begegnung ist, sei mein Wille“
    Parce que le bonheur de la rencontre est ma volonté
    *
    Und ich fühle diese poetisch‘ Lust im ehrfurchtsvollen Staunen. Hab Freude an diesem Spiel das mein eignes ist, dem ich mich geb hin. Zaghaft setz ich meiner Füße Sohlen auf den Boden dieses weißen Hauses. Bin gehemmt ein wenig in meiner Überraschungsfreude. Dreh, wend, schau mich um nach allen Seiten und erwarte diesen Hauses Besitzer schon. Doch niemand erscheint der mich hier begrüß', in etwa gar empfangen möchte. Urplötzlich ich im Foyer einen prächtig, gut getarnten rahmenlosen Spiegel erseh‘. Welcher ist umwerbend bemalt, mit viel schwebenden Figuren, gleich dem eines Himmelsbette Baldachin und bleib reglos betrachtend vor ihm stehen und schau erfassend in des Spiegels Endlosfeld hinein, das mich vereinnahmt und fühle eine sanfte Hand, die irgendwie auf meinem Haupte ruhe, wobei die gebenedeite Frage der von Offenheit mich befällt, so dass ich zu mir selber sage:
    Wie eigenartig, wie sonderbar, ich selbst seh‘ mich nicht darin, doch das Rundum diesen Rau-mes hinter meiner, reflektier sich ungeniert in ihm. Doch, doch, es ist dein Spiegel, er gehört zu dir, hör ich‘s ideenreich aus ihm sagen. Obwohl ich sehr weder ein Gesicht, einen Mund, noch dass sich eine Gestalt darin nehm wahr und schau wie ein Nimmersatt weiterhin auf die Kristall‘, silbern funkelnd blanke Scheibe von einem zu höchst sonderbaren Glase und frage mich, was dies alles wohl bedeute und meine alsdann. Welch merkwürdiges Schauspiel ist hier im Gange, das mir auf des Spiegels vertiefend Tafel wird dargeboten und betupf nippend tippelnd mit meiner Finger Spitzen, diese eigenartig‘ unbescholtene, flach getimte Zone und stoß hindurch, durch dieses sonderbar namenlose Gebilde, von einem mir unerklärlichem Zu-stand und zieh nach diesem Schock im selben Zuge meine Finger aus dem Spiegelfeld zurück und meine gleichwohl:

Wer suchet ...

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